Neues Reisezentrum im Hauptbahnhof Halle

11 Antworten

  1. neues Design und immernoch unflexibel sagt:

    Immernoch unflexibel wie eh und jeh. Ankunft und Abfahrt von Zügen erfolgt auch nach 20 Uhr. Reisende haben also dann nach wie vor keinen Ansprechpartner bei Problemen oder Fragen.

    • Müller sagt:

      Es gibt die DB-Information in der Bahnhofshalle, es gibt Zugbegleiter, es gibt eine DB App, es gibt das Internet.
      Das DB Reisezentrum berät ähnlich einem Reisebüro, verkauft Fahrkarten und man kann dort sogar Hotels buchen. Informationen über aktuelle Verbindungen bekommen Sie bei bereits erwähnten stellen.

      • neues Design und immernoch unflexibel sagt:

        „Es gibt die DB-Information in der Bahnhofshalle“

        Bis wieviel Uhr?

        • Sachverstand sagt:

          Das sind die Folgen der hochgelobten Digitalisierung. Die menschliche „No Smartphone-Spezies“ gilt als nicht mehr existent. Ist zwar kein wirklicher Trost, es wird eher noch schlimmer.

          • Anna Logik sagt:

            Vor der Verbreitung von „Smartphones“ (also bis vor ca. 10 Jahren) waren die Schalter im Reisezentrum und an der Info rund um die Uhr besetzt? Bullshit!
            Noch vor 20 Jahren war zumindest die Info nicht so lange besetzt wie heutzutage. Vor 25 Jahren gab es sie überhaupt noch nicht.

            Soviel zu deinem Sachverstand…

          • 10010110 sagt:

            Ich stimme „Anna Logik“ zu. Heutzutage werden Dinge vorausgesetzt, die es selbst vor dem „Fortschritt“ nicht gab; oder man beschwert sich über Dinge, die vorher selbstverständlich waren (z. B. die Stufen der alten Tatra-Straßenbahnen). Vor der Automatisierung hatte man auch nicht bis spät in die Nacht einen offenen Fahrkartenschalter; da war es einfach normal, dass man sich bis zu ein paar Tage vorher am Schalter informierte und nicht völlig planlos in den Zug stieg.

            Allerdings ist der heutige omnipräsente Zugang zu Informationen (um nicht zu sagen „Informationsüberfluss“) für manche Leute trotzdem keine Hilfe. Ich habe neulich erlebt, wie ein augenscheinlich kinderloses mittelaltes Ehepaar aus dem Pauschalurlaub zurückkehrte (stiegen am Flughafen in die S-Bahn) und augenscheinlich seit vielen Jahren das erste Mal (wieder?) Bahn fuhren. Die Frau starrte alle fünf Sekunden auf ihr dummes Smartphone und verglich die dort angezeigten Fahrpläne mit der Anzeige im Zug, um auch 100% sicher zu sein, dass sie im richtigen Zug sitzen und an der richtigen Haltestelle aussteigen und auch ja den richtigen Anschlusszug am richtigen Bahnsteig erreichen. Und sobald die kleinste Abweichung oder Unsicherheit aufkam (z. B. weil der Schaffner eine uneindeutige Durchsage machte), nahmen die nervösen Blicke aufs Smartphone zu.

            Man kann also schon sagen: je schlauer das Fon, umso dümmer die Besitzer.

  2. rellah sagt:

    Muss alles 24/7 von Menschen besetzt sein?
    Btw, es ist anderswo zu lesen, dass Kamele in der Nacht ganz erstaunt vorm geschlossenen Aldi gestanden haben.

  3. Tourist sagt:

    Warum hat man eigentlich den Schalter für den öffentlichen Nahverkehr (havag) aus dem Bahnhof wegrationalisiert?

  4. Tourist sagt:

    Vielen Dank! Gut zu wissen! Im Reisezentrum sagte man mir nämlich, den gäbe es da schon lange nicht mehr, nur noch in der Stadt (Ulrichstraße).

  5. Sachverstand sagt:

    @Anna Logik,13.11.2018,14:47:Ich kenne praktizierte Zeiten, da konnte man Mitternacht auf dem HBF seine Fahrkarte kaufen, Fahrpläne lesen und benötigte aufgrund heutiger 1000er Tarife und Gültigkeiten keinen Hochschulabschluss zum Ticketerwerb. War freilich vor der Kehre! Soviel dazu.

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