Runder Tisch fordert vor Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt sachliche Debatte über Zuwanderung
Der „Runde Tisch für Zuwanderung und Integration, gegen Rassismus“ appelliert im Vorfeld der Landtagswahl 2026 an die gemeinsame Verantwortung aller für einen konstruktiven Diskurs auf Faktenbasis beim Thema Zuwanderung. Der veröffentlichte Appell hebt zunächst die Bedeutung gelingender Zuwanderung für Sachsen-Anhalt hervor und warnt zugleich vor einer emotionalisierten Zuspitzung im Wahlkampf.
Der Appell, dessen Veröffentlichung die Mitglieder des Runden Tisches im Dezember beschlossen hatten, ist ebenfalls auf der Internetseite des Runden Tisches verfügbar.
Der Runde Tisch betont, dass Zuwanderung einen zentralen Beitrag zur wirtschaftlichen, demografischen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes leistet. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte seien ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft. Rassismus und Ausgrenzung dürften keinen Platz haben. Zuwanderungspolitische Fragen müssten lösungsorientiert, respektvoll und auf Grundlage belastbarer Daten behandelt werden.









Ich teile insbesondere den Punkt des Runden Tisches, dass wir politische Diskussionen auf wissenschaftlicher Grundlagen führen sollten und müssen. In den allermeisten Politikfeldern (Verkehr, Wirtschaft, Migration, Bildung, …) gibt es keine Schwarz-weiß-Antworten. Differenziertes Abwägen hat uns als Gesellschaft am weitesten gebracht.
Vielleicht sollte dieser runde Tisch erstmal grundsätzliches klarstellen: den Unterschied zwischen legaler und illegaler (somit strafbarer) Zuwanderung und eben die eigene Position zu letzterer. Dann lösen sich mindestens 90% der Diskussionspunkte von selbst auf.
Das hat schon bei der BTW wunderbar geklappt. Nicht.