Landtagswahl in Baden-Württemberg: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Grünen – Stimmen aus Sachsen-Anhalt

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg liegen die Grünen laut Prognose vor, die CDU folgt knapp dahinter

Susan Sziborra-Seidlitz, Spitzenkandidatin und Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt: „Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg zeichnet sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen ab, bei dem wir Cem Özdemir und unseren grünen Freundinnen und Freunden natürlich fest die Daumen drücken. Wir Grünen haben mit einer bemerkenswerten Aufholjagd bewiesen, dass mit uns zu rechnen ist. Wir bleiben eine prägende politische Kraft. Diesen Schwung nehmen wir mit für unseren Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. Alles ist offen!“ Sziborra-Seidlitz weiter: „Diese Wahl ist zugleich ein deutliches Zeichen an Friedrich Merz. Rückschritte in der Energie- und Umweltpolitik und eine Politik der sozialen Kälte finden offenbar wenig Anklang.“

Der CDU-Kreisvorsitzende Marco Tullner und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Christoph Bernstiel, erklären: Es wird sicherlich noch etwas dauern, bis man mit Sicherheit sagen kann, wer der nächste Ministerpräsident von Baden Württemberg wird. 3 Punkte kann man jedoch schon jetzt beobachten. 1. Die CDU hat ihr Ergebnis deutlich verbessert. 2. Die Grünen sind stark, aber sie haben an Zustimmung verloren. 3. Die AfD schneidet nicht so stark ab, wie es die Prognosen im Vorfeld angedeutet haben. Das alles zeigt, dass bis zum Wahlabend alles offen ist und somit auch in Sachsen-Anhalt noch lange nichts entschieden ist.

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12 Kommentare

  1. PaulusHallenser sagt:

    Ein schwarzer Tag für meine FDP. Ich hoffe, dass es in Sachsen-Anhalt bei der Landtagswahl deutlich besser laufen wird. Im Sommer wird es einen fulminanten Wahlkampf geben, um die Wähler von der Wichtigkeit der FDP zu überzeugen.

    • Wario sagt:

      @Paulus , bleib ruhig 😉 mit wem und was? Im Sommer ist es schon zu spät dafür! Jetzt muss man nur noch SPD und Grüne ins politische Nirvana bringen. Wenn Schulze nicht ganz blöd ist, wird der das schon schaffen.

    • 10010110 sagt:

      Ich kann mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen. 😛 Und ich bin froh, dass sich meine Hoffnungen und Erwartungen erfüllt haben. Weiter so in die Bedeutungslosigkeit! Ich freue mich schon auf die hiesige Landtagswahl. 🙂

    • ??? sagt:

      „Fulminant“ ist dann mehr 1 %?

    • Made my day! In BaWü kam die f.d.p ja wenigstens noch in den Umfragen vor, hier wird sie unter „Sonstige“ zusammen mit der seriösen Partei Die PARTEI geführt.

      Und vor allem: „deutlich besser“. Die Geschichte der f.d.p kennst Du auch nicht, oder? BaWü ist DAS Stammland der f.d.p, dort hatten sie den ersten (und einzigen) Ministerpräsidenten überhaupt.
      Wenn sogar das verloren ist: Am Arsch!

      Aber immerhin können wir uns auf Deine Voraussagen verlassen: Es tritt wie auch dieses Mal verlässlich das Gegenteil ein.

      (BTW: An dieser Stelle ein großer Dank an meinen Kumpel „Liberaler“, der die in Halle einsitzenden Wahlberechtigten aus BaWü mit mir zusammen überzeugt hat, etwas anderes als f.d.p zu wählen.)

  2. Zappelphilipp sagt:

    Den Schwaben geht’s noch zu gut .. daher wählen sie auch nochmal eine zutiefst diktatorische Partei..

    • 10010110 sagt:

      Lass das bloß nicht die Badener hören!

    • Alleman sagt:

      Und was das bringt, haben wir ja in den letzten 15 Jahren gesehen !

      Deswegen sind sie deutschlandweit auch auf

      warte …

      auf Platz …

      ….

      oh 😶

    • Frager sagt:

      Hast dir schon mal Gedanken gemacht dass es vielleicht genau andersrum sein könnte? Denen geht es so gut, weil sie diese Parteien wählen. Das würde auch erklären, wieso es im Osten nicht so Recht vorwärts geht.

    • Gib8 sagt:

      Falsch. Den Menschen dort geht es gut, weil eine progressive Partei regiert – und genau deshalb wird sie erneut gewählt. Das wirst du wohl nie nachvollziehen.
      Hier hingegen steuert man mit einer nachweislich rechtsextremen Partei direkt auf den Abgrund zu. Viele gut ausgebildete junge Menschen ziehen bereits in Bundesländer mit größerer politischer Stabilität und schaffen dort die wirtschaftliche Wertschöpfung, die hier verloren geht.

    • nicht kippeln! sagt:

      Dann geht es den Sachsen-Anhaltern ja noch besser. Laut Umfragen könnte diese Partei in unserem Land sogar die meisten Stimmen holen.

    • Ja, über 18%, das ist schon erstaunlich.

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