Hotel „Am Steintor“ in Halle schließt Ende November – wird es ein Wohnhaus?

Platzhirsche unter den Hotels in Halle (Saale) sind zweifelsohne die großen Ketten, die Hotels am Riebeckplatz, Hallmarkt oder am Boulevard betreiben. Mit 28 Einzel- und 20 Doppelzimmern konnte sich aber auch das kleine lokale Hotel „Am Steintor“ in der Krukenbergstraße Ecke Magdeburger Straße behaupten. Doch Ende November verschwindet das Hotel, es wird geschlossen. 

„Es wurde in den letzten Jahren immer schwieriger Fachkräfte für das Hotel zu finden“, sagt Michael Götz von der Halleschen Mitteldeutschen Bau-AG (HMB) als Eigentümer. 

Jetzt gehe die langjährige Leiterin des Hotels  in ihren wohlverdienten Ruhestand. „Eine Weiterführung des Hotels wurde von uns nicht veranlasst, da wir keinen geeigneten Nachfolger finden konnten“, so Götz.

Es gebe Überlegungen, das Hotel in ein Mehrfamilienhaus umzubauen. Hierzu gebe es auch eine Machbarkeitsstudie eines Architekten, so Götz.

Von der Schließung des Hotels sind acht Mitarbeiter betroffen.

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19 Antworten

  1. BR sagt:

    “ …wird es ein Wohnhaus?“
    Nee, das geht doch viel lukrativer, bei dem, was demnächst noch auf uns zukommt. Wir brauchen Flüchtlingsunterkünfte in Buntland!!!!! Hotels, Jugendherbergen, Seniorenressidenzen……etc , alles willkommen.
    Bitte keine Turnhallen, Zelte.. und andere Massenunterkünfte mehr! Das ist so unwürdig!

    • wasn typ sagt:

      eher werden mehr psychiatrische einrichtungen benötigt, um sich kranken leuten wie du anzunehmen.

      • Senat sagt:

        Geh klatschen,es kommen noch so viele für solche Typen wie dich.

      • BR sagt:

        @wasn typ 22. Oktober 2022 um 07:10 Uhr

        „….um sich kranken leuten wie du anzunehmen.“ 🤣🤣🤣
        Als Stammgast in derartigen Einrichtungen kannst’e bestimmt Empfehlungen geben???

    • gesunder Menschenverstand sagt:

      Zu jedem Willkommen gehört auch ein „Auf Wiedersehen“. Und wenn die Gäste das nicht verstehen, muss man eben nachhelfen.

      Daher sollte eine Abschiebehörde mit weitreichenden Befugnissen dort untergebracht werden, die unbürokratische Abschiebungen durchführt. 👍

  2. Malte sagt:

    Wie oft hat man denn in den letzten 20 Jahren dort auch angehende Fachkräfte ausgebildet? Das sollten wohl auch immer nur andere machen, von denen man dann fischen konnte. Klappt aber, wie bekannt, nicht…
    Und Nachfolger… ergibt sich erstmals die Frage, was ein „geeigneter“ sein sollte. Vlt. hat man da auch zu hoch gepokert für solch ein Haus? Und auch keinen Nachwuchs über die Jahre begleitend als Substitut mitlaufen gelassen… Nur eben, daß man Hotelleitung nicht auch mal so über Nacht lernen könnte…

    • Frage für einen Freund sagt:

      Hast Du Dich als geeignetes Substitut beworben oder influenzt Du lieber?

    • @Malte sagt:

      Interessiert es Dich wirklich oder wolltest Du nur schwafeln?

      • Malte sagt:

        Es hätte mich, mit inzwischen 4 verschiedenen Fachausbildungen im produzierenden Metallbereich, schon mal wirklich interessiert.

        • maltetlate sagt:

          wat? 4 (VIER) verschiedene fachausbildungen und immer noch fdummschwätzer?
          bestimmt ä jrüner, alles mal anjefangen und nüscht zu ende jebracht.
          na ja, ne teilnahmebescheinigung ist ja ooch uff papier jedruckt. 😀

  3. Hdt sagt:

    Aber immerzu neue Hotels bauen in Halle, irrsinnig

  4. Anonym sagt:

    Eher eine Flüchtlingsunterkunft😖

  5. Bruno sagt:

    Bevor es ein Hotel wurde, war es bereits ein Wohnhaus. Wozu braucht man dann jetzt eine Machbarkeitsstudie. Rückbau heißt das Zauberwort, denn die Unterlagen zum Haus müssen ja da sein!!!!