Halloren Schokoladenfabrik senkt die Preise
In Zeiten galoppierender Inflation und steigender Lebenshaltungskosten sorgt die Halloren Schokoladenfabrik für eine süße Überraschung. Während viele Lebensmittelpreise stabil hoch bleiben, kündigt das Traditionsunternehmen aus Sachsen-Anhalt eine freiwillige Preissenkung an.
In den letzten Jahren hatten es Naschkatzen nicht leicht. Missernten in Westafrika trieben die Kakaopreise an den Weltmärkten zeitweise auf das Vierfache nach oben. Die Folge: Schokolade wurde für viele zum Luxusgut. Doch Halloren betont, man sei „klug und weise“ durch die Kakaokrise navigiert. Dank vorausschauender Planung fielen die Preiserhöhungen in Halle deutlich moderater aus als im Branchendurchschnitt.
Rückkehr zur Normalität beim Rohstoffeinkauf
Nun gibt es Entwarnung an der Rohstofffront. Die Kakaokosten haben sich laut Unternehmensangaben normalisiert, und Halloren konnte zu besseren Konditionen einkaufen als ursprünglich kalkuliert. Diesen Vorteil will das Unternehmen nicht für die eigene Marge behalten, sondern direkt an die Kunden weitergeben.
„Wir wissen, wo wir herkommen, und wollen ein bodenständiges Unternehmen bleiben“, heißt es aus der Geschäftsführung. Man sehe sich als „Deutschlands coolster Schokoladen-Trendsetter“ in der Verantwortung, transparent und ehrlich mit den Fans der Marke umzugehen.
Appell an den Handel
Die Preissenkungen werden in den kommenden Wochen umgesetzt. Betroffen sind:
* Der Einzelhandel: Halloren tritt aktiv in Verhandlungen, um die Preise zu drücken.
* Eigene Shops: In den Halloren Verkaufsstellen wird der Preisvorteil sofort spürbar.
* Erlebniswelt: Auch am Firmensitz in Halle sinken die Preise für die süßen Waren.
Gleichzeitig sendet das Unternehmen eine klare Botschaft an die Supermarktketten: Man hoffe inständig, dass der Handel diese Preisvorteile eins zu eins an die Endverbraucher weiterreicht und nicht zur Aufbesserung der eigenen Gewinnspannen nutzt.









Preisanpassungen sind immer freiwillig, man nennt es Marktwirtschaft.
Die liegen eh wie Blei im Regal.
Galoppierende Inflation: Inflationsraten ab 20%.
Aktuelle Inflation: 2.1%
Lieber Autor, bitte nicht die Wahrheit verdrehen und die Menschen verrückt machen.
Danke!
Auch unfreiwillige Preisanpassungen nach unten kommen in der Praxis durchaus vor. So kann ein Unternehmer etwa aufgrund gesetzlicher Preisbindungen – beispielsweise bei preisgebundenen Arzneimitteln – nicht frei kalkulieren, sondern muss den vorgegebenen (unter Umständen niedrigeren) Preis einhalten. Wird eine vertragliche Preisanpassungsklausel von einem Gericht als unwirksam eingestuft, bleibt es ebenfalls beim ursprünglich vereinbarten, niedrigeren Preis. Gleiches gilt, wenn überhöhte Entgelte abgerechnet wurden und der Kunde Rückforderungsansprüche geltend macht; faktisch führt dies zu einer Preiskorrektur nach unten. Im Kartellrecht kann bei missbräuchlich überhöhten Preisen marktbeherrschender Unternehmen eine behördliche Preissenkung angeordnet werden. Auch mietrechtliche Instrumente wie die Mietpreisbremse oder Rückforderungsansprüche wegen überhöhter Miete können zu einer verpflichtenden Reduzierung führen.
Wow, einach mal Daumen hoch in diesen Zeiten für diese Geste.