Kritik am Einkaufszentrum auf dem Schlachthof-Gelände

Seit Jahren verfällt der Schlachthof in der Freiimfelder Straße in Halle immer mehr, ständig kommt es zu Bränden. Seit das Gelände verkauft wurde, sind die Pläne für ein neues Einkaufszentrum an dieser Stelle wieder in den Fokus gerückt. 

Im Planungsausschuss hat die City-Gemeinschaft ein Zusammenschluss der Innenstadthändler, Kritik daran geübt. „Wir haben die Befürchtung, dass zentrenrelevante Sortimente durch die Hintertür erlaubt werden“, sagte die Händlerin und stellvertretende Vorsitzende der Citygemeinschaft Beate Fleischer. 

Eine Befürchtung, die auch Thomas Schied (Linke) teilt. Schließlich handelt es sich um den selben Investor wie beim ehemaligen Straßenbahndepot in Ammendorf. Dort wurde nachträglich ein 1050 Quadratmeter großes Bekleidungsgeschäft ermöglicht und der Bebauungsplan dafür geändert. Er habe die Befürchtung, dass dies auch beim Schlachthof so passiert. 

Der CDU-Abgeordnete Christoph Bernstiel machte dagegen den Vorschlag, die Fläche des Schlachthofs für ein Outlet-Center zu nutzen. 

Das neue Einzelhandels- und Zentrenkonzept, das der Stadtrat in anderthalb Wochen beschließen soll, sieht für das Areal „großflächige Einzelhandelsbetriebe mit nicht zentrenrelevanten Sortimenten sowie mit zentrenrelevanten und nahversorgungsrelevanten Sortimenten im verträglichen Umfang“ vor. 

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

17 Antworten

  1. Jr sagt:

    Der wird auch weiter verfallen und es wird wieder brennen, da tut sich nichts, nun erst recht nicht

  2. Rolf sagt:

    Warum nicht wäre ein schönes Einkaufszentrum und die Händler und die Grünen kommen ihrem Ziel näher für eine Autofreie Innenstadt.

  3. Je sagt:

    Wer soll denn dort einkaufen? Fad ist doch jetzt schon eine Fehlinvestition

  4. Je sagt:

    Macht einfach einen Parkplatz draus basta

  5. 10010110 sagt:

    Wie wäre es mit einem Baumarkt? Daran mangelt es im Osten noch. 😛

  6. Ich sagt:

    Welche „zentrenrelevante“ Sortimente gibt es denn in der Innenstadt? Was ist damit gemeint?

  7. hallenser sagt:

    Aber dann fährt ja keiner mehr zum HEP nach Druckdorf.

  8. Alexandra sagt:

    „Wir haben die Befürchtung, dass zentrenrelevante Sortimente durch die Hintertür erlaubt werden“

    Das sind gute Neuigkeiten! Es ist also zu erwarten, daß in der Innenstadt der umweltschädliche und menschenfeindliche Autoverkehr weiter zurückgehen wird!

    • Ich sagt:

      Das weiß man nicht. Meine Frage nach dem „zentrenrelevanten“ Sortiment hat noch niemand beantwortet, die war eigentlich ernst gemeint. Was gibt es in der Innenstadt so Besonderes, was es nicht auch jetzt schon in Einkaufszentren gibt? Ich denke da an Neustadt-Center, Peißen etc.

  9. Tee sagt:

    Baumelte haben wir im Osten genug nur Parkplätze fehlen

  10. Hallenserin sagt:

    Das ist doch wie überall ,Vorschläge gibt es genug aber verwirklicht wird nichts.Ich denke mal an den Gimritzer Damm.Nur verarsche! ! !Das wird nie was! ! !

    • hallenser sagt:

      dafür leben wir in einem freihetlich demokratischen rechtsstaat. Jeder hat das Recht auch im Hochwassergebiet (hafenstraße) zu bauen und dann gegen den Deich zu klagen.

      • hafenmeister sagt:

        Nicht ganz. Der freiheitlich demokratische Rechtsstaat hat vor den Baubeginn die Hürde der Baugenehmigung gesetzt. Erst wenn die überwunden ist, kann gebaut werden.

        Auch bei der anschließenden Klage ist eine Hürde zu überwinden: die der Klagebefugnis. Nur wer tatsächlich betroffen ist, kann klagen. Ob ein Bewohner der Hafenstraße gegen den Gimritzer Damm klagen kann, ist zweifelhaft.

  11. hallenser sagt:

    Die Fläche ist doch schnell weg, jede Telefongesellschaft einen Händieladen, dazu Barbier Soran, Asiashop, shisha-laden, „Ein-Euro“, „Mac Geiz“ und Aldi. da bleibt nicht viel übrig.