Peinliche Fahndungspanne – fehlerhafte Datenübertragung: Polizei zieht Öffentlichkeitsfahndung nach mutmaßlichem Dieb zurück – mit falschem Bild gesucht

Per Öffentlichkeitsfahndung hat die hallesche Polizei am Donnerstag nach einem mutmaßlichen Dieb gefahndet. Dieser soll am 22.08.2025 an einem Geldautomaten im Bereich Dieselstraße in Halle (Saale), mit einer zuvor unrechtmäßig erlangten Geldkarte, 1000€ vom Konto des Geschädigten abgehoben haben.

Doch nun der Rückzieher. „Auf Grund einer fehlerhaften Datenübermittlung wird die Öffentlichkeitsfahndung des Polizeireviers Halle (Saale) zurückgezogen“, so eine Polizeisprecherin. „Die abgebildete Person steht nicht im Zusammenhang mit der Straftat.“

Die Fahndung ist somit gegenstandslos.

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48 Antworten

  1. Elke Weber sagt:

    Warum werden diese Foto nie zeitnah veröffentlicht ?……immer Monate später, was soll das noch bringen ?

  2. Zappelphillip sagt:

    vollprofis am werk.. und ein fetter Datenschutzverstoß. Das kann teuer werden.

  3. Die Spur des steinigen Neulands sagt:

    ,,Auf Grund einer fehlerhaften Datenübermittlung…“
    Göttliche Neuland-Ausrede! Hannes Balla stellt sich nun die Frage, für wen in diesem Fall von Behördenversagen das ,,Neuland“ erprobtes Gelände zur Aussetzung von Sündenböcken war!

  4. Kerkermeister sagt:

    Im Zweifelsfall sollte man lieber einen zu viel als zu wenig einsperren.

    Schaden kann´s nicht und sicher ist sicher.

    Außerdem sichert man damit Arbeitsplätze.

  5. Rarum sagt:

    original Sachsen Anhalt

  6. inge sagt:

    Mittlerweile ist so etwas ja leider normal geworden.
    Bei der Datenübertragung ist was falsch gelaufen… na klar, einfach mal so eine völlig andere Person als Täter veröffentlichen… hoffentlich gibt es da Konsequenzen.

  7. Lachsack sagt:

    Eben Polizei von Halle.

  8. Dani sagt:

    Die Sicherheitsorgane vom Katastrophenschutz bis zur Staatsanwaltschaft runter zur Polizei und die die sowas noch unterschreiben, sind an Unglaubwürdigkeit und Peinlichkeit nicht mehr zu unterbieten. Sobald man jetzt Briefe ins Haus bekommt oder angehalten wird, ist man ja nun genötigt zu Fragen, ob das alles nur ein Versehen war und kann sich mal die Widerspruchsbescheide auf den Handy speichern.

    Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man es als Satire sehen und es zur Normalität betrachten.

    • 10010110 sagt:

      Ach komm, jetzt krieg dich mal wieder ein. Wir sind alle nur Menschen und Fehler passieren halt. 🙄 Ist doch nochmal alles gutgegangen und nix passiert.

      • Katastrofenschuetzer sagt:

        „Wir sind alle nur Menschen und Fehler passieren halt.“

        Manche von uns können das sogar zugeben.

        „nix passiert“

        Das ist allerdings völlig falsch.

      • Dani sagt:

        Wenn du aus deiner Bude irgendwann mal rauskommst und selbst betroffen bist, reden wir weiter!

        • 10010110 sagt:

          Da gibt’s halt mal 15 Minuten traraa und früher oder später ist das wieder vergessen. Und in zehn Jahren lachen wir drüber.

          • Dani sagt:

            archive.org vergisst überhaupt gar nichts und google erst nach etlichen Jahren oder nach Aufforderung und das auch nur innerhalb 14 Tage.

            Du hast halt keine Ahnung, wie das so mit Arbeitssuche und ChatGPT u.a. funktioniert, deshalb war es von mir ein Fehler zu mutmaßen, dass du jemals davon betroffen sein könntest.

            Leg dich am Besten wieder auf die Couch schlafen!

    • Seltener Gast sagt:

      Ist doch schön, wenn man so von sich überzeugt ist. Fehler machen nur die anderen. Und die kann man dann auch richtig fertig machen. Hauptsache sich negativ äußern. Das ist ja heute in, weil es anonym ist. Viel Spaß beim speichern der Widerspruchs Bescheide. Meistens gibt es tatsächlich einen triftigen Grund, wenn man angehalten wird.

  9. Robert sagt:

    Da wo gearbeitet wird fallen auch Späne . Auch bei der Polizei können Späne fallen .

  10. Anonym sagt:

    Ich Kommentare sehr interessant, jeder gegen jeden.
    Der Fehler liegt doch Klar auf der Hand. Aber haben wir nicht alle mal Fehler gemacht (auch beruflich) denkt mal nach.

  11. Konsequenzen im EU-Ausland zu erwarten sagt:

    Ich hoffe, die abgebildete Person stellt mal eine ordentliche Schadensersatz-Forderung auf. Denn mit der Veröffentlichung steckt sie nun nach meiner Einschätzung schon in KI-„Trainingsmaterial“ und in „Kriminellen-Datenbanken“ von IT-Unternehmen der Sicherheitsbranche, die nicht an EU Gesetzte gebunden sind. Das ist kein kleines „whoopsie“ mehr in diesen Zeiten. So kann es der Person bei der Einreise in ein anderes Land passieren, dass die Behörden davon ausgehen, es handle sich um einen Kriminellen.
    Also wenn ich nicht an EU-Gesetze gebunden wäre, würde ich solche Datenbanken anlegen und Staaten und anderen verkaufen. Es wird ja gerade jeder Scheiß gekauft, von dem die Leute nicht wissen, wie er genau funktioniert, hauptsache, es stehen vollmundige Versprechen, „KI“ und „Sicherheit“ drauf.

    • 10010110 sagt:

      Die deutsche Polizei verkauft aber keine Kriminellendaten an IT-Unternehmen, die nicht an EU-Gesetze gebunden sind. Das Foto sowie die Suchmeldung sind mittlerweile gelöscht, da dürften auch andere Sicherheitsbehörden nichts mehr davon mitkriegen.

  12. Tino sagt:

    Ich finde die Ausrede „fehlerhaften Datenübermittlung“ und die Rechtfertigung anderer Kommentaren
    „Wir machen alle mal Fehler“ in diesen Fall sehr dumm.
    Sie ist eine bequem Antwort, um das Kollektive Versagen der vielen Verantwortlichen zu rechtfertigen.
    Das hier jemand unnötig öffentlich an Pranger gestellt wurde, ist schon eine Frechheit.
    Für alle die nicht eigenständig Denken können, eine fehlerhaften Datenübermittlung kann nicht passieren.

    • @Tino sagt:

      „Für alle die nicht eigenständig Denken können, eine fehlerhaften Datenübermittlung kann nicht passieren.“
      Nein Tino!
      Versuch es gerne nochmal!
      Aber diesmal, denk bitte vorher nach!

    • MD5 sagt:

      „eine fehlerhaften Datenübermittlung kann nicht passieren“

      Ach so?

    • Dani sagt:

      Das hätte es in einem Unternehmen auch nie gegeben, weil man sich einer solchen Tragweite durch Audits, Erfahrungswerte von anderen Unternehmen und Qualitätsmanagement bewusst gewesen wäre und u.U. aus dem Markt fliegt, weil man sich nicht an den Datenschutz gehalten hat.

      Aber die Beamten in der Stadt Halle kümmert dies nicht und lachen heimlich in den Teeküchen darüber und die Kommentatoren, finden es noch gut, wie mit unseren Daten umgegangen wird und beklatschen das noch, bis sie selbst davon betroffen sind.

      Wein saufen und Wasser predigen.

      • auditive Erfahrungsqualität sagt:

        Trotzdem finden die allermeisten Datenschutzverstöße in Unternehmen statt.

        Passt irgendwie nicht zu deiner „Theorie“.

        • Dani sagt:

          Du kannst deine Bankdaten auch gleich in Google veröffentlichen und nicht mehr bei Temu und Amazon bestellen. Hast die Wahl.

          Bei der Stadt muss ich meine Daten angeben und trotzdem werden sie verkauft und verschludert.

          Verharmlose es eben komplett, auch du wirst betroffen sein oder nur Glück haben.

          • komplett unbetroffener Glückspilz sagt:

            Bankdaten bei Google veröffentlich. Ok. Und dann?

            Wenn dir die Stadt etwas überweisen soll, braucht sie deine Kontodaten. Sicher. Willst du deine kontodaten nicht angeben, stell keine Anträge auf Zahlung.

            Deine „Theorie“ wird schlechter statt besser verständlich.

      • Seltener Gast sagt:

        Man nennt es Kaffeeküchen. Also doch von nix Ahnung.

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