Motorschaden bei der Räum-Tatra: HAVAG-Team hat Schaden in einer Nacht behoben

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20 Antworten

  1. Tina sagt:

    Ich muß sowieso mal sagen, daß ich Respekt vor der Arbeit in diesen Tagen vor Havag – Mitarbeiter habe. Es wurde ja viel gemeckert. Aber die Situation war ja außergewöhnlich. Bei Tag und Nacht die Gleise frei räumen und das bei hohen Minus Temperaturen und oft auch nur mit der Hand… 🙈 DAS muß erstmal einer nachmachen und vor allem die, welche ständig gemeckert haben. Jedenfalls habe ich es immer pünktlich auf Arbeit geschafft (6 Uhr) und dafür vielen Dank 💐

  2. Letz sagt:

    Die Tatra Bahnen sind unverwüstlich, warum man die verkauft hat ist mir unbegreiflich, die würden heute noch fahren und fahren auch heute noch woanders. Chick aussehen ist die eine Seite, aber funktionieren muss es auch

    • Tatrafan sagt:

      Ums schicke Aussehen alleine gehts doch nicht zumindestens nicht wenn es um Barrierfreiheit geht für Rllstühle, Rollatoren und auch Familien mit Kinderwagen nur deswegen sind diese Bahnen aus dem Stadtbild verschwunden. Es ist schade das sie nicht mehr offiziell eingesetzt werden. Mir haben aber die wenn wir schon von chick reden, die beige roten am besten gefallen.

      • Kazan sagt:

        @Letz Ein Problem wahren die Instanthaltungskosten. Selbst bei den nach der Wende angeschafften Bahnen ist es mittlerweile günstiger neue zu kaufen. Zudem will selbst in Osteuropa keiner mehr die gebrauchten Tatra-Bahnen, weil die in der Instandhaltung zu teuer sind..

      • Halalal sagt:

        Wie haben die Menschen nur früher überlebt Tatrafan?Da gab es auch schon Kinderwagen und Co! Da hat man den Menschen noch geholfen beim Einsteigen und Außsteigen und am Kinderwagen angefasst.Zumindest habe ich dies getan. Jeder Handygaffer ist mit ner Tatra überfordert weil er ja die Stufen nicht sieht.LoL

  3. Prolemiker erster Güte sagt:

    Tja, Mechaniker und Schlosser sind halt Anpacker und Macher. Kein politisches Gerede, keine sinnlosen Phrasen, kein sinnloses Management. Großes Lob an die HAVAG-Mitarbeiter.

    So einfach ist das, wenn man fähige Menschen beschäftigt statt zehnmal so viele unfähige, deren Hauptbeschäftigung aus Kulis schnippsen und Kaffee trinken besteht. 🙂

    Man sollte diesem Schlag Mensch mal ein paar Stadtratsplätze überlassen. Dann würden wahrscheinlich auch die ernsthaften Probleme angepackt und es gäbe keine Million für „freie Kunst“, damit irgendein „Künstler“ sich wieder mit Farbe gefüllte Eier ins After einführen und diese dann auf eine Leinwand kacken kann.

    Aber von den wirklichen Problemen in Südstadt, Silberhöhe, Südpark, Rest von Neustadt bekommt ja auch keiner was mit, dessen „Stadt Halle“ nur aus Kröllwitz und der autofreien Innenstadt besteht. :))

  4. Ggg sagt:

    Oh ne, früher hat man den Leuten in die Bahn geholfen, so was gibt’s heute nicht mehr, egoisten alle

  5. Lokführer sagt:

    Die Dinger sind 50 Jahre alt. Die sollte man eher wie die anderen Museumsfahrzeuge pfleglich behandeln aber bestimmt nicht für sowas verheizen.

    Das Problem ist an anderer Stelle zu suchen. Es gibt Städte, speziell in der Alpenregion, bei denen wird durch den Winterdienst zuallererst mit höchster Priorität die Räumung der Fahrwege des ÖPNV sichergestellt.
    Da werden bei starken Schneefällen eben zuerst die Schienen der Straßenbahn frei geräumt. Da werden Notfall und Räumpläne mit Firmen und Bauern im Einzugsgebiet erstellt und sie treten automatisch in Kraft. Da rollt mit der ersten Schneeflocke bereits alles was erreichbar ist und der Schnee wird sofort aus der Stadt gefahren. War eindrucksvoll im MDR zu sehen wie es funktioniert.
    Auch am Sonntagmorgen früh um 3. Nicht erst ab um 7 wenn bereits Schneewehen von enormer Höhe im Stadtgebiet liegen.

    Erst recht wenn dieses Wetter auf Tage im Vorraus angekündigt wird.
    Das nenne ich komplettes Versagen auf der obersten Ebene.

    Die Krönung war aber das Zuschieben der Straßenbahnschienen durch den „Winterdienst“ der Stadt Halle der ebenfalls zu den Stadtwerken gehört. Was soll das? Was ist das für ein Irrsinn?
    Was ist das für ein Stadtwerk? Wer ist dafür verantwortlich ?Wer hat die Fahrer der Räumfahrzeuge angewiesen mit dem Schiebeschild Richtung Schienen den Nahverkehr in dieser Stadt komplett lahm zu legen?

    Parallel dazu agiert ein Katastrophenstab, dessen selbstverliebter Leiter seine Erfüllung im Zahlensalat der Pressekonferenzen zu sehr abstrakten täglichen medizinischen Bedrohung findet, der aber 14 Tage nicht in der Lage war in seiner Stadt die Kräfte so zu mobilisieren, dass es endlich wieder halbwegs rollt. Es ist ein Unding dass Rettungsfahrzeuge sich 10 Tage nach dem großen Schneefall immer noch nicht in die Seitenstraßen trauen oder sich gar festfuhren, das Passanten Verletzte Bürger zum Rettungswagen trugen über teils mehr als 100m. Das ist nicht nur Unfähigkeit, sondern schon kriminell.

    Die Stadt leistet sich für 1 Mio Euro die Sanierung eines Wandbildes. Sie sollte für dieses Geld besser ein Fahrzeug mit 2 Wege Technik anschaffen / mehrere kommunale Baufahrzeuge umrüsten welche in der Lage sind binnen weniger Minuten dort freie Bahn zu schaffen wo der alte Museumstatra scheitern muss und endlich einen Winterdienst organisieren, welcher auch ausreichend dimensioniert ist.

    • eseppelt eseppelt sagt:

      „Die Stadt leistet sich für 1 Mio Euro die Sanierung eines Wandbildes. Sie sollte für dieses Geld besser ein Fahrzeug mit 2 Wege Technik anschaffen“

      Hier ist schon dein erster Denkfehler. Die Mittel des Bundes gibt es für die Sanierung von Denkmälern. Das Wandbild ist als Denkmal geschützt.

      Halle kann dieses Geld nicht einfach nehmen und Spielzeug für Lokführer kaufen. Das wäre nämlich Fördermittelbetrug.

    • Weichensteller sagt:

      Der Lokführer könnte einen Förderverein gründen und Spendengelder sammeln und natürlich auch staatliche Fördermittel beantragen.

      Aber das wär ja Arbeit. Im Internet schwätzen ist viiiel einfacher…

    • rellah2 sagt:

      Der Vergleich mit Orten in der Alpenregion ist schon sehr sinnvoll. Wann war der letzte Winter?
      Die Stadt hat die Straßen in Klassen eingeteilt, kann man immer mal nachlesen im Ablatt, wenns interessiert.
      Manche Straßen sind da gar nicht verzeichnet, also nix Winterdienst. Andere haben so geringe Prio, dass kaum Winterdienst. Zusätzlich parken noch Kfz, so dass oft größere Räumfahrzeuge nicht eingesetzt werden können. Also sollten die Kfz-Eigner aufgefordert werden, ihre Kfz auf einem Parkplatz abzustellen!
      Die Stadt hat Baufirmen mit Großgeräten. Mit denen sollte sie Stadt eine Vereinbarung schließen.

    • fahrgast sagt:

      Da werden Notfall und Räumpläne mit Firmen und Bauern im Einzugsgebiet erstellt und sie treten automatisch in Kraft. Da rollt mit der …..ersten Schneeflocke bereits alles was erreichbar ist und der Schnee wird sofort aus der Stadt gefahren. War eindrucksvoll im MDR zu sehen wie es funktioniert……“ Willst du die DDR zurück, so lief das damals auch hier ?
      „Auch am Sonntagmorgen früh um 3. Nicht erst ab um 7 wenn bereits Schneewehen von enormer Höhe im Stadtgebiet liegen“, das ist doch für Beamte nicht zumutbar. die müsse ja dann raus und das ganze in die Wege leiten.

      • Malte sagt:

        Nun, in Zürich und Umgebung hat das bisher ganz gut geklappt. Da gibt es echte Notfallpläne, und auch nicht nur eine(!) betagte Straßenbahn, sondern etliche Vorbau-Schiebepflüge. Aus alten fahrgestellen gebaut, mit 5to Gewicht belastet und einen zweiseitigen Pflug vorndran, da kann jede andere Bahn in Doppeltraktion das Teil auch schieben. Im schienengleichen Bereich machen das dann sogar Zweiwegefahrzeuge oder Straßenfahrzeuge

  6. Grobi :) sagt:

    Da brauchts keinen Abschluss als Raketentechniker. Da kann man noch mit Hammer arbeiten!

  7. micha06de sagt:

    Tatra (T4D) Triebwagen haben vier Fahrmotoren, soviel Korrektheit muss sein.

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