Neuer „Flugsaurier“ kommt: Spielplatz am Tulpenbrunnen in Halle-Neustadt wird ab Ende des Jahres für 600.000 Euro erneuert
Seit zweieinhalb Jahren ist der Spielplatz am Tulpenbrunnen in Halle-Neustadt nur noch ein Schatten seiner selbst. Nachdem am beliebten Spielgerät „Flugsaurier“ morsche Bauteile und Pilzbefall festgestellt worden waren, musste die Anlage gesperrt und das Großgerät abgebaut werden. Seither bot der Platz Kindern lediglich zwei Federwipper, ein Drehkarussell und eine Wippe. Doch nun steht eine umfassende Erneuerung bevor. Voraussichtlich bis Ende dieses Jahres soll der Spielplatz neu gestaltet werden. Rund 600.000 Euro investiert die Stadt in das Projekt.
Herzstück der neuen Anlage wird erneut ein Dinosaurier sein: Eine große Spiel- und Kletterkombination in Saurierform entsteht auf einer eiförmigen Fläche. In Kopf, Körper und Flügeln laden künftig Taue, Kletternetze, Podeste, Leitern, Schaukeln und Rutschen zu Bewegung und Abenteuer ein. Gefertigt wird das Spielgerät aus pulverbeschichtetem Edelstahl, Robinienholz und hochwertigen Schichtstoffplatten, die dem Saurier sein typisches Aussehen verleihen und sich besonders für den Einsatz im Außenbereich eignen. Als Fallschutz ist Sand vorgesehen.
Auch an die jüngsten Besucherinnen und Besucher ist gedacht. Im Kleinkindbereich werden eine Spielhütte mit Rutsche sowie Kletter- und Sandspielangebote installiert. Hier kommt Spielsand als Fallschutz zum Einsatz.
Darüber hinaus wird die Fläche neu strukturiert und stärker begrünt. In den Randbereichen wird die wassergebundene Wegedecke zurückgebaut, sodass Pflanzflächen mit neuen Sträuchern und Bodendeckern entstehen. Diese sollen die Spielfläche einrahmen und den Spielbereich besser vom Durchgangsverkehr trennen – für eine geschütztere Atmosphäre.
Zur Ausstattung gehören künftig zudem elf Bänke, sechs Fahrradbügel und neun Mülleimer.
Die Baumschutzkommission hat eine dendrologische Baubegleitung und Einsatz eines Saugbaggers an den Wurzel gefordert, um die Bäume zu schützen. Denn der Baumbestand am Tulpenbrunnen ist zwar dicht, jedoch aufgrund schlechter Bodenverhältnisse – mit hohem Kiesanteil, geringer Wasserspeicherfähigkeit und wenigen Nährstoffen – in seiner Vitalität teils stark eingeschränkt. Mehrere Bäume weisen lichte Kronen auf und gelten als bruchgefährdet oder krankheitsanfällig. Ein absterbender Spitzahorn musste bereits gefällt werden; der notwendige Ersatz wird auf der Wiesenfläche an der Lilienschule gepflanzt.
Zudem müssen vier weitere Bäume, die nicht unter die Baumschutzsatzung fallen, entfernt werden. Dies ist erforderlich, um den Sandaustausch in den Fallschutzbereichen zu ermöglichen. Gleichzeitig soll die Maßnahme dazu beitragen, den verbleibenden Bäumen mehr Nährstoffe und Sonnenlicht zur Verfügung zu stellen und ihre Vitalität zu verbessern.
Mit der Neugestaltung soll der Spielplatz am Tulpenbrunnen wieder zu einem attraktiven Treffpunkt für Familien in Halle-Neustadt werden – und der Dinosaurier ein Comeback feiern.








Ernsthaft? 600.000 €. Billiger ging wohl nicht.
600.000 € Steuergeld.
Ein Spielplatz.
Läuft.
Vielleicht einfach mal bisschen was von der Welt mitbekommen, bevor man so traurige Kommentare abgibt.
Anstatt die Sachen preisgünstig bei Amazon einzukaufen, da kostet die gesamte Ausstattung 20000€, werden wieder sinnlos Steuergelder verpulvert.
400 Euro bei Temu.
Nach drei Tagen beschmiert und nach zwei Monaten demoliert.
Wenn du dir einen Job suchst, passiert das vielleicht nicht.
Sportlich der Preis.🥇 Hoffentlich landen die Holzkonstruktionen nicht beim nächsten Grillen am Kanal und der Edelstahl beim Schrottplatz. Wäre wirklich schade.