Nun doch Übergangsfrist für die Notbetreuung beim Eigenbetrieb Kita

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13 Antworten

  1. Avatar Nada sagt:

    „Übergangsfrist“ bezieht sich sicher schlicht auf die letzte Notbetreuung in Kitas, wo 3 Tage lang ALLE Eltern ihre Kinder bringen konnten, unabhängig von einer Anspruchsberechtigung. Siehe https://dubisthalle.de/lockdown-in-sachsen-anhalt-ab-16-dezember-das-gilt

    Die meisten „berechtigten“ Familien, dürften aus bisherigen Notbetreuungen bereits bekannt sein, so dass ein VORHERIGER Antrag per Mail und das Nachreichen von Stempel und Unterschrift bis Mittwoch sicher meist ausreicht.

  2. Avatar XYZ sagt:

    ….betreuungsbedürftige Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind, wenn ein Erziehungsberechtigter zur Gruppe der im Bereich der kritischen Infrastruktur tätigen, unentbehrlichen Schlüsselpersonen gehört;…..

    Wenn dann bei Paaren in dem Fall einer zu Hause ist oder nicht zur kritischen Infrastruktur zählt, könnten doch eigentlich die nicht behinderten und nicht auf Hilfe angewiesenen Kinder zu Hause bleiben….🤔

    Allerdings liegt es bis zu einem gewissen Grad auch an den Einrichtungen, wenn sie „alle“ Kinder zur Betreuung zulassen, selbst wenn die Kriterien nicht erfüllt sind.

  3. Avatar Original Kommentar sagt:

    Einsicht ist der erste Weg zur Erkenntnis. Gut so, möglicherweise wurde den Entscheidungsträgern das Szenario skizziert, wenn ca. 20 – 30 % der Mitarbeiter aus systemrelevanten Bereichen zu Hause bleiben müssten- man hätte sehr schnell einen Schuldigen gefunden😉

  4. Avatar 1. Erkenntnisweg sagt:

    Immer erstmal anonym im Internet fragen, statt sich an die zuständigen Stellen zu wenden!

  5. Avatar Sandra Schmidt sagt:

    Eine Notbetreuung sollten alle Kinder bekommen, wo beide Eltern berufstätig sind und sich nicht im Schichtsystem reinteilen können ! Es kann sich glaube in der heutigen Zeit niemand erlauben arbeitslos zu werden! Das sollte kontrolliert werden. Denn jeder Beruf ist wichtig! Und wenn einer zu Hause ist, kann derjenige auch das Kind betreuen!

  6. Avatar xxx sagt:

    „Es kann sich glaube in der heutigen Zeit niemand erlauben arbeitslos zu werden!“

    Komisch, bei Künstlern, Veranstaltern, Kleinselbständigen usw. wird das achselzuckend hingenommen und in der öffentlichen Diskussion nicht mal hinterfragt.

    • Avatar Die Lösung: sagt:

      Staatliche Unterstützung.

      Liefers zum Beispiel – ein Wortführer der ach so gebeutelten Schauspieler – bekommt um die 200.000 Euro für eine Folge Tatort. Aus staatlichen Zuwendungen. Letztes Jahr liefen zwei Folgen Tatort Münster. Je nach Lebensstil kann das natürlich schnell alle sein. Allerdings ist das Tatort-Engagement nicht seine einzige Einkunftsquelle.

      Das Honorar für Liefers fällt dabei kaum ins Gewicht. WDR-Intendant Tom „Entschuldigung“ Buhrow gab letztes Jahr – während der Pandemie – ca. 1.6 Milliarden Euro aus. Über 400 Millionen für die Mitarbeiter und die gleiche Summer nochmal für Lizenze, externe Produktions- und Reisekosten und – Honorare. Für dieses Jahr sind 50 Millionen mehr geplant…

      Das lässt sich natürlich skalieren. Wer hingegen seinen Job verliert, hat sogar Anspruch auf staatliche Unterstützung ohne Gegenleistung. Auch wenn diese dann natürlich nur einen Bruchteil eines Liefers’schen Budgets ausmacht. Aber man muss ja als kleiner Künstler, Veranstalter oder Kleinselbständiger auch nicht in einer Riesenvilla wohnen und Propagandavideos drehen…

      • Avatar xxx sagt:

        Was haben die 0,1% gutbezahlten TV-Schauspieler mit all den vielen, vielen Kulturschaffenden zu tun, deren Bühnen seit über einem Jahr gesperrt sind, was mit den Hunderttausenden Gastronomen und was mit den kleinen Ladenbesitzern, die das Pech haben, keinen Lebensmittelmarkt zu betreiben, was mit den vielen Angestellten der Veranstaltungswirtschaft, mit den Betreibern von Fitnessstudios oder Kinos usw usf.? Viele der genannten haben noch ihre letzten Rücklagen für Belüftungsanlagen und sonstige Hygienekonzepte aufgebraucht oder gar Kredite aufgenommen, in der Hoffnung, ihren Laden irgendwie durch die Pandemiezeit halbwegs betreiben und retten zu können. Wenn da nicht bald mal was passiert, gehen die alle in Hartz IV und da bleiben sie auch, denn der Arbeitsmarkt kann keine zusätzlichen Millionen Arbeitslose gebrauchen. Wie später mal ein „normales“ Leben ohne all diese Leute und Läden aussehen soll? Einige werden auf die Bühnen zurückkehren oder wieder einen Laden aufmachen – vielleicht. Der Großteil wird Geschichte sein.
        Das alles gehört mal öffentlich und gründlich diskutiert und nicht einfach selten am Rande erwähnt und als schicksalshaft hingenommen, ohne jegliche Perspektive.

        • Avatar Die Lösung: sagt:

          Staatliche Unterstützung.

          Von den vielen, vielen Kulturschaffenden, deren Bühnen seit über einem Jahr gesperrt sind, hört man kein tränenreiches Wehklagen bei Youtube. Es scheint möglich zu sein, ohne Jammern seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

          Kleine Ladenbesitzer, die keinen Lebensmittelladen betreiben, haben Alternativen gefunden, sonst gäbe es sie längst nicht mehr.

          Auch die Angestellten der „Veranstaltungswirtschaft“ sind entweder noch Angestellte der Veranstaltungswirtschaft oder haben etwas anderes gefunden, mit dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten. Betreiber von Fitnessstudios oder Kinos usw usf. sind entweder noch Betreiber von Fitnessstudios oder Kinos usw usf. oder haben etwas anderes gefunden, mit dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten.

          Niemand davon lebt seit über einem Jahr nur von seinen Ersparnissen.

          Dass das alles kein Dauerzustand sein kann, bestreitet niemand ernsthaft. Ein Grund mehr, gemeinsam dafür zu sorgen, dass es möglichst schnell wieder vorwärts gehen kann.

          Allerdings fällst gerade du damit auf, die Wirksamkeit von Maßnahmen, die dazu beitragen können, unbegründet in Zweifel zu ziehen und Impfungen, die eine Öffnung der Wirtschaft und des Kulturbetriebs beschleunigen, zu verteufeln, ebenfalls unbegründet. Manchmal reicht schon ein schwaches Glied in der Kette…

          • Avatar xxx sagt:

            „Von den vielen, vielen Kulturschaffenden, deren Bühnen seit über einem Jahr gesperrt sind, hört man kein tränenreiches Wehklagen bei Youtube.“

            Seit wann ist das denn eine seriöse Quelle? Wenn es gerade in die Argumentation zu passen scheint, denn sonst ist ja alles von dort nur Geschwurbel und Fake… Davon abgesehen gibt es auch auf YT genügend Videos von Betroffenen, das nützt aber nichts, wenn du die nicht anschaust. Ansonsten hatte ich von mangelhafter öffentlicher Diskussion gesprochen. Dazu gehört zuallererst das Öffentlich-Rechtliche Programm, für das die Bürger bezahlen, sowie die Diskussionen in der Berliner Politik und in den sogenannten „Leitmedien“.

            „Kleine Ladenbesitzer, die keinen Lebensmittelladen betreiben, haben Alternativen gefunden, sonst gäbe es sie längst nicht mehr.“

            Es GIBT schon sehr viele nicht mehr, Tendenz zunehmend. Guck dir mal die Innenstädte an, in Halle z.B.

            „Auch die Angestellten der „Veranstaltungswirtschaft“ sind entweder noch Angestellte der Veranstaltungswirtschaft oder haben etwas anderes gefunden, mit dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten.“

            Wenn die Veranstaltungswirtschaft aber so gut wie kein Geld mehr einnimmt, druckt sie es einfach selbst, um ihre Angestellten zu bezahlen? Lustische Idee, Meiner… Das „andere“ ist – wie du hier mehrfach sinnfrei wiederholst, meist Hartz IV. Genau darum ging es mir auch: Dass Hartz IV wohl keine erstrebenswerte Lösung sein kann und der Arbeitsmarkt ganz sicher keine zusätzlichen Millionen Leute gebrauchen kann.

            „Betreiber von Fitnessstudios oder Kinos usw usf. sind entweder noch Betreiber von Fitnessstudios oder Kinos usw usf. oder haben etwas anderes gefunden, mit dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten.“

            Da du nicht mal bei YT auf „tränenreiche“ Videos von Betroffenen gestoßen bist, erlaube ich mir die Bemerkung, dass du sicher nicht eine nennenswerte Anzahl von Betreibern solcher Einrichtungen kennst, um dir da ein Urteil erlauben zu können. Ansonsten gilt dasselbe wie für Angestellte der Veranstaltungswirtschaft – keine Einnahmen – Pleite – Hartz IV. Zaubern kann keiner.

            „Allerdings fällst gerade du damit auf, die Wirksamkeit von Maßnahmen, die dazu beitragen können, unbegründet in Zweifel zu ziehen und Impfungen, die eine Öffnung der Wirtschaft und des Kulturbetriebs beschleunigen, zu verteufeln, ebenfalls unbegründet.“

            Wenn den Bürgern Grundrechte entzogen werden, so ist es in einer Demokratie staatliche Aufgabe, dies nachvollziehbar zu begründen und wissenschaftlich zu beweisen. Gerade die Ausgangssperre ist reine Willkür und eher kontraproduktiv, weil sich die Leute eher in Innenräumen treffen als außen an der frischen Luft. Bisher blieb gerade diese Maßnahme (außer mit vagen Überlegungen und Wunschvorstellungen) unbegründet. Daran also zu zweifeln ist nicht nur das Recht der Bürger, sondern eigentlich sogar ihre Pflicht, denn eine Demokratie ist grundsätzlich durch Machtmissbrauch gefährdet.
            Was die Impfungen betrifft, so wurde oft genug gesagt, dass diese nicht genug getestet wurden, dass niemand so genau weiß, was in ein paar Monaten mit den Geimpften passiert usw. Normalerweise brauchen Medikamente 5 bis 10 Jahre bis zur Zulassung, hier wurde ein völlig neues Wirkprinzip in wenigen Monaten durchgewunken, schon alleine daran kann man sehen, dass Zweifel mehr als angebracht sind. Aber die Hoffnungen sind so groß, dass man der Tagesshow einfach glauben MÖCHTE, da helfen auch Links zu alternativen Medien nicht weiter. Coronajünger sind ebenso schwer zur Vernunft zu bringen wie Sektenangehörige aller Art, immun gegen Aufklärung. Was soll’s.

          • Avatar Die Lösung: sagt:

            Staatliche Unterstützung.

            Der WDR (u.a. Tatort Münster; Budget über 1.6 Milliarden Euro) gehört zum Öffentlich-Rechtlichen Programm, auch wenn du dir das Programm nicht ansiehst.

            Es vergeht kein Tag, an dem nicht in wenigstens einem Beitrag nicht nur beim WDR, sondern auf so ziemlich jedem Kanal des ÖR-Rundfunks über die Wehwehchen jedes noch so unbedeutenden Mitmenschen geklagt, diskutiert und spekuliert wird. Seit vielen Monaten schon. Das Märchen des Verschweigens und Unterdrückens ist sicher spannend, vor allem, wenn es gut erzählt wird, hat aber mit der Realität nichts zu tun.

            Seit fast ebenso langer Zeit ist auch klar, dass mit halbherzigen Eindämmungsmaßnahmen ohne Kontrolle der Einhaltung und die Berücksichtigung von Wissenschafts-„Kritikern“ und anderen Schwurbelköpfen nichts, wirklich gar nichts zu erreichen und schon gar nicht zu verbessern ist, sondern dadurch das Elend höchstens noch in die Länge gezogen wird auf die Gefahr, dass auch die Vernünftigen und Gebildeten die Geduld verlieren.

            Also hilft nur Subvention. Hunger leiden oder frieren muss deswegen aber niemand, allen Untergangsprophezeiungen zum Trotz.

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