MLPD-Veranstaltung zum 17. Juni 1953, der Krise der bürgerlichen Ideologie und Diskussion über echten Sozialismus

Die MLPD in Halle (Saale) erklärt zum 17. Juni 1953, dem Tag des Volksaufstandes in der DDR:

Der Kapitalismus bedroht mittlerweile die Existenz der gesamten Menschheit. Weltkriegsgefahr, globale Umweltkatastrophe, eine faschistoide Flüchtlingspolitik der imperialistischen Regierungen, Inflation und immer mehr Armut und Geldnot für die Masse der Bevölkerung auf der einen Seite, Raubprofite, gigantische Gewinne für Großaktionäre von Banken und Konzernen auf der anderen Seite, dass sind nur einige Seiten dieser Entwicklung. 

Am 17. Juni 1953 kam es in vielen Städten der ehemaligen DDR zu Demonstrationen, Streiks und Aufständen. Offensichtlich war es vor 70 Jahren trotz sozialistischen Aufbau im Osten Deutschlands zu schwerwiegenden Fehlern gekommen.

Bürgerliche Politiker überschlagen sich Jahr für Jahr in antikommunistischer Manier bei der Bewertung der Geschichte der DDR, die mit ihrer Gründung 1949 eine gesellschaftliche Alternative zum neuaufstrebenden westdeutschen Imperialismus in der BRD nach dem zweiten Weltkrieg für viele Menschen fühlbar darstellte. Die bürgerliche  Ideologie in der Krise, will und kann die Ereignisse in der DDR bis 1953 und danach nicht wissenschaftlich analysieren, geschweige denn schöpferische Schlussfolgerungen für die Zukunft ziehen. Bürgerliche Politiker überschlagen sich in trauten Verein mit unseriösen Medien bei dem Versuch, sich als Arzt am Krankenbett des Kapitalismus zu profilieren und unterdrücken jede sachliche Debatte über eine echte gesellschaftliche Alternative im Sozialismus.

Deshalb laden Vertreter der MLPD Halle und des Jugendverband Rebell am 17. Juni 2023 um 16.00 Uhr Jung und Alt zum dritten Mal zu einer Open Air Kundgebung und  Diskussionsveranstaltung mit dem Landesvorsitzenden der MLPD Elbe-Saale, Jörg Weidemann nach Heide Nord,  gegenüber Heidekrautweg 4- 7 mit Kaffee und Kuchen ein.

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

25 Antworten

  1. Eisenhower sagt:

    Die weltweit immer gleiche Logik solcher Ideologen: Kommunismus einführen, Millionen sterben, Land kollabiert und dann behaupten es war kein richtiger Kommunismus.

    • . sagt:

      Das Problem ist wohl eher, dass jeder unter „Kommunismus“ was anderes versteht.

      • Luft nach oben sagt:

        Das Problem ist der Kommunismus, egal was man darunter versteht. Diese Leute sind wie Priester im Mittelalter: Sie glauben es besser zu wissen als alle Anderen , gar im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein, und wollen ihnen ihre Ideologie aufzwingen.

  2. Löwe73 sagt:

    Was für Vollpfosten! Und ein Schlag ins Gesicht aller aufrechten Menschen die 1953 und auch 1989 gegen die kommunistische Diktatur auf die Straßen gingen!

  3. Alfred Tetzlaff sagt:

    Ihr habt nichts dazugelernt. Wenn ich nur an die Ostzone denke wird mir übel.Aber ich hab für euch ein Zitat vom Kanzler Helmut Kohl.
    “ Kommunisten sind rot-lackierte Faschisten „

  4. Ringelnatter sagt:

    Viele Mitglieder suchen in Trallala-Berufen in Einkommen. Bloß kein ehrenwertes Handwerk!

    • Es gibt ja nicht „viele Mitglieder“, sondern nur eines. Und das ist Straßenbahnfahrer. Ist das nun ein Trallala-Beruf oder ein ehrenwertes Handwerk? Alles so schwierig heutzutage…

  5. Joachim Euther sagt:

    Es ist erschreckend, wenn eine vom Verfassungsschutz beobachtete Partei, deren Ideologie eine millionenfache Massenmordideologie des Marxismus-Sozialismus-Kommunismus ist. Allein in China (100 Millionen Todesopfer) und Sowjetunion (50-60 Millionen Todesopfer) wurde in beispielloser Größenordnung durch Sozialismus-Marxismus-Kommunismus ermordet, dass dies sogar den deutschen Nationalsozialismus von Hitler übersteigt ( 50 Millionen Todesopfer). Auch haben die Sowjetunion und China unzählige verbrecherische imperialistische Angriffskriege mit Millionen von Toten geführt und mit Hitler paktiert.

    Die Arbeits- und Sozialbedingungen der Beschäftigten im westlichen Kapitalismus immer besser als im sozialistischen Ostblock.

    Hinzu kommen hat der Sozialismus und Kommunismus eine bespiellose Unweltzerstörung zu verantworten (Tschernobyl, Aralsee, Kolahalbinsel)

    Öttlers Auftreten ist eine Verhöhnung von Millionen Toten und sollte wie in Osteuropa mittlerweile Normalität endlich zu einem Straftatbestand erhoben werden.

    • Euther schwurbelt mal wieder... sagt:

      „Die Arbeits- und Sozialbedingungen der Beschäftigten im westlichen Kapitalismus immer besser als im sozialistischen Ostblock.“

      Sehr kühne Behauptung, aber Blödsinn ist man von dir ja gewöhnt.

      • Sanierer2023 sagt:

        Die Arbeits- und Sozialbedingungen der Beschäftigten im westlichen Kapitalismus immer besser als im sozialistischen Ostblock.“

        Verseuchtes Grundwasser in Bitterfeld und der Silbersee in Wolfen sind Hinterlassenschaften der DDR.

        • @Schlafmütze sagt:

          Arbeits- und Sozialbedingungen sind nicht Umwelt, und nun geh wieder pennen.

          • deutsche sprache schwer sagt:

            Natürlich gehören die Bedingungen, unter denen man lebt und arbeitet, zur Umwelt. Du meinst vielleicht „Natur“. Selbst dazu ließen sie sich zählen.

  6. WattneScheiße sagt:

    Ab nach Nordkorea, wenns euch so gefällt.

  7. Jim Knopf sagt:

    Rote Socken eben .

  8. Ingmar sagt:

    🤣 Na Wahnsinn. Nicht mal 20 Menschen nehmen den teil