Nach Abschaffung durch Wiegand: OB Vogt führt wieder einen Neujahrsempfang ein

In der Stadt Halle (Saale) wird es in diesem Jahr wieder einen Neujahrsempfang der Stadtverwaltung geben. Der damalige Oberbürgermeister Bernd Wiegand hatte ihn abgeschafft und durch einen Tag der offenen Tür ersetzt. Interessierte konnten hier in verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung hineinschnuppern.

Doch Repräsentation ist wichtig, hatte der neue Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt bereits im Wahlkampf gesagt. Und so gibt es am 16. Februar 2026 wieder einen Neujahrsempfang. Laut Stadt kommen beim Empfang Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und Verwaltung zusammen, er biete einen Raum für Rückblick, Ausblick und persönlichen Austausch in einem festlichen Rahmen und sei ein wichtiges Zeichen der Anerkennung, des Dialogs und der Gemeinschaft. 

Der Neujahrsempfang würdige laut Stadt herausragendes Engagement, stärke das Miteinander unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteure und unterstreiche die Rolle Halles als lebendige,engagierte und zukunftsorientierte Stadt. Zudem biete der Empfang die Gelegenheit, die Stadt über die Städte- und Ländergrenzen hinweg regional und überregional zu präsentieren und das positive Image zu stärken.

OB Vogt betont gegenüber dubisthalle.de, dass der Empfang komplett durch Sponsoren finanziert wird. Mit 7.000 Euro sind die Stadtwerke dabei, jeweils 3.500 Euro steuern Saalesparkasse und brain-SCC bei.

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14 Antworten

  1. Schnulli sagt:

    Das ist schon sehr frech die Stadtwerke, Saalesparkasse und vielleicht noch Papenburg als Sponsoren zu verkaufen. Das ist Steuergeld, welches noch mal eine Ehrenrunde gedreht hat.

  2. PaulusHallenser sagt:

    „OB Vogt betont gegenüber dubisthalle.de, dass der Empfang komplett durch Sponsoren finanziert wird. Mit 7.000 Euro sind die Stadtwerke dabei, jeweils 3.500 Euro steuern Saalesparkasse und Brain SCC bei.“

    Es wäre schön und sehr aufrichtig, wenn die Spenden ausschließlich aus der Privatwirtschaft kämen. Kommunale Unternehmen wie die Stadtwerke und die Saalesparkasse gehören ja eigentlich der Stadt. So muss der hallesche Bürger den Neujahrsempfang mitfinanzieren, ob er will oder nicht. Er zahlt nicht in Form von Steuern und Abgaben direkt an die Stadt, sondern über seine Strom- und Wärmerechnung.

    P.S. Falls jetzt jemand damit kommt, man könne ja den Energieversorger wechseln: Die Stadtwerke betreiben das hiesige Strom- und Wärmenetz. Auch bei einem Anbieterwechsel sind die Stadtwerke durch Netzentgelte mit an Bord. Der Bürger zahlt also trotzdem mit.

  3. BESORGTER Hallenser sagt:

    Und wieder in der Händelhalle mit geladenen Gästen u.a. Sven Schulze?Was schon die Handwerkskammer durchgeführt hat.

  4. winter sagt:

    Einen Tag der offenen Tür ist besser, das kann sich jeder ansehen. Beim Neujahrsempfang sind meist nur geladene Gäste.

  5. Frieda74 sagt:

    Und demnächst machen wir den „Neujahrsempfang“ im Juni, da dann ja viel besseres Wetter ist! 😂 Dieser OB ist einfach nur ein Wichtigtuer und Volltrot…!

  6. Ich sagt:

    Ein Neujahrsempfang am 16.02.2026 – wie passend. Es wird endlich wieder Zeit, sich zu repräsentieren, lieber Herr OB!

  7. MS sagt:

    Komplett durch Sponsoren finanziert, und dann müssen für 2/3 der Kosten wieder kommunale Betriebe einspringen. Und das für einen Eliten-Empfang von handverlesenen „Gästen“… Aber schön, es ist Repräsentation und keine Arbeit. Deswegen ist der OB ja auch dabei.

  8. lulu sagt:

    OB Vogt, kein Geld aber „Protzen“, ein OB der sich gerne zur Schau stellt

  9. Sagenwasist sagt:

    Ob er wohl die Ratskette trägt? Dann glänzt er auf Instagram besonders hell….

  10. An alle Nörgler: sagt:

    Ihr habt ihn gewählt. Ich nicht… Schon während des Wahlkampfes (es gab genug öffentliche Auftritte) war zu erleben, was für ein Schaumschläger er ist. Hoffentlich überdenkt so mancher Wähler (war ja auch BT-Wahl) noch mal seine Entscheidung

    • PaulusHallenser sagt:

      Alexander Vogt ist nur gewählt worden, weil es einen allgemeinen Unmut gegen die SPD gab/ gibt, dem quasi Egbert Geier zum Opfer gefallen ist.

      Hätte die OB-Stichwahl nicht am Tag der Bundestagswahl stattgefunden, wäre der Stadt Halle dieser Schaumschläger erspart geblieben.

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