Internationaler Erfolg für Oper Halle: Ki-Hyun Park erhält Saya Opera Award

Große Anerkennung für die Oper Halle und ihren langjährigen Solisten: Der südkoreanische Bass Ki-Hyun Park wurde beim Internationalen Opernfestival in Daegu mit dem Saya Opera Award als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Geehrt wurde er für seine Darstellung des Baron Ochs in Richard Strauss’ Oper Der Rosenkavalier, der Eröffnungsproduktion des Festivals am 4. und 5. Oktober 2024.

Das Internationale Opernfestival in Daegu zählt zu den renommiertesten Opernereignissen Südkoreas und präsentiert jährlich internationale Produktionen auf hohem künstlerischem Niveau. Aus organisatorischen Gründen fand die offizielle Verleihung der Saya Opera Awards erst nach dem Festival statt. Ki-Hyun Park nahm die Auszeichnung schließlich am 3. Januar 2026 im Rahmen des Neujahrskonzerts in Daegu entgegen.

Bereits vor seinem Auftritt in Südkorea hatte Park die Partie des Baron Ochs in elf Vorstellungen an der Oper Halle gesungen. Diese intensive Bühnenerfahrung erwies sich als wichtige Grundlage für den Erfolg beim Festival. Die Rolle gilt als besonders anspruchsvoll, da sie neben stimmlicher Autorität ein ausgeprägtes komödiantisches Gespür und starke Bühnenpräsenz verlangt. Die Jury hob insbesondere die Verbindung aus musikalischer Präzision, tiefgründigem Humor und überzeugender darstellerischer Kraft hervor, mit der Park die Figur gestaltete.

Der Sänger selbst betonte, wie prägend seine künstlerische Arbeit in Deutschland für diese Produktion gewesen sei, und zeigte sich bewegt von der intensiven Resonanz des koreanischen Publikums. Für die Oper Halle bedeutet die internationale Auszeichnung eine weitere Bestätigung der hohen künstlerischen Qualität ihres Ensembles und der internationalen Ausstrahlung des Hauses.

Ki-Hyun Park ist seit der Spielzeit 2002/2003 Ensemblemitglied der Oper Halle. Der Bassist begann sein Studium an der Gachun Universität in Seoul und setzte seine Ausbildung bei Prof. Waldemar Wild an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, bei Prof. Ks. Jürgen Hartfiel an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden sowie an der Arena Accademia di Musica Rom fort. In der aktuellen Spielzeit präsentiert er sein stimmliches und schauspielerisches Können unter anderem als Mephisto in Gounods Faust und als Theseus in Ein Sommernachtstraum.

Meisterkurse absolvierte Park unter anderem bei James Wagner, Claudia Eder und Bonaldo Giaiotti. Bereits 2003 gewann er den Dvořák-Gesangswettbewerb in Karlovy Vary sowie den Interpretationspreis, den Mozartpreis und den Sonderpreis des Nationaltheaters Prag. Konzertengagements führten ihn mit Basspartien in geistlichen Werken von Bach und Händel sowie Kompositionen von Haydn, Schubert, Mendelssohn, Gounod, Brahms und Dvořák unter anderem nach Dublin, Seoul, ins Leipziger Gewandhaus und ins Berliner Konzerthaus.

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4 Antworten

  1. PaulusHallenser sagt:

    Hier wird deutlich, wofür die TOOH 45 Millionen Euro jährlich erhält.

    • Oh Herr! Wirf Hirn.... sagt:

      Genau! Die Jury wurde damit bestochen und der Preis gekauft. Auf keinen Fall hat Herr Park Leistung gezeigt oder eine Ausbildung genossen.

    • Wahnfried sagt:

      Ja, für internationales Renommee. Und das ist toll! Sie sind nur wieder neidisch, weil Sie keinen Zugang zu solchen Kreisen haben und bekommen.

  2. Emmi sagt:

    Herzlichen Glückwunsch!
    Qualität setzt sich eben durch!

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