Keine farbenfrohe Gestaltung geplant: Hallmarkt-Treppe bleibt grau

In den vergangenen Jahren war die Treppenanlage zwischen Hallmarkt und Marktplatz oft ein Blickfang und beliebtes Motiv für Selfies. Doch in diesem Jahr ist die Treppe trist und grau. Das könnte man doch ändern, findet Stadtrat Andreas Wels (Hauptsache Halle). Er regte deshalb an, dass die Treppe wieder farbenfroh und künstlerisch gestaltet wird. Dabei könnten auch regionale Künstlerinnen und Künstler sowie Studierende der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei der Umsetzung eingebunden werden.

“Wir frauen uns auch, wenn die Treppe bunt ist”, sagte Kulturdezernentin Judith Marquardt. Die Gestaltung hätten aber die Stadtwerke vorgenommen. Und diese haben derzeit ein ähnliches Projekt nicht in Planung. Deshalb könne man die Anregung nicht aufgreifen.

Die finanzielle Situation der Stadt ist auch Wels klar. Deshalb regte er zu den Kosten auch an, dass die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Stadtmarketing zur Realisierung des Vorhabens gezielt um Sponsoren beziehungsweise Spenden wirbt.

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19 Antworten

  1. MS sagt:

    Warum muss wieder die Verwaltung Sponsoren suchen? Warum sucht die nicht der Herr Wels selber? Er hat ja auch Zeit, zu allem und jedem seine Meinung zum Besten zu geben ….

  2. Zeitzeuge sagt:

    Haben die Herren Stadträte nichts zu tun? Zu viel Zeit? Wie kommt man nur ständig auf diese Ideen? Wenn er es so dringend möchte, soll er es doch selbst bezahlen.

  3. Steuerzahler sagt:

    Die Sponsoren wären dann sicherlich: HAVAG, EVH, Saalesparkasse, HWG, GWG…! Toll wie man sich da wieder von der einen Tasche in die andere Tasche Geld transferiert. Sollen die Stadträte, die das unbedingt als wichtig bezeichnen, das eigene Portemonnaie aufmachen und dafür zahlen. Herr Wels könnte doch wieder von einer Brücke springen um die Finanzierung für die Treppe zu sichern. .

  4. Die einzig wahre Phie sagt:

    Aber das war doch immer so schön und man hat gemerkt, das viel Liebe reingesteckt wurde.

  5. Beobachter sagt:

    Am Sprayerrondel Ernst Heackel Weg sind in unregelmäßigen Abständen ( meist am Wochenende) Sprayer welche die Wände mit tollen Motiven besprühen. Ob sie nun dort auf eigene Kosten für ihr Hobby sprühen…da würden sie garantiert auch kostenlos ( wäre ja Werbung für sich selbst) die Treppe verschönern. Nur da müsste die Stadt auch einmal selbst Kontakte knüpfen…

  6. Grauer Wolf sagt:

    100 Jahre war die Treppe grau. Und das ist auch gut so.

  7. Christian Feigl sagt:

    Falsch, die Treppe, in der jetzigen Form gibt es erst seit ca. 25 Jahren. Vorher war dort eine Treppenanlage mit Porphyrstufen, die im Zusammenhang mit dem Umspannwerk von W. Jost entworfen wurde.

    • unlustig geimpfter sagt:

      Genau …. Die Treppe war sehr schön und es ist eine Schande das die durch das jetzige Scheusal ersetzt wurde.

  8. Neuste Forderung sagt:

    Herr Wels sprechen Sie doch mal Sponsoren an, statt immer zu fordern, dass die gleichen die gleichen ansprechen!

  9. nix verstehend sagt:

    Warum wurde es denn grau überstrichen? Was soll das? Und jetzt fehlt das Geld, wieder was Schönes hinmalen zu lassen! Ich verstehe es nicht.

  10. Yvonne sagt:

    Abwarten und Tee trinken. Mal sehen was kommt. Wer malt und wer zahlt.

  11. Tante Bernd sagt:

    Ein Regenbogen ist doch schnell gemalt

  12. Erika B. sagt:

    Es gibt gesetzliche Vorschriften für öffentliche Treppen! Diese dürfen gar nicht bemalt werden. U. a. wegen Unfallgefahr besonders für Sehschwache 🤷‍♀️ Jede Treppenstufe muss gut sichtbar wahrgenommen werden können. Das geht nicht, wenn das bunt bemalt ist. Die Trittsicherheit ist nicht gegeben, besonders bei Leuten, die nicht mehr sicher im Treppensteigen sind. Hoch stolpern geht vielleicht noch, runter fallen ist schon nicht mehr lustig 🙈