Driftendes Auto und Menschen an Lamborghini lösen Polizeieinsatz vor dem Landesmuseum aus: TikTok-Video wurde gedreht

Am Samstagabend kam es am Landesmuseum für Vorgeschichte / Richard-Wagner-Straße in Halle (Saale) zu einem Polizeieinsatz. Anwohner hatten sich über Lärm und über ein driftendes Auto beschwert.

Wie sich herausstellte, haben hier mehrere Personen ein TikTok-Video mit ihren hochwertigen Autos gedreht, darunter ein Lamborghini und ein Porsche. Nach kurzer Kontrolle durch die Polizei haben die Personen den Bereich verlassen.

Noch während des Polizeieinsatzes rasten andere Autos über die Richard-Wagner-Straße in Richtung Reileck.

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60 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Ich bin vorhin auch am Markt an sinnlos gröhlenden, besoffenen Assis vorbeigekommen. Ich finde, man sollte Leute, die Lärm machen, sofort für mindestens acht Stunden in Verhinderungsgewahrsam nehmen, denn für Bewohner der Innenstadt ist das einfach eine ständige Belästigung, die man durch so eine Maßnahme deutlich reduzieren könnte.

    • Recht & Ordnung sagt:

      Volle Zustimmung!

    • Volle Zustimmung! sagt:

      Das wäre allerdings ein Verstoß gegen Recht & Ordnung.

    • Arbeiter*innenstandpunkt sagt:

      Besonders laut spielende Kinder, sofort in Gewahrsam. Brennpunkt Spielplatz und Kita

    • PaulusHallenser sagt:

      „Ich finde, man sollte Leute, die Lärm machen, sofort für mindestens acht Stunden in Verhinderungsgewahrsam nehmen“

      10010110,

      an dieser Stelle kommt mal wieder Ihre DDR-Sozialisation zum Tragen. Ihre Geisteshaltung verstößt wie so oft gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung und die Verhältnismäßigkeit der Mittel.

      Ich kann nur hoffen, dass Personen wie Sie in Deutschland niemals etwas zu entscheiden haben, denn das wäre definitiv das Ende des demokratischen Rechtsstaates.

      • 10010110 sagt:

        Was hältst du denn für verhältnismäßig, wenn jeden Abend vor deinem Fenster rumgelärmt wird, wenn du jedes Mal durch Müll und Glasscherben vor deinem Haus laufen musst oder wenn deine kleinen Kinder nicht auf dem Spielplatz spielen können, weil da alles voller Müll ist?

    • Freiheitliebender sagt:

      Welche Drogen nimmst du denn ? Weiß das die Polizei ? Jedes Mal dein Dünnschiss – egal was hier gemeldet wird.

    • Frage sagt:

      Ich bin immer wieder begeistert, wie schnell die „Freiheitsfreunde“ die Freiheit anderer massiv einschränken wollen („Verhinderungsgewahrsam“). Was einen stört: am besten wegsperren? Sollen wir uns gegenseitig wegsperren?
      Was gehen mir diese autoritären Allmachtsfantasien auf den Wecker!

      • 10010110 sagt:

        Redest du vom PaulusHallenser, oder was? Mich kannst du nicht meinen.
        Wir sollen uns nicht gegenseitig wegsperren, sondern es sollen nur die weggesperrt werden, die sich gegen geltende Regeln und Gesetze verhalten – und dazu zählt auch die Nachtruhe. Ich wüsste nicht, was das mit autoritären Allmachtsfantasien zu tun hätte. Was ist denn dein Vorschlag? Sich den asozialen Umtrieben beugen und Störenfriede einfach machen lassen? In was für einer Welt willst du dann leben?

        • Nalos sagt:

          Und von wem sollen die auf deinen(!) Wunsch weggesperrt werden?

        • Frage sagt:

          Nein, ich rede von Ihnen. Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der jemand so schnell weggesperrt wird. Wegen Ruhestörung! Und ja, m. M. nach sind die einzigen Mittel, die Situation zu verbessern: Ordnungsamt, Sozialarbeiter, Gespräche und Angebote an die Jugendlichen, etc. Auch die Jugendlichen haben Rechte, Interessen und Bedürfnisse. Lassen Sie Ihre Überlegungen doch mal konstruktiv in eine andere Richtung gehen! Da ist mehr möglich, als Sie denken. Und ja, ich halte Ihren Vorschlag für autoritär, und die Überzeugung, Probleme so einfach durch Strafen und Drohungen lösen zu können, für eine Allmachtsfantasie.

          • 10010110 sagt:

            Es sind nicht nur Jugendliche, die saufen, rumlärmen und rummüllen. Die im Eingangskommentar genannten Assis waren augenscheinlich alle über 30 Jahre alt. Ich bleibe dabei: ich halte es nicht für grundsätzlich autoritär, Störenfriede für ein paar Stunden in Verhinderungsgewahrsam zu nehmen, wenn damit das Leben vieler anderer angenehmer gemacht werden kann. Die sollen ja nicht gefoltert oder lebenslänglich weggesperrt, sondern nur vorübergehend aus dem Verkehr gezogen werden, damit sie vielleicht auch mal Konsequenzen für ihr ignorantes Verhalten gegenüber der Gemeinschaft zu spüren bekommen. Die können sich auch weiter ihre Hirne totsaufen, solange sie nicht andere belästigen.

          • 10010110 sagt:

            Und nur nochmal als kleiner Nachtrag: Ich halte das Wohlbefinden eines jeden Einzelnen für ein freiheitliches Grundrecht, und sehe diese Freiheit eingeschränkt, wenn einzelne Leute das Leben anderer unangenehm machen. Es ist ein Grundpfeiler des Liberalismus, dass die Freiheit eines Einzelnen nicht zu Lasten eines anderen Menschen gehen darf (sofern er dem nicht zugestimmt hat). Insofern ist die Verhinderung eigenmächtiger, nicht einvernehmlicher Freiheitseinschränkung die Pflicht eines liberaldemokratischen Rechtsstaats.

          • Antwort sagt:

            Schlafentzug ist Folter. Ihr Verständnis für nächtliche Ruhestörung halte ich daher für menschenfeindlich. Es gibt kein Recht auf Folter und einem solchen „Bedürfnis“ kann man auch nicht konstruktiv und akzeptierend begegnen. Manche jungen (und nicht mehr so jungen) Menschen testen gerne die Grenzen aus, mit wieviel antisozialem Verhalten sie durchkommen. Und wenn sie mit allem durchkommen, lernen sie niemals dazu und machen die Welt ihr ganzes Leben lang schlechter.
            In Halle gibt es bereits Orte, wo junge Menschen sich nachts treffen können, die deutlich weiter von Wohngebäuden entfernt sind. So gesehen fehlt es nicht an Angeboten, sondern am guten Willen der Nachwuchs-Asis.

          • Frage sagt:

            Danke für Ihre ausführlicheAntwort!
            „Unangenehm“ ist wirklich viel! Wenn ich beginnen sollte, aufzuzählen, was mir unangenehm ist, kämen Sie mit dem verbieten gar nicht mehr hinterher. Ich finde z.b. Autos unangenehm, sie schränken meine Freiheit ein. Verbieten? Eher nicht. Die jahrelange Baustelle vor meinem Haus. Weihnachtslieder auf dem Weihnachtsmarkt… Nein: ihr Kriterium ist zu heftig.
            Und nochmal: Freiheitsentzug ist das heftigste, was wir als Maßnahme so haben. Es spricht Bände, dass Sie andere Möglichkeiten nicht in Betracht ziehen. Und es spricht Bände, dass Sie Strafe als einziges Erziehungsmittel zu kennen scheinen.
            Für mich bedeutet Liberalismus, vieles zu akzeptieren, was mir nicht passt, und zu verteidigen, dass Leute anders leben können, als ich es mir für mich vorstelle. Das schließt ein, eine ganze Menge auszuhalten. Grundsätzlich glaube ich, dass wir besser zusammenleben könnten, wären wir toleranter und weniger übergriffig.
            Nochmals Danke für Ihre ausführliche Antwort!

    • Henk sagt:

      Wer in der Innenstadt wohnt ist selbst schuld.

  2. Neustädter Nr 2 sagt:

    Wegen driftenden Autos? Da sollten sie einmal in Neustadt sein…da kannst du jeden Abend sowas sehen und hören. Die Spuren der Reifen auf der Straße zeigen es einem am nächsten Tag. Da kommt keine Polizei deswegen…

  3. Schlagloch sagt:

    Wann wird der Bereich um das Landesmuseum und den Volkspark endlich für alle nicht-Anwohner gesperrt?

    • hanfkeks sagt:

      Na dann gilt das aber auch für alle anderen Stadtbezirke (was dem einen Recht ist…) und auch für Besucher der Anwohner (kann ja sonst jeder sagen) und überleg schon mal, wer das kontrollieren soll und wer diese Leute bezahlt und wie die das Auto aufhalten dürfen. Dann bleibt in Konsequenz halt jeder in seinem Ghetto.

    • Zu Ende denken sagt:

      Anwohnerparken ist einfach nur reinste Dummheit, denn führt man dies konsequent flächendeckend ein, darf jeder nur noch in exakt einem einzigen Viertel parken und sonst ÜBERALL nicht. Viel Spaß dann beim Besuch irgendwelcher Freunde oder anderen Erledigungen.

    • Zu Ende denken sagt:

      Der Wunsch nach Anwohnerparken ist aus Autofahrersicht einfach nur reinste Dummheit, denn führt man dies konsequent flächendeckend ein, darf jeder nur noch in exakt einem einzigen Viertel parken und sonst ÜBERALL nicht. Viel Spaß dann beim Besuch irgendwelcher Freunde oder anderen Erledigungen.

    • Henk sagt:

      Einfach da parken, wo man will, und keine Gebühren bezahlen. Das Ordnungsamt ist völlig überlastet, man bekommt praktisch nie ein Ticket.

  4. JottEmm sagt:

    Durch die Geiststr. rasen jeden Samstagabend irgendwelche Autoposer. Sogar in beide Richtungen. Hier würden sich Blitzer echt lohnen.

  5. ! sagt:

    Wenn die Staatsmacht mal so beherzt gegen den Bildungsnotstand eingreifen würde, gäbe es solche Probleme nicht.

  6. cvcv sagt:

    Man könnte ja verpassen, wenn man einem Lambo am Museum nicht die Ehre seiner Aufmerksamkeit schenkt. Dieses FOMO Syndrom ist das eigentliche Problem von Leuten mit Steinzeitgehirn im 21. Jahrhundert.

  7. Detlef sagt:

    Das waren bestimmt gemietete Autos. Kann mir keiner erzählen,das die Autos denen gehören

  8. Halle-Leser sagt:

    „mit ihren hochwertigen Autos gedreht“

    Ihren?
    Ganz bestimt nicht.

  9. Detlef sagt:

    Die Autos sind doch niemals den ihre sondern gemietet um einen auf dicke Hose zu machen

  10. Klapsmichel sagt:

    Och ne handvoll Dachpappennägel und der Spuk hört nach wenigen Tagen auf, weil das Verhältnis Reifen zu Nägeln auf der Seite Preis definitiv zum Nagel sls Sieger der Auseinandersetzung tendiert

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