Nach schwerer Diagnose „bösartiger Hirntumor“: Bruder sammelt Spenden für Familienvater und Feuerwehrmann aus Halle

Eine schwere Diagnose hat das Leben einer Familie aus Halle (Saale) grundlegend verändert. Nach einem dramatischen Vorfall am ersten Weihnachtsfeiertag kämpft ein Feuerwehrmann der Berufsfeuerwehr Halle gegen einen bösartigen Hirntumor. Sein Bruder hat nun eine Spendenaktion gestartet, um ihm und seiner Familie in dieser schwierigen Zeit zu helfen.

Am 25. Dezember des vergangenen Jahres brach der zweifache Familienvater Jürgen, der erst vor anderthalb Jahren noch einmal Papa geworden ist, plötzlich in seinem Zuhause zusammen und verlor das Bewusstsein. Im Krankenhaus folgte die erschütternde Diagnose: ein bösartiger Hirntumor mit einer Größe von vier mal vier Zentimetern. Zwar konnte der Tumor in einer Operation ohne Komplikationen entfernt werden, doch die Prognose der Ärzte ist niederschmetternd. Nach derzeitiger Einschätzung bleiben ihm maximal noch zwei Jahre Lebenszeit.

Der Kampf gegen die Krankheit geht dennoch weiter. Auf die Operation folgen nun Chemotherapie und Bestrahlung – eine körperlich und emotional sehr belastende Zeit für den Familienvater und seine Angehörigen.

Jürgen ist Vater von zwei Kindern. Besonders bewegt die Familie, dass seine kleine Tochter erst im Januar ihren ersten Geburtstag feiern konnte. Seine Ehefrau Janine steht ihm in dieser schweren Phase unermüdlich zur Seite und gibt ihm täglich Halt.

Sein Bruder Sebastian beschreibt ihn als lebensfrohen und hilfsbereiten Menschen. „Jürgen war immer für andere da“, erzählt er. Neben seinem Beruf bei der Berufsfeuerwehr engagierte sich der Hallenser regelmäßig bei Spendenausfahrten zugunsten krebskranker Kinder. Den Beruf, der für ihn mehr Berufung als Arbeit war, kann er nun schweren Herzens nicht mehr ausüben.

Um die verbleibende Zeit so wertvoll wie möglich zu gestalten, möchte die Familie gemeinsame Unternehmungen planen und noch viele besondere Momente miteinander erleben. Auch einige Herzenswünsche sollen Jürgen erfüllt werden.

Mit einer Spendenaktion hofft Sebastian nun auf Unterstützung aus der Öffentlichkeit. Die Einnahmen sollen dabei helfen, gemeinsame Ausflüge, besondere Familienmomente und mögliche zusätzliche Kosten in der kommenden Zeit zu ermöglichen.

„Wir würden gerne in der nächsten Zeit mehrere Unternehmungen als Familie mit ihm unternehmen und Zeit zusammen verbringen und ihm die letzten Wünsche erfüllen“, sagt Sebastian. „Wir würden uns über jede Spende sehr Freuen.“

Zur Spendenaktion: https://gofund.me/d2157fc53

Artikel Teilen:

5 Kommentare

  1. PaulusHallenser sagt:

    Ich bitte und rufe zu Spenden auf!

    Einem Menschen wie Jürgen muss geholfen werden.

    • Ach Pauli.... sagt:

      Halt dich einfach nur zurück, du elender Heuchler. Spende und sprich nicht drüber. Das wäre mal ehrlich.

    • Halle-Leser sagt:

      Hast Du nicht grad nebenan gepöbelt?
      Niemand braucht Rücklagen
      Die sollen alle arbeiten gehen?

      Oh Moment, der Feuerwehrmann, ein Angestellter der Stadt, hat für seine Arbeit nicht sovie bekommen um Rücklagen zu bilden?

      Und nun?
      Ich gehe davon aus, dass Du wenigstens einen Betrag mit einem Äquivalent eines Monatsbrutto eingebracht hast.

      Oder möchtest Du dem Feuerwehrmann und seiner Familie lieber sagen, dass sie ja Bürgergeld beziehen können?

    • Robert sagt:

      Und andere Patienten ,die das gleiche Schicksal haben so wie Jürgen, soll nicht geholfen werden ?

  2. Tino sagt:

    PaulusHallenser und du glaubst tatsächlich, dass dein Aufruf unter den Artikel sinnvoll ist?
    Meinst du nicht, das die geschilderte Sachlage im Artikel ausreicht um selber eine Entscheidung zu treffen?
    Es ist schäbig andere zur Spende aufzurufen und selbst nichts gespendet zu haben.

Antworte auf den Kommentar von Ach Pauli.... Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert