Radlerin am Franckeplatz bei Unfall verletzt

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  1. Ein V8 Idiot sagt:

    Der Verkehr läuft ohne Ampeln viel flüssiger. Wer spuren von Sarkasmus entdeckt, darf ihn gerne behalten.

    • Reformator sagt:

      Letztendlich ein Teufelskreis, je mehr die Idioten rasen durften, desto mehr Ampeln musste es geben. Mein Vorschlag: weg mit diesem Ampelirrsinn und in der Stadt Höchstgeschwindigkeit 30. Alle wären schneller und entspannter innerhalb der Stadt unterwegs.

      • NiceM sagt:

        mit 30 schneller und entspannter als mit 50… Waren Sie nur Kreide holen? Besonders in 30er Zonen fahren viele Radler weniger umsichtig und dadurch für alle riskanter. Feinstaubbelastung würde mit 30 auch zunehmen. PKWs haben mit 30 einen höheren Verbrauch als mit 50. Einzig eine flüssige Bewegung mit weniger Start /Stopps kann helfen. Aber da ist die 30 definitiv keine Garantie für.

        • M sagt:

          Das sind alles Unwahrheiten, was hier gepostet wird. Das größere Unfallrisiko geht immer von den Kraftfahrzeugen, weshalb besonders sie reguliert werden müssen. Wenn man im richtigen Gang fährt, ist der Verbrauch mit 30 logischerweise niedriger als mit 50, allein schon wegen des geringeren Einflusses des Fahrt(Gegen)windes. Außerdem sinkt der Lärmpegel wegen der deutlich geringeren Rollgeräusche und der Bremsenabrieb ist beim Abbremsen aus geringerem Tempo auch geringer. Am besten sind natürlich gar keine Autos, wenigstens in bestimmten Gebieten…

          • Erklärbär sagt:

            Im jeweils geeigneten Gang ist die Drehzahl vergleichbar und somit der aktuelle Verbrauch pro Zeit. Nur dass man mit 30 nicht so weit kommt wie mit 50, bei 30 ist der Verbrauch somit höher. Der Luftwiderstand wirkt sich erst ab knapp 100 aus, vorher ist der egal.
            Nicht das größere Risiko geht vom Auto aus, sondern der potentielle Schaden. Da könnte man aber auch einen ICE auf 30 drosseln, falls ein armer Radfahrer gerade auf den Gleisen fährt und Schaden nehmen könnte.
            Und Bremsen – wer sagt was von Bremsen – es soll gefahren werden.
            Am besten sind natürlich gar keine Radfahrer, wenigstens in bestimmten Gebieten… – ups, gibts ja schon, wird nur konsequent ignoriert ^^

          • Kommentator sagt:

            Oh, ein ganz Schlauer! Wenn man bei 30 im fünften Gang mitschwimmen kann, mag das stimmen aber nicht bei viel Verkehr, da kommt man bestenfalls in den 3. und mein Bordcomputer zeigt mir den rasanten Anstig des Verbrauches bei höheren Drehzahlen an! Und NEIN, die Gefahr geht nicht alleine von den Kraftfahrern aus! Zu viel Radfahrer sind Rowdies und viele der Lastenfahrradmütter scheren sich ein Dreck um Radwege und Regeln! Beispiel Kröllwitzer Brücke, es gibt beidseitig einen !benutzungspflichtigen! Radweg. Beobachten Sie mal, wie viele sich daran halten und die Fussgänger gefährden! Besonders Rennradfahrer scheinen sich ungern auf Radwegen aufzuhalten, wo sie es müssten! Ja und ich weiss auch dass es genügend Unsinnige gibt, die die Radwege mit Glasscherben verzieren aber das sind eher nicht die Kraftfahrer!

            • Radfahrer sagt:

              Die Fahrradwege sind leider oft in einem so schlechten Zustand, dass es, insbesondere für Rennradfahrer, unzumutbar ist, sie zu benutzen. Ind diesem Fall entfällt die Benutzungspflicht 😉

              • bin_gespannt sagt:

                Die Straßen kann man auch nicht Formel-1-Wagen befahren. Entfällt da auch die Benutzungspflicht?

        • 6, setzen sagt:

          Was dich stört: in der 30 Zone kannst du nicht ganz so hemmungslos rasen, du kotzt ab, weil Fahrradfahrer vor die fahren, die du nicht legitimiert bist zu überholen. Dein Märchen vom hohen Dreißigzonebenzinverbrauch hat mein Vorredner hinreichend kommentiert.

      • Kommentator sagt:

        Und der Spritverbrauch steigt sprunghaft und dei Umweltbelastung auch! Ich denke hier sind beide Seiten gefragt! Ich erlebe tagtäglich Radfahrer, die sich wie die Herren der Strasse benehmen, sich absolut nicht nach den Regeln richten und hinterher meckern, wenn was passiert ist. Genauso sind aber auch Autofahrer, denen es Rücksichtnahme mangelt und die auf ihr Recht des Stärkeren beharren.

  2. Smoker sagt:

    Wer heute dort durchgefahren ist hat sicherlich die dreisten Fahrradrowdys live miterlebt. Alle MIV sehr vorbildlich und reibungslos. Fahr- und Lastenradidioten unglaublich ignorant, aggressiv und rücksichtslos sogar gegen Fußgänger.

    • 10010110 sagt:

      Und das konntest du alles im Vorbeifahren aus dem Auto heraus sehen?

    • Pittiplatsch sagt:

      Ja ich habe die netten Autofahrer erlebt, die ohne Rücksicht auf den Unfall gehupt haben. Die Leute stehen ja mit Absicht auf der Straße. Die armen Autofahrer kamen nicht schnell genug vorwärts.

    • Habe gestern sogar ein... sagt:

      …spezielles „Musterexemplar“ in der StraBa, Linie 2, bis Steintor in Aktion erleben dürfen. Kam mit seinem Radl rein, setzte sich auf selbiges und fuhr damit am Steintor gleich mal aus der StraBa raus, natürlich querfeldein in den Haltestellenbereich.

  3. Wien 3000 sagt:

    Das Problem ist schlicht, dass es am Franckeplatz für den Radverkehr keine eigene Verkehrsführung von Nord nach Süd gibt. Die Radfahrer werden dort auf den Fußweg mit Radfahrer Frei geführt oder müssen sich durch den Autoverkehr schlängeln.

    • Allwetterradler sagt:

      @Wien 3000

      Das kannste noch tausendmal sagen, interessiert die üblichen Verdächtigen einfach nicht.

    • Niemand muss sich... sagt:

      …“durch den Autoverkehr schlängeln.“! Das machen die aus freien Stücken, weil warten und sich normal einreihen ?-Wir doch nicht! Machen auch Motorradfahrer gern. Da müssen neben den 2 fehlenden Rädern noch weitere Defizite bestehen.

      • M sagt:

        Natürlich stellt man sich als Radfahrer nicht in den Kraftfahrzeugstau, ist ja logisch.

      • Radfahrer sagt:

        Wien 3000 sprach von der Nord-Süd-Richtung. Du hast offensichtlich keine Ahnung von den Verhältnissen am Franckeplatz. „Schlängeln“ ist hier genau das, was die „Verkehrsplaner“ für den Radverkehr übrig ließen.

        • Erstens wird hier... sagt:

          …nicht gesprochen und Zwootens schrieb der „Wiener“,“…oder müssen sich durch den Autoverkehr schlängeln.“ Und genau Das müssen sie eben nicht, denn es steht weiter geschrieben: „…werden dort auf den Fußweg mit Radfahrer Frei geführt… .“

          • Radfahrer sagt:

            Ach, und die momentan ohne Ampel geführten Überwege „schlängeln“ sich nicht durch den Autoverkehr? Und wenn man dann linksseitig des Steinweges auf dem Fußweg herauskommt „schlängelt“ man sich nicht irgendwie und irgendwo nach rechts?

  4. langhans sagt:

    es verwundert mich nicht, dass wieder ein Radfahrer beim Unfall beteiligt war, was ich in der letzten Zeit mit Radfahrern in Halle erlebe ist extrem gefährlich, einige Radfahrer rücksichtslos, sind der Meinung -sie sind die Könige – auf der Straße.

    • M sagt:

      Egal, was der Radfahrer gemacht hat. Es ist schlicht und einfach verboten, andere zu verletzen oder gar zu töten. Mit dieser Tatsache sollte man sich als Autofahrer vor allem innerstädtisch doch sehr zurückhalten, insofern wären Tempo 30 ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

  5. SunnY sagt:

    Sich im Strassenverkehr einzugliedern, lernt man von klein auf.
    Warum wird hier stets über (Rad) Unfälle berichtet? Sensationshascherei!
    Hat die Stadt nichts anderes zu bieten?

    • @Sunny sagt:

      Wenn ein Kfz an einem Unfall beteiligt ist, erleiden die schwächeren Verkehrsteilnehmer oft schwere und schwerste Verletzungen, egal ob nun Schuld oder nicht,während der Kfz-Fahrer oft kaum Blessuren hat, vielleicht bissel von seinem heiligen Blechle zerkratzt.
      Und auch über einen Kfz-Unfall wurde hier heute schon berichtet, wobei ich nicht weiß, ob die Fahrerin nicht für einen Stunt trainiert hat.
      Und auch in Leipzig gibt’s Unfälle https://www.lvz.de/lokales/leipzig/leipzig-unfall-in-der-plautstrasse-verletzt-fahrradfahrer-W4UEAUQRUBCMBLYMTRZCBPYFO4.html , wobei ich mich frage, warum man in diesem Alter noch so ein Gefährt lenken muss. Sicher ist es manchmal schwierig, sich zu versorgen, aber das darf doch nicht auf Kosten anderer gehen.

      Und Halle hat durchaus viel zu bieten. Hast du dir schon mal den Göbelbrunnen etwas genauer angeschaut?

  6. Ilia sagt:

    Fußgänger, Radfahrer und Autos sind drei verschiedene Gruppen von Teilnehmern an der Bewegung. Sie müssen voneinander getrennt sein. Die Art und Weise, wie es in Hall gemacht wird, ist ein sehr schlechtes Beispiel.

  7. RadTraum sagt:

    Ich bin absolut für die Einführung von Tempo-30-Zonen, besonders in städtischen Gebieten und stark frequentierten Fußgängerzonen. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit hat mehrere Vorteile, die nicht nur Radfahrern und Fußgängern zugutekommen, sondern auch den Autofahrern selbst.

    Studien zeigen, dass die durchschnittliche Geschwindigkeit in vielen Großstädten ohnehin nicht weit über 30 km/h liegt, oft sogar darunter. So hat eine Analyse der ADAC in Berlin ergeben, dass die durchschnittliche Geschwindigkeit dort bei etwa 24 km/h liegt. Dies zeigt, dass eine Begrenzung auf 30 km/h in urbanen Gebieten keine großen Verluste in der Reisezeit bedeutet, dafür aber deutlich mehr Sicherheit bringt.

    Eine niedrigere Geschwindigkeit verringert nicht nur das Unfallrisiko, sondern auch die Schwere der Unfälle. Bei einem Zusammenstoß mit 30 km/h ist die Überlebenschance eines Fußgängers oder Radfahrers viel höher als bei 50 km/h. Zudem profitieren auch die Autofahrer: Weniger Stress, weniger Abrieb der Bremsen und Reifen, und ein geringerer Spritverbrauch. Das kommt letztendlich allen zugute – sei es durch geringere Umweltbelastung oder durch weniger Lärm.

    Wenn wir wollen, dass unsere Städte lebenswert und sicher bleiben, dann müssen wir alle Rücksicht aufeinander nehmen und das bedeutet auch, dass wir uns an niedrigere Geschwindigkeiten anpassen. Nur so können wir ein harmonisches Miteinander im Straßenverkehr erreichen.

    • gute Frage sagt:

      Äh… wenn die eh kaum 30 fahren, wo wird das dann sicherer, wenn wir noch Schilder hinstellen, die das fordern, was anscheinend eh schon üblich ist?

    • Das ist eher ein... sagt:

      …Beitrag Contra 30km/h. Wozu soll „ich“ so etwas einrichten, wenn die Geschwindigkeit im Durchschnitt eh nur 30 km/h beträgt? Wozu dann sinnlose Ausgaben für die neue Beschilderung? Das „harmonische Miteinander im Straßenverkehr“ regelt übrigens keine Geschwindigkeit, sondern §1, StVo!

      • bin_gespannt sagt:

        Weil die Geschwindigkeit nach der Tempo 30 Einrichtung nicht mehr 30 Km/h im Durchschnitt beträgt, sondern langsamer wird.

        Sicher das du geeignet bist ein Fahrzeug zu führen?

    • Up to you sagt:

      Netter Kommentar, aber mach das mal der überarbeiteten Pflege-Uschi in ihrem UP begreiflich. Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, der Hass unter den Verkehrsteilnehmern nur ein Symptom, dieser degenerierenden Gesellschaft.

  8. Physik ist offenbar eine unüberschaubare Sache. sagt:

    Der Kampf der Radfahrer gegen die Gesetze der Physik ist noch bescheuerter als der Kampf der Autofahrer gegen physikalische Gesetzmäßigkeiten.

  9. eine böse Luftpumpe sagt:

    eine Radfahrerin wird angefahren… man muss sich das mal überlegen – NICHT ETWA eine Radfahrerin fährt ein Auto an…
    also wie oben geschrieben, die Radfahrerin wir angefahren, und gleich geht der Shitstorm los:
    Alle Radfahrer… nur die Radfahrer… immer wieder die Radfahrer.
    Soll ich mir den Spaß machen, Unfallmeldungen der letzten paar Tage aufzuzählen:
    – Fußgägerin in Halle-Neustadt angefahren
    – Betrunkener Autofahrer in der Delitzscher Straße
    – Betrunkene verursacht Unfall in Nietleben
    – Auto kracht auf der A 14 in Sattelzug
    – Unfall in der Silberhöhe: Auto fährt gegen Hauswand
    – Audi-Fahrer rast in Merseburg vor der Polizei davon
    – Unfall im Hansering: Auto stürzt im Parkhaus 5 Etagen herunter
    kann man alles bei DuBistHalle nachlesen – und dazwischen EINE Meldung, wo eine Radfahrerin angefahren wird. Wohlgemerkt, nicht sie ist hier Unfallursache, sondern der beteiligte PKW.
    All die gehässigen Kommentare Contra-Radfahrer haben hier schon mal gar keine Berechtigung. Dazu kommt (+einige sprachen es schon an), am Frankeplatz finden Radfahrer, wie auch Fußgänger grottenmäßig miserable Bedingungen vor. Genau genommen gibt es für Radfahrende in Nord-Süd-Richtung NICHT EINE legale Möglichkeit über den Platz zu kommen. Man wird (irgendwie) zwischen die Fußgänger geschickt + sorgt dort natürlich für Verunsicherung… oder man schlängelt sich tatsächlich irgendwie zwischen diversen Wartenden hindurch.
    Beinahe am sichersten ist es noch, wenn man versucht, die Straße gemeinsam mit den Autos zu nutzen (das ist ja auch die einzige legale Möglichkeit) und deren Ampeln mit zu nutzen. Wiegesagt, die einzige legale Möglichkeit – werden sich aber an dieser Stelle nicht alle zutrauen.
    Da fragt man sich wiederum, was der Rad- und Fußwegverantwortliche im Rathaus macht…

  10. RadTraum sagt:

    Es ist verständlich, dass die Einführung von Tempo-30-Zonen in Bereichen, wo die Durchschnittsgeschwindigkeit bereits niedrig ist, auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen mag. Aber es geht hier um die Schaffung klarer und einheitlicher Regelungen, die jeder versteht und denen jeder folgt – unabhängig von der aktuellen Verkehrssituation.

    Auch wenn in vielen städtischen Gebieten die Durchschnittsgeschwindigkeit oft unter 30 km/h liegt, gibt es immer noch Situationen, in denen schneller gefahren wird. Diese Tempobegrenzung sorgt dafür, dass dies nicht zur Regel wird und alle Verkehrsteilnehmer sicherer unterwegs sind. Das Ziel ist es, nicht nur Durchschnittswerte zu betrachten, sondern gefährliche Spitzen zu verhindern und die Sicherheit auf einem konstant hohen Niveau zu halten.

    Zusätzlich gibt es neben den durchschnittlichen Geschwindigkeiten noch andere Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, wie z.B. die Reduzierung von Lärm und Emissionen, die vor allem in Wohngebieten einen positiven Effekt haben.

    Letztendlich geht es darum, dass sich alle Verkehrsteilnehmer – Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger – sicher und respektiert fühlen. Und dafür sind klare und allgemein anerkannte Regeln, wie eine einheitliche Geschwindigkeitsbegrenzung, ein wichtiger Schritt. Die Kosten für Schilder sind da im Vergleich zu den gewonnenen Vorteilen minimal.

    • bin_gespannt sagt:

      In welchen Wohngebieten darf man 50 fahren? Dort sind immer Tempo 30 oder Spielstraße, trotzdem hört man die Autos, vor allem die, welche einen Sportauspuff haben, egal ob die 6 Km/h 30 oder 50 fahren.

      Abgesehen davon könnte überall wo die Fahrbahn nur Zweispurig ist und wo Fußgängerwege sind, Tempo 30 gelten.

      Darüber hinaus sollte man sich immer wieder überlegen, ob in der StVO eine Regel Sinn macht, Radfahrern zu erlauben, sich an abbiegenden LKW vorbeizudrängen. Da wird es immer wieder tote geben.

      Auch da man nicht schauen muss, ob ein Auto in eine Straße einbiegen möchte und einfach drauf loslaufen darf.

      Es immer sinnvoll selbst an einer grünen Fußgängerampel noch einmal sich zu vergewissern, ob der Weg wirklich frei ist oder sich einfach mit Blickkontakt und kleinen Gesten zu verständigen. Denn manchmal dürfen Autos trotzdem abbiegen. (Schild grüner Pfeil) Dabei bekommt man oft ein hübsches Lächeln.

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