Knapp 60.000 Anrufe bei Sorgen- und Hilfetelefone in Sachsen-Anhalt: Die Linke fordert mehr Engagement gegen Einsamkeit
Allein im Jahr 2024 gab es knapp 60.000 Anrufe bei den Beratungsstellen in Sachsen-Anhalt, hat eine Landtagsanfrage der Fraktion „Die Linke“ ergeben. „Sorgen- und Hilfetelefone sind wichtige Anlaufstellen für Probleme jeglicher Art, weil sie niedrigschwellig und direkt erreichbar sind sowie Anonymität gewähren“, sagt Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende:
Die Zahl der Anruf würde deutlich zeigen, wie groß der Beratungsbedarf ist. „Die Landesregierung muss deshalb die Beratungsstellen besser ausfinanzieren, damit die Beraterinnen und Berater an den Telefonen mehr und nicht weniger werden. Viele Beratungsstellen arbeiten ehrenamtlich, dafür haben sie eine ausreichende Entschädigung mehr als verdient. Allen Ehrenamtlichen danken wir für Ihre tägliche Arbeit rund um die Uhr!“
„Viele Menschen in Sachsen-Anhalt leiden unter Einsamkeit. Die Nottelefone bieten hier ein offenes Ohr, um aufkommende Probleme zu besprechen und auf die Sorgen und Nöte der Menschen einzugehen“, so von Angern. „Die Linke fordert aufgrund der wachsenden Hilfebedarfe und der zunehmenden Einsamkeit im Land einen Runden Tisch „Einsamkeit“ sowie eine gemeinsame Landesstrategie und den gezielten Ausbau von Begegnungsorten, Nachbarschaftstreffs und sozialer Infrastruktur. Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können.“









Jetzt soll der Staat wieder Steuermittel verschwenden für Dinge, die von der Privatwirtschaft aktiv torpediert werden. Aber dann wieder den nächsten Blumenautomaten und/oder Heimlieferung von Lebensmitteln als die großen Innovationen im Einzelhandel feiern. 🙄
Unsere Nachrichten sind doch auch so eine Art Heimsuchung, … äh Heimlieferung.
Fast rund um die Uhr. Und wir kommen uns einfach nicht näher.
Gott sei Dank, verdammt. Da gibt’s für dich erst mal einen 💐
„Die Linke fordert aufgrund der wachsenden Hilfebedarfe und der zunehmenden Einsamkeit im Land einen Runden Tisch „Einsamkeit“ “
Warum immer nur fordern, selbst mal aktiv werden und nicht immer nur quatschen. Genaue Vorschläge machen. Ein Treff löst nicht die Einsamkeit auf. Manche Menschen trauen sich nicht raus oder schaffen es körperlich nicht mehr.
Da die Linke nicht in der Regierung ist, bleibt ihr nur das Fordern.
„…selbst mal aktiv werden und nicht immer nur quatschen.“
Beispiel: Wenn ich fordere (oder anmerke/vorschlage), dass es mehr Lehrkräfte braucht, damit jedes Kind eine ordentliche Schulbildung genießen kann, muss ich dann „selbst aktiv werden“, oder sollten das lieber Leute machen,die dafür geeignet sind (Lehrer zum Beispiel)?
Witziger Artikel, … da fehlt die Hälfte. Wieviel Personen sind denn schon finanziert?
Kann mich an einen Artikel hier erinnern, da kam man auf 8 Kontakte in der Woche bei einer Stelle.
ach das Problem mit der „Einsamkeit“ erledigt sich doch bald von selbst.. die alten Leute müssen immer weiter schuften weil die Rente nicht reicht .. da haben Sie doch genug Sozialkontakte.. so beim Regaleinräumen , Reinigungsarbeiten, Teilzeittaxifahrer oder ä.