Ordnungsamt in Halle (Saale) verteilt weniger Knöllchen: 74.400 Bußgelder erhoben – Einnahmen bei fast 4 Millionen Euro

Im vergangenen Jahr hat das Ordnungsamt in Halle (Saale) rund 74.400 Knöllchen an Falschparker verteilt. Das sind rund 2.500 Strafzettel weniger als im Jahr zuvor.
Die Einnahmen bewegen sich trotzdem mit fast 3,95 Millionen Euro in etwa auf der Höhe des Vorjahres. Somit scheinen die Verstöße laut Bußgeldordnung gravierender gewesen zu sein.
Gibt es auch Angaben darüber inwiefern die „freiwilligen“ Melder von Falschparkern usw. Auswirkungen hatten? Wie viel wird davon berücksichtigt und was kommt da zusammen?
Das Ordnungsamt könnte sich eine goldene Nase verdienen, wenn sie jedes Wochenende und in den Ferien in Beesen am MajaMare währen. Dort wird immer geparkt wie jeder lustig ist, auf dem Gehweg und auf Grünflächen.
Und auch innerhalb des Betriebsgeländes, wo eigentlich gar keiner rein darf (außer Reisebusse). Da entgehen dem MayaMare auch noch die Parkhauskosten und es interessiert sie nicht mal.
@IM Heilo und @IM10010110
Lebt ihr noch in der DDR.
PETZE😅
Nee, da gab es nicht so viele Autos oder ein Spaßbad. Aber Petzen sind beide trotzdem. Und was für welche!
Sowohl bei den Blitzer Einnahmen,als auch jetzt in diesem Bericht,habe ich den Eindruck es geht nicht um Verkehrssicherheit,sondern nur um Geldeinnahmequellen.
Klar. Würde es wirklich um Verkehrssicherheit gehen, hätten wir in Deutschland nicht so lumpige Bußgelder. Als ob sich jemand von lächerlichen 50 € abschrecken lässt.
Das sind auf den Tag heruntergebrochen 204 Fälle. Find ich jetzt nicht besonders hoch. Allein ich sehe schon auf den ersten paar hundert Metern beim Herausfahren aus meinem Wohnviertel regelmäßig mindestens 10 Falschparker, die auf Fußwegen oder im Kreuzungsbereich parken.
Auch bin ich der Meinung, dass die Verkehrssicherheit hier noch nicht ausreichend genug gewürdigt wird. Alle Falschparker, die durch ihr Fehlverhalten potentiell Unfälle provozieren (z.B. blockierte Sicht an Kreuzungen, blockierte Fußwege, blockierte Radwege) oder potentiell Rettungsfahrzeuge behindern könnten, sollten nicht nur abgezettelt, sondern konsequent abgeschleppt werden.
In den Gesamteinnahmen sind vermutlich auch die erhobenen Verwaltungsgebühren enthalten, auf den Fall gerechnet betrüge das durchschnittliche Bußgeld einschließlich Verwaltungsgebühren gerade mal 53 Euro.