Heiteres Sommertheater in Halle: Letzte Chance für „Tod auf dem Nil“
Wer Lust auf gute Unterhaltung und eine gehörige Portion Spannung hat, sollte sich diesen Sonntag rot im Kalender markieren: Die Katholische Studierendengemeinde (KSG) St. Thomas Morus bringt ihr diesjähriges Theaterstück ein allerletztes Mal auf die Bühne. Da es in Halle insgesamt nur zwei Aufführungen gibt, ist dies die letzte Gelegenheit, das Ensemble live zu erleben.
Am Sonntag, dem 28. Juni, verwandelt sich die Evangelische Stadtmission (Weidenplan 5) in einen geschäftigen Nildampfer. Ab 16:00 Uhr erwartet das Publikum ein unterhaltsames Sommertheater frei nach Agatha Christie. Der Eintritt ist frei, die Studierenden freuen sich jedoch über eine Spende zur Deckung der Saalmiete und weiterer Unkosten.
Zum Stück: Hochzeitsreise mit fatalen Folgen
Die Millionenerbin Kay Ridgeway hat geheiratet – ausgerechnet einen verarmten Adligen, der in der High Society als absoluter Niemand gilt. Diese Verbindung wirbelt im Umfeld der Erbin viel Staub auf. Die Flitterwochen auf dem Nil, die eigentlich von Romantik geprägt sein sollten, geraten schnell zum gefährlichen Showdown niederträchtiger Nachstellungen.
An Bord der „Lotus“ trifft auf dem Weg nach Wadi Halfa eine höchst ungleiche Reisegruppe aufeinander. Unter den Passagieren befindet sich auf Bitte von Captain Rens auch der berühmte Meisterdetektiv Hercule Poirot.
Als an Bord ein Mord geschieht, ist es an ihm, das Netz aus Lügen zu entwirren. Nach und nach verdichtet sich der Verdacht: Der Täter muss einer der Mitreisenden sein. Doch wer hatte die Gelegenheit, wer die Waffe und vor allem das Motiv? Poirots berühmte graue Zellen müssen auf Hochtouren arbeiten, um auf dem isolierten Flussschiff einen weiteren Mord zu verhindern.













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