„Open Truck Day“ auf dem Hallmarkt – Projekt „ROSA“ wird vorgestellt

ROSA – Rolling Safespace e.V. hat einen LKW zur mobilen Anlaufstelle für Frauen auf der Flucht umgebaut. Dieser wird sich am 25.02. von Halle (Saale) auf den Weg nach Griechenland zu seinem ersten Einsatzort begeben. Er wird dort als Ort des Austauschs, als Wohlfühlort und als medizinischer Behandlungsraum dienen. Vor der Abfahrt wird er auf dem Marktplatz zur Besichtigung bereitstehen. Daneben wird es einen Infostand, Essen und Getränke, Redebeiträge und Raum für Vernetzung geben. 

Weltweit ist rund 1% aller Menschen gerade auf der Flucht – etwa die Hälfte davon ist weiblich. Frauen sind neben den ohnehin extremen Herausforderungen einer Flucht oft zusätzlichen Belastungen wie Schwangerschaften und geschlechtsspezifischen Fluchtursachen ausgesetzt. Die europäische Asylpolitik macht Fluchtwege riskant. Das Fehlen geschützter Räume in Sammelunterkünften erhöht das Risiko für weitere Traumatisierung. Im öffentlichen Diskurs ist die Situation flüchtender Frauen jedoch bislang weitgehend unbeachtet.

Die Aktion macht die Notwendigkeit und die Umsetzung des Rolling Safespace sichtbar, bietet Raum für Austausch und setzt im Herzen Halles ein Zeichen für mehr Solidarität und internationale Geschlechtergerechtigkeit. 

Am Freitag ist auf dem Hallmarkt in Halle (Saale) „Open Truck Day“:

  • 12 Uhr Begrüßung und kurze Beschreibung des Projekts
  • 13 Uhr ROSA Vortrag und Diskussionen
  • 13.30 Uhr weitere Redebeiträge
  • 12-15 Uhr LKW-Besichtigungen mit ROSA Mitglied, Infostand, Verkauf von Merchandise, Kinderbetreuung, Essen und Getränke, Kuchenbasar.
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Keine Kommentare

  1. 10010110 sagt:

    Was? Nur für Frauen und nicht für FLINTA*? Faschistoide Diskriminierung!!1!1 😛

  2. Anonym sagt:

    sollte man nicht im eigenem Land anfangen?

  3. Öla sagt:

    Die Frauen sollen vor nichts fliehen müssen.

  4. Jim Knopf sagt:

    Fahrt Richtung Osten .

  5. Fritz sagt:

    Ich lese bei dubisthalle immer nur von geflüchteten männlichen Jugendlichen und Männern welche an den Autobahnen aufgegriffen werden. Wäre da nicht ein Truck für Kinder und Jugendliche nicht besser?

  6. Fritz sagt:

    @Licht…warum Hetze? Es kommen doch tatsächlich mehr Kinder und Jugendliche als Frauen, oder werde ich da durch Funk und Fernsehen falsch informiert? Und auch diese brauchen Betreuung. Als in den 90gern eine Freundin als Jugendliche aus Bosnien Herzegowina kam gab es leider für sie keine Hilfe. Sie müssen mit dem Geschehen ganz anders umgehen…du kannst aber auch in jedem Kommentar was entgegen setzen…ist super für dich. Da gratuliere ich dir…