Letzter Einsatz für Halle: Abschied von Koitzsch und Lehmann im Polizeiruf 110
Mit „Der Wanderer zieht von dannen“ steht der vorerst letzte „Polizeiruf 110“ aus Halle an. Am Sonntag, 15. Februar, um 20.15 Uhr im Ersten ermitteln Peter Kurth und Peter Schneider zum dritten und zugleich letzten Mal als die halleschen Kommissare Koitzsch und Lehmann. In weiteren Rollen sind unter anderem Jule Böwe, Cordelia Wege und Henning Peker zu sehen.
Der neue Film beginnt mit einem rätselhaften Todesfall: Die alte Frau Krüger (Sybille Maria Dordel) wird tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Schnell steht fest, dass es sich nicht um einen natürlichen Tod handelt, sondern um Mord. Der übereifrige Hausmeister Trojanowitz (Henning Peker) gerät früh ins Visier der Ermittler. Doch die Spuren führen tiefer – und weiter zurück in die Vergangenheit.
Koitzsch und Lehmann stoßen auf Parallelen zu einem ungelösten Mordfall um Uwe Baude sowie auf weitere ungeklärte Verbrechen. Der Verdacht erhärtet sich, dass ein Serientäter am Werk sein könnte. Auf der Suche nach Antworten begegnen die Kommissare einer alten Bekannten: Frau Sommer (Cordelia Wege). Ob sie der Schlüssel zur Lösung ist, bleibt lange unklar. Während sich das Netz der Hinweise verdichtet, gerät schließlich Kommissar Koitzsch selbst in tödliche Gefahr.
„Der Wanderer zieht von dannen“ bildet den Abschluss der als Trilogie angelegten „Polizeiruf 110“-Reihe aus Halle. Den Auftakt machte im Mai 2021 die Jubiläumsfolge „An der Saale hellem Strande“, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens der traditionsreichen Krimireihe ausgestrahlt wurde. Der zweite Teil „Der Dicke liebt“ folgte im April 2024.
Produziert wurde der aktuelle Film im Auftrag des MDR für Das Erste von filmpool fiction in Kooperation mit der Hallenser Produktionsfirma 42film GmbH. Mit dem Abschluss der Trilogie verabschiedet sich der „Polizeiruf 110“ aus Halle – zumindest vorerst – und hinterlässt ein düsteres, konsequent erzähltes Krimikapitel, das nun seinen Schlusspunkt setzt.
Foto: MDR Filmpool Fiction / Felix Abraham








Also mich haben die Folgen mit diesen Protagonisten absolut nicht begeistert.
Das sollen sie auch nicht. Mord und Totschlag sollen nicht begeistern.
Gott sei Dank, dass dann Schluss ist. Ohne Schmücke und Schneider nicht mehr anzusehen.
Ich finde und fand die beiden ersten Filme Klasse.
Alleine dieser völlig unorthodoxe, völlig abgerockte , mit Faktor Mensch und vielen Grautönen durchsetzten Charakter dieses Kommisars ist ehrlich gesagt für mich um Strecken glaubwürdiger und realitätsnaher als die Hintergrunde anderer Polizeiruf Ermittler.
Das „Echte Leben“ ist nun mal keine Schwarz-Weiß Welt. Da gehört eben auch dazu dass ein Kommisar besoffen Auto fährt, oder einen Knasti im Kreis der engeren Bekanntschaften hat. Da sind Opfer manchmal auch Täter und umgekehrt und die Wahrheit hat bestimmt auch nicht der Mob für sich gepachtet, siehe überraschende Wendungen bei der Aufklärung.
Ich hoffe auf ein Wiedersehen.
Auf alle Fälle waren sie realistischer als die Serie „Sarah Kohr“. Habe noch nie so eine unrealistische Krimiserie gesehen. Schlägt alle Gegner(Kriminelle) immer krankenhausreif. Völliger Schwachsinn.