Petition zum Erhalt der Schorre gestartet

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20 Antworten

  1. MÖP sagt:

    Und was soll diese Petition bringen.. wollen dann die Petitionsunterstützer die Schorre selber betreiben ?

  2. Parkplätze für Anwohner sagt:

    Abreißen das Ding! Weg damit. Sollen doch die Sozis das Ding kaufen! Dann können sie sich das vergolden! Bis dahin gilt: Der Eigentümer kann mit der Bude machen, was ER will! Wen interessiert noch die SPD, die ist sowieso tot! Bebel, Liebknecht und die anderen würden sich heulend daniederwerfen, wenn sie die SPD-Halle anschauen müßten!

    Abreißen! Bloß nicht die Petition unterschreiben! Da fällt mir noch ein: grade der SPD-Fikentscher wollte doch unbedingt die Weingärtenschule für die Straßenbahn abruppen. Ja, Herr Dockter, jetzt kommts andersrum! Jetzt wollen andere an „deine“ Hütte – und du stellst dich quer!

  3. farbspektrum sagt:

    Die Weingärtenschule hat ja auch kein Alleinstellungsmerkmal, sondern ist ein Typenbau der damaligen Zeit. Meine Zustimmung hat Fikentscher. Er ist wohl einer der Wenigen, die glücklicherweise von der alten SPD noch übriggeblieben sind.
    (Den letzten Satz möchte ich angesichts neuer alter Entwicklungen eigentlich lieber streichen.)

    • verspektralanaysiert sagt:

      Oh mann, träum weiter. Der Doktor ist der letzte … Hänger. Wegen solcher profillosen Karrieristen ist die SPD dahin gekommen, wo sie jetzt steht: an der Schwelle zum Nirvana. Wenn jemand durch Dummschwätz und Fähnchen-in-den-Wind-hängen im Rat besonders schmerzhaft aufgefallen ist, dann eben auch der („Wir haben eine Parteiendemokratie …“, „Den besseren Argumenten müssen die guten weichen ..“, …)!

      Die Weingärtenschule stand unter Denkmalschutz. Die Schorre nicht. „Die Weingärtenschule hat ja auch kein Alleinstellungsmerkmal …“ ist ja nun obertypisches SPD-Dummschwätz, das wohl auch gerichtlich voll gescheitert ist. Da kann man nachträglich nur gratulieren.

      Überall, wo die SPD in den letzten 5 Jahren umgefallen und auf Verwaltungsvorlage umgeschwenkt ist, hatte der Doktor sein Finger im Spiel. Sowas darf man nicht noch unterstützen.

      Wen interessiert, wo sich die Roten den Namen gegeben haben. Das können sie sich ja gerne ins Poesiealbum kleben. In der realen Welt ist ohne Bedeutung, was eine demnächst (10%-X)-Partei so bubbelt.

      Wenn Du einen Satz nicht schreiben möchtest, schreib ihn einfach nicht. Aber mach nicht noch eine Philosophie daraus!

      • farbspektrum sagt:

        Ein Denkmal sollte nicht ein Denkmal sein, weil es jemand auf eine Liste setzt. Es solte schon einen Bedeutungsgrund haben. und den hat ein Klinker-Typenbau nicht und vor allem nicht an dieser Stelle. Da finde ich zum Beispiel die Zerstörung der Ensemble-Wirkung des Denkmalbereiches um die Ankerstraße einschließlich Saline durch das MMZ als das Schlimmste, was Halle im Denkmalschutz passieren konnte.

        • 10010110 sagt:

          Ein Denkmal kommt aber auch nicht einfach so auf eine Liste, du Spezi. Wenn es aber auf der Denkmalliste ist, dann hat das wohl seinen Grund, und dann darf es nicht einfach so verändert oder abgerissen werden.

          Aber wie gut, dass wir die Fachleute aus dem Internet haben, die uns ihre fachlich fundierte Meinung darlegen.

          • farbspektrum sagt:

            Wie du lesen kannst meiner, ist das ganze doch recht subjektiv:
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            Begriffsbestimmung

            (1) Kulturdenkmale im Sinne dieses Gesetzes sind gegenständliche Zeugnisse menschlichen Lebens aus vergangener Zeit, die im öffentlichen Interesse zu erhalten sind. Öffentliches Interesse besteht, wenn diese von besonderer geschichtlicher, kulturell-künstlerischer, wissenschaftlicher, kultischer, technisch-wirtschaftlicher oder städtebaulicher Bedeutung sind.“
            (Denkmalschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt)

  4. Bollwerk sagt:

    Farbi zitiert aus dem Denkmalschutzgesetz…
    Das kann eigentlich wieder nur ein Ironie- bzw. Sarkasmusversuch sein.

    „Es (Das Denkmal, Anm.) solte schon einen Bedeutungsgrund haben. und den hat ein Klinker-Typenbau nicht und vor allem nicht an dieser Stelle.“

    Ach was! Zum Glück entscheidest nicht DU was als Denkmal gekennzeichnet wird. Es gibt nicht nur Einzel- sondern auch Flächendenkmale, stell‘ dir vor. Und so ein „Klinker-Typenbau“ kann durchaus auch zu einem Flächendenkmalgebiet gehören und auch bereichern, wie z. B. das 188-Haus. Dein Problem an diesem Beispiel ist aber, dass es dir einer Straße im Weg ist. Dein persönliches Problem, was keine weite Bedeutung hat.

    „Da finde ich zum Beispiel die Zerstörung der Ensemble-Wirkung des Denkmalbereiches um die Ankerstraße einschließlich Saline durch das MMZ als das Schlimmste, was Halle im Denkmalschutz passieren konnte.“

    Also du hast eine Wahrnehmung, die ist „höchst beeindruckend“.

    Der Salinebereich wird durch das MMZ überhaupt nicht tangiert, weil es hier eine räumliche Trennung durch die Saale gibt. Dementsprechend hat auch das MMZ kein Ensemble in der Richtung zerstört. Das MMZ verdeckt allerdings das recht ansehnliche Ankerhofgebäude. Da wird bestenfalls ein Schuh draus. Halle hat etliche Denkmalverluste in den letzten Jahrzehnten erlitten. Das MMZ kann man dafür aber nicht verantwortlich machen. Mag es auch noch so hässlich sein.

    • farbspektrum sagt:

      Du schreibst einen ganz schönen Quatsch zusammen, ohne eine blassen Schimmer zu haben, wie Halle früher an dieser Stelle aussah.
      http://www.halle.de/images/de/Kultur/Stadtgeschichte/Historische-Orte/an_der_hulbe_s_9_2_bilk_bk_9767-xLarge.jpg
      Erkennst du die Gebäude, die heute noch stehen?
      Geht doch mal zum AKI und lass dich verprügeln.
      http://aki-halle.de/zz_alt/blaetter/17/04.htm

      • Bollwerk sagt:

        Und schon wieder hast du das Thema verfehlt! Dein fortgeschrittenes Alter macht sich mehr und mehr bemerkbar.

        Wie Halle an dieser Stelle „früher“ aussah, stand in deinem Post doch gar nicht zur Debatte! Das MMZ hat den Denkmalsaspekt zerstört. Das war deine sinngemäße Aussage. Und das ist schlichtweg falsch, da zum Zeitpunkt der Planung des MMZ dort schon seit den Achtzigern ein PKW-Parkplatz war. Im Grunde deine Wunschvorstellung von einer perfekten Innenstadt.

        Du verlinkst zwar immer wieder gern irgend welche Bilder ohne jeden Bezug zur eigentlichen Sache, aber das ist ja nichts neues. Ich weiß zumindest noch, dass vor der Zeit des Ankerhofparkplatzes ein Ausspannhof stand, welcher ca. Mitte der achtziger Jahre abgerissen wurde. Das Gebäude hatte einen recht einprägsamen Charakter. Weißt du’s noch?? Mit Sicherheit nicht. Du verlinkst lieber hundert Jahre alte Bilder und meinst, du würdest dich auskennen. Lachhaft!

        Im Übrigen habe ich den AKI tatsächlich mal besucht. Nicht nur online, sondern real. Vor Ort. Mit Leuten dort gesprochen. Ganz ohne Webcam, ohne Internet. Wirklich!
        Du würdest dich dort nicht wohl fühlen.

        • farbspektrum sagt:

          „dass vor der Zeit des Ankerhofparkplatzes ein Ausspannhof stand, welcher ca. Mitte der achtziger Jahre abgerissen wurde. “
          Du hättest wenigstens meinen Link, von dem du abgeschieben hast, als Quelle nennen können. Welchen „einprägsamen Charakter „hatte denn das Gebäude?
          Da die Mansfelder Straße zur Brücke anstieg und die Böschung des Parkplatzes begrünt war, störte er nicht beim Blick auf das historische Ensemble.Glaubst du im Ernst, dass der Abriss des Ausspannhofes ein wesentlicher Mangel war?

          • Bollwerk sagt:

            Farbi, deinen komischen Link benötige ich nicht um informiert zu sein. Im Gegensatz zu dir, weiß ich wie Halle an dieser Stelle einst aussah, bevor das Areal zum Parkplatz wurde. Als „Linkmaster“ ist dir das natürlich völlig fremd.

      • Normalbürger sagt:

        An der Stelle des MMZ stand nichts vorher. War ein tolles „Ensemble“ diese Brachfläche.

    • 10010110 sagt:

      Viel schlimmer ist der drohende Verlust der Gebäude in der Mansfelder Straße 59 und 60, von denen zumindest das Haus Nr. 59 ein Denkmal ist (bei der 60 bin ich mir nicht sicher, vermute es aber, sonst wäre es wahrscheinlich schon längst abgerissen). Aber da wird komischerweise keine Petition gestartet. 🙁

      • Bollwerk sagt:

        Diese Gebäude verfallen in der Tat immer mehr. Vor einigen Jahren wohnten dort noch Leute drin (Nr. 59), die über den Eigentümer ein wenig berichteten. Von absolutem Desinteresse und Schikane war die Rede. Aber auch sonst muss der Eigentümer dort nicht viel vorhaben, sonst hätte er ja den Verfall weiter beschleunigen können. Er wird ja auch nicht jünger. Und das Ganze zieht sich ja nun schon zig Jahre hin.

  5. ohne Zensur sagt:

    Kann man nicht einfach bis nach der Kommunalwahl im Mai warten?
    Dann hat sich das Problem SPD ja wohl von selbst erledigt, so wie die auf Bundes- Landes- und kommunaler Ebene agieren, spielen sie ja nur noch die Migrantenverhätschelpartei.
    Von ihrer ursprünglichen, eigenen Klientel, der arbeitenden Bevölkerung sind diese seltsamen irgendwas-mal-anstudiert-habenden SPD Politiker inzwischen doch meilenweit entfernt.

  6. Ullrich Till sagt:

    Es ist eine ganz normale Sache, dass traditionsreiche Vergnügungsstätten schließen, vgl. Hubertus, Rabeninsel etc., wenn es sich nicht rechnet. Es wundert nicht, dass solche Petitionen niemals von Leistungsträgern/Steuerzahlern gestartet werden. Herr von Sivers, wenn wir alle so wie sie zum Gemeinwohl beigetragen hätten und als Lebensform gewählt hätten, unsere Faulheit vom Staat und von Privatpersonen alimentieren zu lassen, gäbe es nicht einmal ein Straße zur Schorre, die auch sie mindestens 20 Jahre nicht besucht haben. Sind wir froh, dass ein Investor kaufkräftige Senioren ansiedelt.

  7. Wilfried sagt:

    Die Würde der SPD ist seit der Verscherbelung ihres Volkshauses ohnehin im Ar…- mit zwei SPD-OBinen…
    Weiter kann man auch mal gucken, hat doch die sozialdemokratisch gesteuerte Madsack-Pressegruppe ihren Druck LVZ zur FDP-nahen DuMont MZ nach Halle abgeschoben… Und über eine Agenda 2010 erübrigt sich jede Diskussion.
    So macht man Sozialdemokratie seit 1914 kaputt, aber „einer muß der Bluthund sein“…

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