Mehr Geld für 2720 Reinigungskräfte in Halle: Stundenlohn steigt auf mindestens 15 Euro

29 Antworten

  1. Rarum sagt:

    Überfällig und noch zu wenig.

    • PaulusHallenser sagt:

      Rarum,

      seit wann sind 18,40 Euro pro Stunde für das Putzen von Fenstern zu wenig?

      • Fred sagt:

        Hast du schon mal Fenster geputzt? In größerer Höhe, von außen, bei Schlechtwetter? Dann sollte sich diese Frage erledigt haben. mach es einfach mal, und gucke, wieviele du in einer Stunde schaffst…
        Und wenn es dir zuviel erscheint, putz doch einfach dein Büro mal selbst, aber vergiss die Sanitärräume nicht…

      • Rarum sagt:

        Hier wird von 15€ Mindestlohn für Reinigungskräfte gesprochen, wer lesen kann ist klar im Vorteil.

  2. Alt-Hallenser sagt:

    Das ist sehr gut. Viel wichtiger als Politiker👍

  3. PaulusHallenser sagt:

    Das neue Jahr fängt ja „gut“ an.

    „Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung.“

    Für ein bisschen Fensterputzen 18,40 Euro die Stunden zahlen zu müssen, ist schon ziemlich krass. Hier wird mal wieder deutlich, dass Mindestlöhne jeglicher Art das Leistungsprinzip aushebeln.

    „Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so die Vorsitzende der IG BAU Sachsen-Anhalt Süd, Kerstin Fischer.“

    Ich finde diese Aussage sehr irritierend, denn sie ist einfach nicht zutreffend. Kein Azubi geht mit den genannten Beträgen nach Hause, denn es sind Brutto-Vergütungen, von denen noch Abgaben und teilweise Lohnsteuer abgehen. Außerdem braucht es für Anlerntätigkeiten keine Ausbildung.

    • zum Einordnen sagt:

      Wie hoch ist dein Stundenlohn?

    • Ach Pauli... sagt:

      Da isser wieder! Meinst du nicht, dass Reinigungskräfte harte Arbeit leisten?

    • Hausmeister sagt:

      Weißt was, putz dein Büro und deinen Bürolokus einfach selbst. Oder auch den Krankenzimmer… Dann bekommst du ein Gefühl fürs Putzen. Zuhause macht es ja die Mutti oder die Ehefrau. Ich kenne mehrere solcher Idioten wie dich, aber irgendwann tritt Karma mal ganz heftig zu…

    • Hausmeister sagt:

      Ausbildung ist keine Anlerntätigkeit. Inzwischen gibt es gerade in diesem Gewerk, wie in allen Handwerksberufen, jede Menge neue Materialien, Chemikalien, Maschinen, die der PH noch nicht mal dem Namen nach kennt…

    • 10010110 sagt:

      Fensterputzen ist wohl keine Leistung, oder was? Und harte Arbeit erst recht nicht, wie? Aber den ganzen Tag am Rechner sitzen und irgendwelche Tabellen schönrechnen, das ist harte Arbeit und Leisung. 🤦‍♀️

    • Einfach mal nachdenken sagt:

      Putz du mal eine Stunde lang Fenster und sag uns dann deinen Preis, so nach Leistungsprinzip.

    • Du Knalltüte hast nur einen Quatschabschluss. Einen „Master in Rechnungswesen“? Ich lach mich krank, ich hab mit 18 schon für eine Unternehmensberatung gearbeitet und das Rechnungswesen gemacht, das ist ein reiner Anlernjob, für den es keinerlei Vorkenntnisse bedarf. Straßenbahnfahren ist anspruchsvoller.

      (Ich hab aber damals auch noch die Programmierung selbst entwickelt. Das hätte bei Dir sicherlich noch mal zusätzlich 10 Jahre „Studium“ gebraucht…)

  4. Wow sagt:

    Gleich mal ganze 35€ brutto mehr bei 39h Woche. tun dann noch manche betrügen wenn man länger macht, nämlich nicht mal die Überstunden bezahlen.

  5. NiceM sagt:

    Ich gönne jedem, insbesondere hart arbeitende Menschen das Gled für ein möglichst Sorgenfreies Leben. Aber werden hier nicht nur mehr Arbeitskräfte ihre Arbeit verlieren, da die Dienstleistungen für Kunden einfach zu teuer wird ? An dem Mindestlohn aus sozialer Sicht gibts nichts zu rütteln. Aber sollte man diesen Leuten nicht steuerlich einfach viel mehr entlasten ? Wenn diese Leute das gleiche Netto mit alten Bruttolohn wie mit dem neuen Bruttolohn hätten, gäbe es doch sicherlich wesentlich weniger Probleme in Zukunft oder ? Der Staat reagiert in den letzten 20 Jahren NUR auf den Rücken der Betriebe. Sei es Löhne, Vorschriften oder solch bekloppte CO2 Bindungen. Es entstehen Kosten ohne Nutzen und dies nicht zu knapp.

    • Zappelphillip sagt:

      Der Staat braucht doch dringend Geld .. und da ist es doch sehr einfach in die Lohn Autonomie einzugreifen.. sieht gut aus und bringt fett Lohnsteuer … die anschließend weiter eskalierende lohn preis spirale kann man gleich für einen Forderung nach noch mehr Mindestlohn nutzen ..

    • Liberaler sagt:

      Richtig erkannt!

      Insbesondere bei den Transferleistungen gibt es ein ganz erhebliches Einsparpotential. Vorschläge wurden schon unterbreitet.

      Die eingesparten Gelder ließen sich zur Senkung der Einkommensteuer nutzen, was den gleichen Effekt hätte und zudem die Inflation bekämpft.

  6. Heike sagt:

    Ob das bei den Leuten ankommt, ist mehr als fraglich. Dann müssen die halt ein Haus in 30 Sekunden putzen, damit es für die Firmen nicht teurer wird. Wird doch eh nicht geprüft.

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