Neue Großbaustellen: Streit um Stadtbahn-Stufe 3

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25 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Die Strecke der Linie 7 führte übrigens früher schon einmal durch die Triftstraße, wie auf dieser Karte von 1906 oder noch besser auf dieser Karte von 1910 zu sehen ist. Man kann das auch heute noch erahnen, wenn man sich den ungewöhnlich großen Bogenradius der Bordsteinkante an der Nord-Ost-Ecke des Rosa-Luxemburg-Platzes (früher Wettiner Platz) ansieht.

    • HansimGlueck sagt:

      Weißt du auch, oder jemand anders, warum die Streckenführung dann später verändert wurde?

      • 10010110 sagt:

        Nein, keine Ahnung. Ich kann mir vorstellen, dass es mit der geringeren Steigung in der aktuellen Streckenführung zu tun hatte; aber das ist nur Spekulation.

    • stekahal sagt:

      Es gibt ein Fotobuch von Gottfried Riems, da ist ein bild von der Oberleitunggsmontage in der triftstraße drin, Die Fläche des museums ist da noch ein freier Platz.

    • Pessimist sagt:

      Damals war das einspurig und die Bahnen beschaulich schunkelnde Wägelchen. Diese Idee heute aufzugreifen ist völlig absurd. Interessanter wäre, wenn die Planer vielleicht mal über eine Ringstrecke nachdenken würden – eine Richtung Mühlweg Burgstraße nach Kröllwitz und zurück über die Brunnenstraße/Wagnerstraße. Aber wenn ich den Rannischen Platz und das Steintor sehe bekomme ich die allerschlimmsten Vorahnungen

  2. Besorgte Mutter sagt:

    Klingt zumindest teilweise so, wie wenn kleine Jungs sich aus einer Riesenschüssel Süßigkeiten so viel rausnehmen dürfen, wie sie wollen. Ob es sinnvoll und bekömmlich ist, spielt dabei keine Rolle.

  3. Junge Junge sagt:

    Wenn irgendwer „Fördermittel“ ruft (die auch bloß unsere Steuern sind), dann kennen die halleschen „Experten“ kein Halten mehr.
    Folgekosten? Egaaal.
    Sinnhaftigkeit? Flächenverbrauch? Betriebskosten? Egaaal.
    Eine Strassenbahn ins nirgendo, natüüürlich mit eigenem Gleisbett – Frequenz alle 20 min, Fahrgäste 5 Stück? Egaaal.
    ÖPNV ist – gleich nach Radfahren das allergrößte. Dagegen darf man als denkender Mensch nichts sagen, dann wird man sofort von den rotgrünen Ideologen niedergebügelt.

    • geraldo sagt:

      Mir ist seit Jahren keine Straßenbahn in Halle begegnet, die nicht mindestens halbvoll gewesen wäre.

      • Nobody sagt:

        „Mir ist seit Jahren keine Straßenbahn in Halle begegnet, die nicht mindestens halbvoll gewesen wäre.“
        Direkt am Markt um 8 Uhr früh oder wie?
        Einfach mal ans Reileck (und das ist weis Gott noch nicht irgendwo im nirgendwo) nach 18 Uhr hinstellen. Da herrscht Totentanz in den Bahnen. Die Nachtlinien sind nicht besser.

        • Michael sagt:

          In der Nacht hast du sogar in München leere Straßenbahnen. Tagsüber kann man da kaum umfallen.

          Ansonsten sind die Bahnen in Halle gut ausgelastet. Nur weil es Zeiten gibt, wo sie nicht knalle voll sind, heißt das nicht dass man daran sparen muss. Linie 2 in Richtung Neustadt ist immerhin bis nach 0:00 Uhr oft genug gut gefüllt. Gegen andere Verkehrsbetriebe und Städte hat Halle hier im Osten teilweise eher zu wenig Platz in den Bahnen und die schlechtesten Taktzeiten.

      • grenzel sagt:

        Das glaube ich sogar. In deiner Traumwelt bekommst du ja sehr wenig mit.

    • Bollwerk sagt:

      Du bringst als Contra ÖPNV im Ernst den Flächenverbrauch?? Hast du schon einmal verinnerlicht wie viel Flächenverbrauch der motorisierte Straßenverkehr verursacht hat? Noch nicht? Dann solltest du endlich mal damit aufhören ständig vor die Wand zu laufen und das letzte bisschen Grips was du noch hast mal vernünftig einsetzen. Vielleicht fällt dir ja was auf… Ich bin mir sicher: du schaffst das!

    • 10010110 sagt:

      Du stehst also gerne im Stau? Als denkender Mensch?

      Bravo!

  4. Dala sagt:

    Geplant wird für die Zukunft, da fahren keine Stinker mehr durch die Innenstadt. Hier braucht es Reserven im ÖPNV. Die Brücke am Friedhof Neustadt braucht auch keiner. Es gibt sicher auch nur wenig ausgelastete Straßenbahnen, aber die, die Dir entgegenkommen fahren meist gerade nicht in Lastrichtung. In der stehst du im Stau.

  5. Rechner sagt:

    Der ganze ÖPNV Unsinn in Halle kostet schon jetzt 21 Mio p. a. an Steuersubventionen der reichsten Stadt der Welt.
    Es wird mal Zeit, das Ganze wirtschaftlich tragfähiger zu gestalten.
    Wozu die HAVAG auch noch ins letzte Dorf gondeln muß, erschließt sich niemandem.
    Die sollen lieber nachdenken, wie sie von den 21 Mio Zuschuß jährlich runterkommem anstatt teuren und sinnlosen Expansionsträumen nachzuhängen.
    Soll die Stadt laut Landesrechnungshof nicht 200 Mio einsparen? Wegen Überschuldung?

    • geraldo sagt:

      Welches letzte Dorf? Die Stadt wächst, in Wohngebieten etwa bei Reideburg oder in Heide-Nord wohnen immer mehr Menschen.
      Und der Zuschuss für den ÖPNV dient auch deinen kühnen Autofahrerträumen, denn würden all die Havag-Insassen sich ins Auto setzen drehte sich zur Hauptverkehrszeit kaum noch ein Rad.

      • Firtz sagt:

        Lustig, in Heide Nord wohnen immer mehr Menschen? Ja dann warst du sicher lange nciht da. So viele Blöcke wie da fehlen und auch jetzt noch die leer stehenden Wohnungen. Da such mal die vielen Menschen! Eine Straßenbahn dort ist total sinnlos!

        • Waldschratenviertler sagt:

          „Heide-Nord“ mal nicht so eng sehen und nur die Plattenbauten vorm geistigen Auge haben, denn inzwischen gibt es zunehmend neugebaute Einfamilienhäuser dort…

    • Gute Nacht dann auch! sagt:

      Die Sparverfügung kam vom Landesverwaltungsamt, nicht vom Landesrechnungshof. Hätte Letztgenannter Halle geprüft, würden die Kommunalwahlen sicher ausfallen können. Der Prüfbericht wäre verheerend und würde den Stadtrat als Dilletantentruppe faktisch entmachtet herausstellen. Politisch könnten die natürlich weiterherrschen. Über nichts! Dagegen ist die Sparverfügung noch ein harmloses Instrument! Paßt mal schön alle auf, daß im Herbst nicht Eure Steuern zur Finanzierung der mistigen Stadtpolitik sprunghaft ansteigen: Grund-/Gewerbe-/Hunde/-Zweitwohnungs-/Glücksspiel- … STEUER! Steuern tut da niemand mehr irgendwas. Zittern ist auch nicht zu bemerken. Arroganz und Ignoranz, die herrschen hier über uns ! Auf allen beteiligten Seiten. Und der Hallische Michel pennt schön weiter …!

      Gute Nacht dann auch!

      • Hinweiser sagt:

        „Arroganz und Ignoranz, die herrschen hier über uns ! Auf allen beteiligten Seiten. Und der Hallische Michel pennt schön weiter …!“

        Wie in der großen Politik in Berlin, so eben auch hier. Wen wundert’s? Solange der TV plärrt, das Sofa weich ist und der SUV noch abbezahlt wird, ändert sich auch nichts daran.

  6. stekahal sagt:

    Viele Ideen, nur bevor man damit an die öffentlichkeit geht sollten erst mal Studien gemacht werden, was überhaupt vom Gelände, von der vorhandenen Bebauung etc.möglich her möglich ist und die besten Ergebnisse dann vorlegen. Und über die „Ampel“ an der Giebichenstein wird schon zig Jahre diskutiert. Die spricht eher für die Unfähigkeit der Verkehrsplaner, hier eine vernünftige volle Ampelregelung zu schaffen.

    • Gute Nacht dann auch! sagt:

      Die Sparverfügung kam vom Landesverwaltungsamt, nicht vom Landesrechnungshof. Hätte Letztgenannter Halle geprüft, würden die Kommunalwahlen sicher ausfallen können. Der Prüfbericht wäre verheerend und würde den Stadtrat als Dilletantentruppe faktisch entmachtet herausstellen. Politisch könnten die natürlich weiterherrschen. Über nichts! Dagegen ist die Sparverfügung noch ein harmloses Instrument! Paßt mal schön alle auf, daß im Herbst nicht Eure Steuern zur Finanzierung der mistigen Stadtpolitik sprunghaft ansteigen: Grund-/Gewerbe-/Hunde/-Zweitwohnungs-/Glücksspiel- … STEUER! Steuern tut da niemand mehr irgendwas. Zittern ist auch nicht zu bemerken. Arroganz und Ignoranz, die herrschen hier über uns ! Auf allen beteiligten Seiten. Und der Hallische Michel pennt schön weiter …!

      Gute Nacht dann auch!

    • 10010110 sagt:

      Woher kommt denn die Ansicht, dass eine Vollampel eine „vernünftige“ Lösung wäre? Was würde eine Vollampel denn besser machen als die jetzige Variante mit Halbampeln? So, wie es jetzt läuft, ist es viel flexibler, weil eben bei wenig Verkehr dieser sich selbst reguliert während bei einer Vollampel u. U. alle sinnlos bei Rot warten müssten, obwohl aus anderer Richtung nichts kommt. Außerdem hält das den Geist frisch, weil man sich als Verkehrsteilnehmer noch mit dem Verkehrsgeschehen auseinandersetzen muss, statt nur blöde irgendwelchen Lichtzeichen zu folgen und entsprechend zu verlernen, wie es an anderer Stelle ohne Ampel gehen muss.

      • Städter sagt:

        In Halle sind eben eher Vollampel Fans am Wirken.
        Steuern, Regulieren, Verbieten, Bestrafen – daraus besteht der Horizont der Stadtspitze.
        Die kommen gar nicht auf die Idee, dass sie Dienstleister für den Bürger sind.

        • Hinweiser sagt:

          „Die kommen gar nicht auf die Idee, dass sie Dienstleister für den Bürger sind.“

          Man sollte sie öfter daran erinnern. Z.B. in der Bürgerfragestunde im Stadthaus.

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