Sachsen-Anhalt wird immer älter – nur in Halle (Saale) sinkt das Durchschnittsalter minimal, Saalestadt liegt unter dem Bundesschnitt

Eine neue interaktive Anwendung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zeigt die regionale Entwicklung des Durchschnittsalters aller kreisfreien Städte und (Land-)Kreise Deutschlands.

Wie das Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, lag das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt Ende 2020 bei 48,1 Jahren, das war etwa 1 Jahr und 2 Monate mehr als Ende 2011. Entgegen dem Landestrend verringerte sich das Durchschnittsalter in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) um 0,3 Jahre auf 44,5 Jahre am 31.12.2020. In allen übrigen sachsen-anhaltischen kreisfreien Städten und Landkreisen stieg das Durchschnittsalter zwischen 2011 und 2020 an, am stärksten im Landkreis Stendal (+2,1 auf 48,4 Jahre).

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Deutschland lag Ende 2020 bei 44,6 Jah­ren; im Vergleich zu 2011 war das ein Anstieg um achteinhalb Monate. In der interaktiven Anwendung finden Interessierte neben den Informationen zum Durch­schnittsalter auch eine Gesamtübersicht über alle Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands für die Bevölkerung insgesamt sowie getrennt nach männlicher und weiblicher Bevölkerung. Dabei zeigen sich in einzelnen (Land-)Kreisen und kreisfreien Städten unterschiedliche Entwicklungen: Das Durchschnittsalter stieg im Landkreis Wittmund (Niedersachsen) mit 2,2 Jahren (2011: 44,3 Jahre; 2020: 46,5 Jahre) deutschlandweit am stärksten an. In der Stadt Leipzig (Sachsen) verringerte sich das Durchschnittsalter bundesweit am stärksten (-1,5 Jahre auf 42,3 Jahre).

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Keine Antworten

  1. Je sagt:

    Ist dad ein Wunder, dass die Jugend weggeht bei der verloddetten Politik?

  2. Steff sagt:

    Halle ist halt eine attrakrive Stadt.
    Auch wenn das Land es nicht hören will.

  3. Biodeutscher sagt:

    Wird wohl an den vielen jungen männlichen Migranten liegen.
    Man muss nur mal durch die Innenstadt von Halle gehen : Überall nur noch Barbiere , Spätis und Dönerbuden.

  4. HäuptlingGP sagt:

    Wenn die Kürzungen an der Uni durchschlagen verlieren wir in Halle 3000-4000 Studenten. Das wars dann mit dem geringeren Durchschnittsalter. Danke MP Haseloff.

    • Tomate sagt:

      Das ist aber anscheinend so gewollt. Denn mit den Problemen des demographischen Wandels muss sich dann in der Zukunft wer anders beschäftigen.