Saalepromenade in Trotha wird für 664.000 Euro saniert – kein Zugang zu den Klausbergen aus Richtung Norden

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Saalepromenade Trotha im Bereich zwischen Pfarrstraße und dem nördlichen Treppenaufgang zu den Klausbergen beginnen voraussichtlich, je nach Wetterlage, in dieser Woche. Darüber informiert die Stadtverwaltung.

Die Promenade wird für rund 664.000 Euro grundhaft ausgebaut – vollständig finanziert aus Fluthilfemitteln. Der Weg wird asphaltiert und von einem Band aus Naturstein eingefasst. Das begleitende Sockelmauerwerk wird saniert und erhält Sitzauflagen. Elf Bänke und fünf Abfallbehälter werden aufgestellt sowie vier Bäume, 280 Sträucher und 2.200 Stauden gepflanzt. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Juni 2026 abgeschlossen sein, Bepflanzung und Begrünung pflanzzeitabhängig bis zum Jahresende.

Während der Arbeiten müssen Fußgänger im Uferbereich mit Einschränkungen rechnen. Vor allem sind die Klausberge von Trotha aus nicht mehr zu erreichen. Die Umleitung erfolgt über die Trothaer Straße, Seebener Straße und Emil-Eichhorn-Straße.

Mit dem grundhaften Ausbau des Promenadenweges in Trotha schließt die Stadt das Uferweg-Projekt rund um die Klausberge ab. Bereits 2021 erfolgte die Sanierung der südlichen Treppenanlage und des Zugangs zur Jahnhöhle, 2024 folgte die Instandsetzung des Weges und der Treppenanlagen entlang der Klausberge.

Foto Stadt Halle, Thomas Ziegler

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8 Antworten

  1. winter sagt:

    Es wäre aber ratsam die Straßen zu reparieren als an der Saalepromenade die Wege, denn da kann man gut laufen. Aber die Straßen sind nicht so gut von Löchern übersät.

    • J sagt:

      Wieviel Straßen willst du denn noch reparieren? Es sind doch überall Baustellen und die Autofahrer jammern jeden Tag. Soll das noch schlimmer werden?

      Und es gibt in einer STADT eben nicht nur Autos, sondern auch Fußgänger …

      • Ja. sagt:

        Es wäre ideal, wenn die Autos in Löchern verschwinden.

      • @Imbecil sagt:

        Das bisschen Kfz-Steuer reicht nicht mal für die Autobahnen.
        Außerdem ist die Kfz-Steuer eine Bundessteuer.
        Für den Unterhalt der Straßen zahlen alle Bewohner.
        Eine Citi-Maut wäre das Vernünftigste. Ein fairer Preis wäre 1 Cent je kg und km für den Anfang.

    • Was genau hast Du an: „vollständig finanziert aus Fluthilfemitteln.“ nicht verstanden? Hint: Das steht sogar da 👆 oben in diesem Artikel.

  2. Kai sagt:

    13 Jahre nach der Flut wird saniert.
    Wenn es akute Zerstörungen gegeben hätte ,wieso dann nicht unmittelbar danach.
    Wahnsinn wie hier mal wieder Steuergelder ausgegeben werden.

    • Hä? sagt:

      Mal völlig unabhängig vom Artikel: zu Deiner Annahme „13 Jahre nach der Flut wird saniert“:

      Nach akuter Zerstörung wäre eine Sanierung in Ordnung, nach ein paar Jahren ist es „Wahnsinn, wie hier mal wieder Steuergelder ausgegeben werden“??? Zur Erinnerung: es gibt bei Flutschäden immer Sachen, die schneller saniert werden müssen als ein Gehweg…

  3. M sagt:

    Schön wäre es, wenn es mal eine Verbindung für Radfahrer in Nord-Süd-Richtung vorbei an den Klausbergen geben würde, ggfs. auch per per besonderer Konstruktion über der Wasseroberfläche. Der Radweg am Gardasee kann dabei als Vorbild dienen.

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