Hoffnung für das Südstadt-Center: neuer Centerverwalter eingesetzt, Mieter tun sich zusammen

Wegen Brandschutzproblemen droht die Stadt Halle (Saale) damit, das Einkaufscenter im Südstadtring zu schließen. Und das schon zu Beginn der 6. Kalenderwoche, also kommenden Montag.

Oliver Zintl, Betreiber des Cube-Store, nimmt nun als Mietervertreter die Zügel in die Hand und will das Einkaufszentrum retten. “In der letzten Woche konnte ich auf offene Ohren, Bereitschaft und Zuversicht stoßen. Sowohl mit der  Stadt, als auch mit dem Versorger EVH und dem Vermietervertreter konnten intensive, lösungsorientierte  Gespräche als Vermittler geführt werden. Dafür bin ich im Namen der Mieter sehr dankbar”, so Zintl.

Und auch von Vermieterseite scheint sich etwas zu tun. Diese habe “eine neue, professionelle Center-Verwaltung verpflichtet”, so Zintl. “Inzwischen konnte ich auch mit dieser ein sehr lösungsorientiertes, professionelles Gespräch führen.” Sollte dieser die nötigen Vereinbarungen wie zugesagt sofort umsetzt, seien die die Mieter betreffenden zukünftigen Versorgungsthemen geklärt, das betrifft Fernwärme, Allgemeinstrom und Wasser.

“Die sehr wichtigen Sicherheitsthemen im Center, bei denen es Auflagen gibt, sind nach glaubhafter Aussage des Vermietervertreters in Arbeit”, sagt Zintl. Dieser stünde mit der Stadt dazu im Austausch und sei bezüglich einer Klärung sehr zuversichtlich. Am heutigen Donnerstag wollen sich Mieter mit ihm bei einer Videokonferenz unterhalten.

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12 Antworten

  1. Zipp sagt:

    Am angenehmsten sind immer die Einkaufszentren, die sich auf der grünen Wiese befinden und sich möglichst nur mit dem PKW erreichen lassen. Das Publikum ist einfach angenehmer. 👍

  2. Herr Zintl ist hier sehr engagiert unterwegs, wir stehen in gutem Kontakt und ich drücke uns die Daumen, dass diese Bemühungen weiterhin Erfolg haben. Danke!

  3. Hamel sagt:

    Von mir aus kann der ganze Laden dicht machen. Habe neulich im Außenrevier ne fette Ratte spazieren gesehen.

    • Das eine sind die Probleme, die es gibt – das andere ist es, deshalb direkt ein Stadtteilzentrum von fast 30.000 Menschen einfach zu schließen. Sie können sich sicher denken, welche Variante ich für die verantwortungsvollere halte: es geht um eine gute Versorgung für viele Menschen im Süden. Wichtig ist dabei ein geöffnetes und sicheres Center. Und dann steht natürlich die Frage im Raum, wie es mittelfristig weitergeht und wir bestimmte Probleme lösen.

      • Hallunke sagt:

        Julius Neumann, vielen, herzlichen Dank für Ihr Engagement. Wir alle, die im Südstadt Center einkaufen gehen, hoffen Ihre Mühe war nicht vergebens. Ich hoffe auch das oben wieder ein Café einzieht, das war richtig super.

        Antworten

    • Uwe sagt:

      Hallo!
      Ratten sind kluge und saubere Tiere. Sie merken wenn etwas nicht stimmt. ,, Ratten verlassen das sinkende Schiff “ hieß es früher, da sie Gefahren riechen.
      Später wurden Menschen damit verglichen wenn diese Mist gebaut haben und alles stehen und liegen gelassen haben um sich der Verantwortung zu entziehen.
      Diese gesichtete Ratte könnte auch zurück kommen 😜
      Uwe

    • Hallunke sagt:

      Ratten sind überall dort, wo Leute Essensreste hinwerfen. Habe bei uns in der Straße gegenüber auch schon Ratten am Müllplatz gesehen. Sollte man jetzt diesen Müllplatz schließen? Was hat das mit dem Einkaufszentrum zu tun? Nichts! Die wahren Ratten sind die Menschen, die überall ihren Dreck hin werfen, wobei das eine Beleidigung für die Tiere ist.

    • think big sagt:

      Habe neulich in Neustadt eine Ratte gesehen. Von mir aus kann der ganze Stadtteil dicht machen.

  4. Kritiker sagt:

    Und Randale auf dem oberen Parkdeck durch Jugendliche (Deutsche!) gibt es auch, bis hin zu Belästigung von Kunden oder das Kunden an der Nutzung der Fahrstühle behindert werden.

  5. Ammendorfer sagt:

    Spannend, dass es gerade kein Bashing der Neunmalklugen gegen Herrn Neumann gibt. War sein Engagement wohl doch nicht so unsinnig? Nun hat auch die Verwaltung erkannt, dass man mit einer Nutzungsuntersagung, siehe auch Artikel der lokalen Tageszeitung, Druck ausüben kann, unabhängig von den Eigentumsverhältnissen.

    Wenn sich der Eigentümer nicht bewegt, gibt es eine Schließung von Amtswegen und ein paar Arbeitslose Mitarbeiter mehr.

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