Historischer Salzhandel auf dem Holzplatz in Halle 

Die Verbindung zwischen der Erzgebirgsstadt Lößnitz und der Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle, also den Halloren, ist schon viele hundert Jahre alt. Im 16. Jahrhundert haben die Lößnitzer zum Beispiel im Jahr 7600 Zentner Salz erworben und mit Pferdefuhrwerken ins Erzgebirge gebracht. Im Gegenzug gab es dafür das schwarze Gold, Holzkohle.

An Samstag wurde dieser historische Salzhandel auf dem Holzplatz in Halle (Saale) nachgestellt. Es wurde gefeilscht. Und am Ende gab es für die Halloren neben der Holzkohle noch Miriquidi, das ist ein Kräuterschnaps aus Lößnitz. Außerdem genossen Halles Bürgermeister Egbert Geier und sein Lößnitzer Amtskollege Alexander Troll noch ein Fußbad in echter hallescher Sole, gefördert aus rund 530 Metern Tiefe unter dem Holzplatz. Das Wasser hier hat einen Salzgehalt von 22 Prozent. 

Außerdem kündigte Egbert Geier an, die historische Route der alten Salzstraße von Halle bis Lößnitz mit dem Fahrrad absolvieren zu wollen. Diese Straße, die bis Prag führt, sei ein wichtiger Aspekt in der Geschichte der Stadt Halle. „Salz, Salzgeschichte und die Geschichte der Salzwirker ist ein wichtiger Punkt, den man sich im Bewusstsein halten sollte.“

Auch die Geschichte des Salzes habe eine große Transformation erlebt, so Geier. Es sei auch ein wichtiger Punkt in der Bewerbung um das Zukunftszentrum. 

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Keine Kommentare

  1. Tim sagt:

    Tja,das weiße Gold von heute is irgendwie anders

  2. Also schon sagt:

    Ein Schauspiel für den Kindergarten

  3. Säu sagt:

    Sehr die kadperpuppen dort wie wichtig sie sich nehmen, geht einfach nich hin zum Spektakel, dann schönen sie sich und gegen nach Hause oder zum Ultraschall