Jusos in Halle wählen neue Spitze


Die SPD-Jugendorganisation JUSOS hat eine neue Doppelsitze. Auf der Versammlung am 30. November wurde der neue Vorstand gewählt. Er besteht aus drei Frauen und drei Männern und ist damit hart quotiert. Gemeinsam wollen die jungen Menschen nicht nur die Interessen der über 200 Mitglieder bei den Jusos Halle vertreten, sondern auch die Politik der halleschen SPD prägen.

Die neu gewählte Vorsitzende Anne-Sarah Fiebig erklärt dazu: “Besonders freut mich, dass alle Frauen im neuen Vorstand mit 100 % Zustimmung gewählt wurden. Das ist ein starkes Zeichen, besonders in einer Zeit, in der die SPD durch Gespräche zu einer erneuten Großen Koalition ihre Ideale aufzugeben scheint! Den Vertragsbruch der Union in der letzten GroKo beim Rückkehrrecht in Vollzeit haben wir nicht vergessen.” Und der neu gewählte Vorsitzende Uwe Heinecke: „Neben progressiven Ideen geht es mir in der Juso-Arbeit auch um antifaschistisches Engagement. Wir müssen verhindern, dass die vom Verfassungsschutz beobachtete Identitäre Bewegung Halle als ihr Zentrum etabliert.“

Die Jusos Halle werden mit dem neuen Vorstand weiterhin für eine solidarische, feministische, antifaschistische und internationalistische Gesellschaft kämpfen. Die Versammlung zur Wahl des Vorstands fand im Haus der halleschen jüdischen Gemeinde statt.

Die Jusos Halle sind eine Jugendorganisation der SPD Halle und mit über 200 Mitgliedern die größte Struktur innerhalb der halleschen SPD. Sie sind Teil des Bündnisses „Halle gegen Rechts“ und engagieren sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und jegliche weitere Form von Diskriminierung und Unterdrückung. Sie verstehen sich als linkes Korrektiv innerhalb der SPD.

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