Mann unter Drogen tritt, beißt und bespuckt Bundespolizisten im Hauptbahnhof Halle

Am Sonntag, den 30. Oktober 2022 bemerkten Bundespolizisten im Rahmen der Bestreifung des Hauptbahnhofes Halle gegen 22:15 Uhr zwei männliche Personen, welche eine verbale Auseinandersetzung hatten. Daraufhin wurden sie durch die Beamten angesprochen und kontrolliert. Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen konnte der 29-jährige Deutsche seinen Weg fortsetzen.

Der jüngere 24-Jährige ignorierte allerdings die Weisungen der Bundespolizisten und öffnete im Laufe der Kontrolle nur widerwillig seinen Rucksack, um nach einem Ausweisdokument zu suchen. Dieses fand er nicht. Unvermittelt holte er eine Deo Spraydose aus seinem Gepäck und sprühte sich mehrmals damit in den Mund. Er wurde zum Zwecke der Identitätsfeststellung auf das Bundespolizeirevier am Bahnhof geführt. Auf dem Weg dorthin wurde er den Beamten gegenüber zunehmend lauter und aggressiver. Der aus Tschad stammende Mann nahm seine Sonnenbrille ab, zerstörte diese und warf sie auf den Boden. Im Weiteren riss er sich los, schlug gegen die Köpfe der Bundespolizisten, trat in ihre Richtung, stieß der Beamtin mit beiden Händen gegen den Brustkorb und spuckte ihr mehrmals ins Gesicht. Daraufhin musste er fixiert und gefesselt werden. Hierbei biss er dem Beamten in einen Finger. Nach Ermittlung und Überprüfung seiner Personalien, wurde bekannte, dass drei Behörden wegen unterschiedlicher Delikte den aktuellen Aufenthaltsort des Mannes ersuchen. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv.

Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde der Mann aus dem Revier entlassen. Er erhält Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung. Die jeweiligen Behörden wurden entsprechend informiert. Die eingesetzten Beamten wurden leicht verletzt, sind jedoch weiter dienstfähig.

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27 Antworten

  1. Nachfrager sagt:

    Ich will keinesfalls polarisieren und frage in informativer Absicht: Wenn sich der Tathergang wie beschrieben dargestellt hat und der Täter bereits von drei anderen Behörden gesucht wird, wieso wird er dann aus dem Revier entlassen? Bitte spart euch polemische Antworten, ich bin nur an dem juristischen Hintergrund interessiert.

    • rellah2 sagt:

      Das habe ich mich auch gefragt. Aber die Beamten haben sicher nach Gesetz gehandelt. Die Gesetze beschließen die Politiker, auch welche von Halle.
      Vielleicht sollte dubisthalle.de mal die halleschen MdB befragen, wie sie dazu stehen! Und natürlich die Antworten veröffentlichen!
      Mir tun Polizisten heute echt leid!

      Ich hab vor einigen Jahren in einer halleschen Klinik gelegen. Da war ein PoC, mit dem hab ich mich mal unterhalten. Er machte erst mal ein FSJ, und wollte dann eine Ausbildung machen. Ich hoffe, dass er das geschafft hat!

      • Tante sagt:

        Ja,das stimmt,die Polizei muss sich nach den Politikern richten oder hat da die Polizeipräsidentin das sagen?

        • rellah2 sagt:

          Die Polizeipräsidentin wird sich ganz sicher an die Gesetze halten und auch aufpassen (lassen), dass die Polizisten das tun.
          Ich hätte den Rotzer 10 Tage nackt in einem ‚Maleranzug‘ in eine Gummizelle gesteckt, vielleicht noch mit antun kann. Außerdem ihn gefragt, was er zu essen haben will aus einer vorgeschlagenen einfachen Speisenauswahl, das täglich dann ihm bringen lassen, ebenso die notwendige Wassermenge, und einen Eimer, der täglich gegen einen leeren getauscht wird.
          Das wäre für mich eine adäquate gewaltfreie Behandlung für solche Gewalt-Täter. Aber sehr wahrscheinlich nicht möglich. That’s life. Und die Polizisten müssen sich das eben weiter bieten lassen. That’s life too.

  2. 10010110 sagt:

    Er erhält Strafanzeige […]

    Uuuh, da wird der Täter aber zittern und versprechen, es nie wieder zu tun. 🙄

  3. Tante sagt:

    Und wieder laufen gelassen,naaaaaaa toll.Ich sage doch, Migranten müsste man sein.Lachhaft das Ganze

  4. Tante sagt:

    Die Zwei,die den Kiosk geknackt haben kamen gleich in den Knast .Ach ja,waren ja Deutsche. Die müssen natürlich gleich weg

  5. Hallenser55 sagt:

    Wieso ist der noch hier ????

  6. Been sagt:

    Ist das Beißen in den Finger in Corona Zeiten nicht ein Tatbestand des versuchten Totschlags?

  7. 8D sagt:

    Hat jemand meine Tante gesehen?
    Sie ist neu im Internet und kommentiert gern.

  8. Tim Buktu sagt:

    Alles Wahnsinnige da. Im Steinbruch am Petersberg werden noch Aushilfskräfte gesucht. Da kann er dann widerwillig den Pickel schwingen…

  9. Jim Knopf sagt:

    Hoffentlich hat Er nicht den Mittelfinger erwischt .

  10. Kerkermeister sagt:

    Nur noch lächerlich…..

  11. Bettina sagt:

    Mit der geplanten Freigabe von Cannabis wird so etwas künftig sicher nicht mehr passieren.
    Die (jungen) Drogeneinsteiger werden dann auf legale Weise den vernünftigen Umgang mit Drogen lernen. Und die, den dann irgendwann vielleicht Cannabis nicht mehr reicht, die werden dann aber niemals vergessen, wie großzügig und wohlwollend Vater Staat einst zu ihnen war und sich von den dann vielleicht noch nicht legalisierten Drogen fernhalten oder sich unter deren Einfluß zumindest stets vernünftig gegenüber ihren Mitmenschen und Staatsdienern verhalten.*

    * Kann Spuren von Nüssen, Polemik und Unzufriedenheit mit verträumter Solzialromantik enthalten.