Petition gegen die A143 übergeben

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17 Antworten

  1. mirror sagt:

    Was hat der Stadtrat mit dem Autobahnbau im Saalekreis zu tun? Die sollten sich mal um die eigene Wirtschaft kümmern, damit sie nicht immer am Tropf der FAG-Mittel aus den Saalekreis-Gemeinden hängen.

    • Urhallenser sagt:

      Das würde mich auch interessieren, was der Stadtrat damit zu tun hat. WENN der irgendwas mit dem Weiterbau der Autobahn zu tun hätte, würde der 1. die Unterschriften nicht annehmen und 2. würde er sich eingestehen, WIE schwach er ist, um sich das bieten zu lassen

  2. micha06de sagt:

    @eseppelt
    Die Zahl der Unterzeichner beider Petitionen ist überhaupt nicht vergleichbar! Bei der von der BI überreichten Petition handelt es sich um die Petition „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Künstlerinnen und Künstler für den Erhalt des Unteren Saaletals bei Halle“. Aufgrund der Größe des angesprochenen Personenkreises ist es gar nicht möglich die Zahl der Unterzeichner der Pro-Petition zu erreichen oder zu überschreiten. Das war m.E. auch nicht Ziel dieser Petition. Worum es geht ist hier beschrieben: https://bi-saaletal.de/petition/
    Die Petition selbst ist unter https://bi-saaletal.de/petition-gestartet/# erreichbar. Ich hätte mir gewünscht, die Hintergründe auch in dem Artikel zu lesen. Mit diesen Hintergründen ist der Artikel mit der Kernaussage „678 Menschen haben unterschrieben. Nicht einmal ein Zehntel der Befürworter des Autobahnbaus.“ nämlich obsolet.

    • 10010110 sagt:

      Ich wollte mich auch schon über die Aussage zur Anzahl der Zeichner beschweren, diese sagt nämlich gar nichts über die Legitimität oder Popularität des Anliegens aus. Man muss dabei nämlich betrachten, wer eine solche Petition initiiert und welche finanziellen und netzwerktechnischen Hintergründe dabei bestehen.

    • Beobachter sagt:

      Wenn dann mal die „Blauäugigen langhaarigen Linkshänder gegen das Rechtsfahrgebot“ 20 Unterschriften sammeln, ist dass dann auch ein Erfolg?
      So macht man sich doch lächerlich…

      • Seb Gorka sagt:

        Das ist nur ein Erfolg, wenn sie kein Geld (also höchstens 18.000 Euro) haben und nichts voneinander wissen. Sonst hätten sie finanzielle Hintergründe und sich auch noch dabei vernetzt. Das wäre illegitim.

        • 10010110 sagt:

          Ich habe nicht behauptet, dass es illegitim ist, Geld zu haben und sich zu vernetzen, nur dass es deutlich leichter ist, große populistische Kampagnen zu betreiben, die entsprechend auch mehr Aufmerksamkeit und dementsprechend mehr Teilnehmer bekommen. Aber dass du Aussagen im Mund verdrehst, sind wir ja schon von dir und deinen früheren Alter Egos gewohnt.

          • Seb Gorka sagt:

            Weiß dein alter Egon auch, ob Künstler und Wissenschaftler irgendwie unter- oder sogar miteinander verknüpfelt sind? Gewerkschaften, Kooperationen, Gesellschaften, Vereine oder eben Netzwerke, irgendwie sowas?
            Natürlich können die 678 Künstler und Wissenschaftler auch alles Einzelgänger sein, die sich rein zufällig in die selbe Liste eines Vereins von Künstlern und Wissenschaftlern eintragen, während die 7.300 alle in der gleichen Schulklasse waren und ihre Befehle von den gleichen finsteren Mächten bekommen, die auch schon die Planung der Autobahn vor 30 Jahren veranlasst und natürlich sämtliche Erwägungen für deren Notwendigkeit gefälscht haben. Verschwörung ist halt immer die einfachste Variante.

            Bei der Finanzierung gibt es aber keine Zweifel. Wenn es Bevölkerungsfraktionen gibt, die völlig frei agieren, weil sie unabhängig von irgendwelchen Zuwendungen sind, dann ja wohl Künstler und Wissenschaftler…

    • g sagt:

      menschlich völlig verständlich .. hier will eine kleine gruppe ihre eigenen Parzellen und Lebensräume schützen … das ist nachvollziebar und auch natürlich. .. nur sagen sollte man das auch so … was mich immer so stört ist die hochmoralische Darstellung des im grunde genommen egoistischen tuns .

      einfach nur verlogen

  3. Neustädter Jung sagt:

    Sollen doch die Fahrzeuge alle weiterhin durch die anliegenden Ortschaften knattern (müssen). Mich juckts nicht.

  4. stekahal sagt:

    Welchen Vorteilbringt soll eigentlich die <autobahn for Halle bringen ? Die verstpften Straßen in Dölau und Kröllwitz werden bleiben. 90 % der Fahrzeuge haben da HAL-, SK-, BLK-Nummern und werden die Autobahn nicht nutzen, im Gegenteil, die aus Richtung Petersberg kommen, fallen dann auch noch in Kröllwitz ein, das chaos wird nooh größer. Und mit vernünftiger verkehrsregelung an der kreuzung Giebichenstein/Brgrstraße und Brunnenstraße sind die Stadtplaner jetzt schon überfordert.

    • Blacky sagt:

      …. natürlich bringt eine geschlossene Ortsumgehung nichts……jedes kleinste Nest in den alten Bundesländern hat schon immer eine,und bei uns haben die Ortsumgehungen alle ihren Zweck erfüllt. Natürlich ist das mit der 143 gaaaaanz anders….

      • Achso sagt:

        Du scheinst eine völlig falsche Vorstellung vom „goldenen Westen“ zu haben.
        Die beiden größten Städte in Baden-Würtemberg, Stuttgart und Karlsruhe, haben keinen Autobahnring. Und da herrscht auf jeden Fall nicht weniger Straßenverkehr. Nur weil Leipzig sich so ein Milliardengrab der Verkehrspolitik aus der Mottenkiste leistet, glaubt Halle es auch zu brauchen.

    • Beobachter sagt:

      Also der Zielverkehr von bzw. nach Norden könnte sich etwas verlagern.

      Zwischen der A14 und „Links der Saale“ muss alles über die Giebichensteinbrücke.

      Später gibt es noch die Autobahnbrücke, dass dann eben diese Kreuzung etwas entlastet wird.

      Ansonsten könnte es dann von Dölau einfacher sein, nach Salzmünde auf die A143 zu fahren, statt durch Kröllwitz zu gurken.

      Natürlich darf die Frage erlaubt sein, wieso so viele mit dem Auto fahren, und wer wieviel Verkehr mittelbar und unmittelbar verursacht.

    • Verkehr ist toll sagt:

      Natürlich klappt es nur im Verbund. Man muss die Umgehungen schaffen und die KFZ-Infrastruktur in der Stadt verbessern. Und sich nicht immer dem Terror der lauten Minderheit unterwerfen.

  5. Prognose sagt:

    Der Bau der A 143 wird gestoppt werden. Dafür spricht die Lebenserfahrung. Siehe das dümmliche Planungsverhalten in der Vergangenheit. Das ist auch gut so.

  6. Befürworter sagt:

    Die meisten Leute wollen einfach schnell von Leuna oder Merseburg oder sogar von A9 kommend über A38 und A143 schnell nach Löbejün zur A14 um weiter nach Magdeburg zu kommen und stören damit den Verkehr in Halle nicht. Die ganzen Gegner kommen eh nur aus Halle und Umland und sind vermutlich dann jene welche die Autobahn am häufigsten nutzen um direkt die Abfahrt vor ihrer Haustür zu nutzen.
    Den Gegnern dieser Autobahn müsste die Nutzung (wenn sie dann mal fertig ist) verboten werden per Plakette am Auto und Strengen Kontrollen!
    Bitte lasst kein 2. Bad Oeynhausen Umfahrungschaos entstehen.

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