Mit dem Zug ohne Fahrer von Halle nach Bitterfeld: Land prüft autonomes Bahnfahren
In einigen anderen Ländern, allen voran Japan, gibt es schon führerlose Züge. In Deutschland sind schon einige U-Bahnen ohne Lokführer unterwegs. Autonomes Fahren sei angesichts des Personalmangels ein logischer Schritt, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Lydia Hüskens während einer Tagung der Fahrgastbeiräte in Halle (Saale).
Als Land werde man sich mit den Verkehrsträgern auf den Weg machen, Pilotprojekte im Süden einzurichten. Hüskens hofft dabei auf Mittel aus dem Strukturwandelfonds zum Kohleausstieg. Die entsprechenden Züge sollen von einer Leitstelle aus gesteuert werden, im Zug selbst ist kein Lokführer mehr.Bevor aber überhaupt solche Züge rollen können, müssen die Zugstrecken mit modernster Leit- und Sicherungstechnik ausgerüstet werden, ein sogenanntes ETCS* (Zugbeeinflussungssystem).
Bis spätestens zum Jahr 2026 soll die Bahnstrecke zwischen Halle (Saale) und Bitterfeld als erste Strecke in Sachsen-Anhalt entsprechend ausgerüstet werden. Dort verkehrt derzeit die S-Bahn-Linie S8, die werktags zwischen Halle und Bitterfeld halbstündlich verkehrt, im stündlichen Wechsel geht es weiter nach Dessau oder Wittenberg.
Für Hüskens sind autonome Züge auch mit Blick auf fehlende Lokführer ein wichtiger Schritt. Sie wisse nicht, wie sonst eine Taktverdichtung erreicht werden soll.
Klar wenn man vorher ne gute Lebensversicherung hat dürfte dem Spaß nichts im Wege stehen
Dafür haben wir zu großen Teilen gar nicht die Infrastruktur in Deutschland. Der Vergleich mit Japan hinkt. Das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen. Und außerdem dachte ich, dass die Bahn dringend neue Lokführer sucht? Und jetzt arbeitet man an solchen Projekten, wo man keine Lokführer braucht? Die Bahn sollte sich langsam mal entscheiden, was sie nun will. Dann braucht sie sich zukünftig auch nicht mehr wundern, warum sie keine neuen Mitarbeiter findet. Wer will schon seinen Job wechseln und bei einem neuen Arbeitgeber arbeiten, wo er nicht weiß, ob das dann auch was langfristiges für die Zukunft ist?
Außerdem, wie stellt sich die Bahn das vor, wenn auf solchen Strecken eine Störung auftritt, wenn z. B. ein Hinderniss auf der Strecke sich befindet, die ein Lokführer hätte schnell selber lösen können? Da sitzen die Fahrgäste dann mitten in der Pampa im Zug und warten zwei oder drei Stunden bis dann mal irgendjemand kommt, der die Situation auflöst!? Falls dann überhaupt noch jemand kommt! Ber der Bahn fehlt es an allen Ecken und Enden. Nicht nur an Lokführern, sondern auch an Werkstattmitarbeitern, Technikern usw. Aber wenn das autonome Fahren bei der Bahn früher oder später dann doch mal Realität werden sollte, wer übernimmt dann solche Aufgaben? Einer von dem riesigen Wasserkopf an Verwaltung, die die Bahn hat? Die haben doch in ihrem Leben noch nie eine Lokomotive von innen gesehen!
Unser Streckennetz in Deutschland ist eines der dichtesten und komplexesten in der Welt! Und wenn, dann sollten sich die Fahrgäste fragen, ob sie ihre Gesundheit, ihr Leben in die Hände eines führerlosen Zuges legen wollen, oder weiterhin einem Lokführer, einem Menschen ihr Vertrauen schenken wollen, der zusätzlich, und das schon seit zig Jahren, durch etliche Zugsicherungssysteme unterstützt wird, welche sich bewehrt haben! Ich frage mich so wie so, warum wir in Deutschland ständig irgend etwas immer verändern wollen, was sich seit langer Zeit bewehrt hat?
In Nürnberg funktioniert es doch auch.
Informier Dich mal etwas, anstatt hier so wilde Theorien zu verbreiten!
Typisch deutsche Denke. Kein Wunder das Deutschland, egal in welchen Bereich (Netzausbau, Schieneninfrastruktur, Rente, Gesundheit usw.), nicht voran kommt und überall Bürokratie und Reformstau herrscht. Man findet nur (Totschlag)Argumente gegen eine Veränderung.
Autonome Stellwerke auch?
Ist ja schon wieder Quatsch was da steht.
Die Neubaustrecke Richtung Erfurt hat ebenfalls schon ETCS
Für den Fernverkehr ist das Land aber nicht zuständig.
Als nächstes dann noch autonome Stellwerke ohne Personal und zum Schluss eine fahrgastlose Bahn.
„Für Hüskens sind autonome Züge auch mit Blick auf fehlende Lokführer ein wichtiger Schritt.“
Das sehe ich auch so. Die Digitalisierung wird den Fachkräftemangel deutlich mildern. Ich habe kein Problem mit automatisierten Zügen, denn die Technik wird immer zuverlässiger.
Sehr gut dass man endlich mal diese Technik einführt. Gibt es ja in anderen Ländern schon Jahrzehnte und funktioniert super.
Mit Japan vergleichen? Die Japaner lachen sich einen ab😂👉🇩🇪 über uns. Die sind in Sachen Technologie wohl den deutschen Jahrzehnte voraus
Nein VAE -die sind noch weiter
Dort sind die Menschen aber auch anders drauf … zivilisierter, höflicher – keine verdreckten Bahnen, kein unverschämtes Auftreten, kein oder kaum Vandalismus. Japan funktioniert trotz seiner alten Bevölkerung auch nur so gut, weil die Menschen eben vernünftig sind.
„Japan funktioniert trotz seiner alten Bevölkerung auch nur so gut, weil die Menschen eben vernünftig sind.“
Die sind vor allem obrigkeitshörig, so wie du.
Aus der Perspektive eines vermüllenden unverschämten Vandalisierers muss das tatsächlich wie Obrigkeitshörigkeit aussehen.
Vandalisiererunger sind die Schlimmsten!
Genau, ich bin obrigkeitshörig, weil ich keine Bahnen demoliere … ok, von mir aus, dann bin ich es eben. Andere nennen es gesunden Menschenverstand.
Die Havag braucht dringend autonome Bahnen. Dann hören die Streiks der geldgierigen Fahrer auf.
Ja, bevor wir Menschen anständig ihrer nach Tätigkeit bezahlen, lieber alle Arbeitsplätze abschaffen und automatisieren. Sonst sind die Deutschen immer so technik – und fortschrittsfeindlich, aber als Drohkulisse, wenn es um Lohn und das Recht auf Streik geht, dann wird immer gefordert, alles zu automatisieren und zu modernisieren, um Anderen eins auszuwischen … ihr mit eurem beschissenen Sozialneid !