Sachsen-Anhalts Verkehrsministerium verstärkt Sicherheitsmaßnahmen im Nahverkehr nach zunehmender Gewalt in Zügen
„Aggressives Verhalten in Zügen können wir nicht hinnehmen. Wer Fahrgäste oder Beschäftigte beleidigt oder respektlos behandelt, muss mit klaren Konsequenzen rechnen“, erklärte Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, nach einer Sicherheitskonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern von Verkehrsunternehmen, Gewerkschaften, Infrastrukturbetreibern sowie Polizei und Verwaltung.
Nach den Worten der Ministerin hat sich das Klima in Zügen und an Bahnhöfen in den vergangenen Jahren spürbar verschlechtert. Respektlosigkeit gegenüber dem Zugpersonal und anderen Fahrgästen sowie verbale, sogar körperliche Übergriffe haben zugenommen. Trotzdem ist das Sicherheitsniveau im öffentlichen Raum in Deutschland insgesamt hoch – auch im öffentlichen Personennahverkehr. Fahrgäste dürfen sich hier sicher fühlen.
Vor diesem Hintergrund wurde vereinbart, die Zusammenarbeit zwischen allen Partnern weiter zu intensivieren, ebenso bestehende Maßnahmen gezielt auszubauen und diese durch weitere zu ergänzen. Diskutiert wurden insbesondere eine verstärkte Präsenz von Sicherheitspersonal, zusätzliche Schulungsangebote für Beschäftigte sowie die Ausweitung von Sicherheitstools, wie beispielsweise die Bodycam, in den Fällen, in denen sie auch von den Mitarbeitern akzeptiert sind. Thematisiert wurde auch der verstärkte Einsatz von Videotechnik an Bahnhöfen zur Aufklärung von Straftaten.
Das Land setzt dabei weiterhin auf einen engen Austausch mit allen Beteiligten. Bereits 2025 wurde ein zusätzliches Sicherheitsbudget in Höhe von einer Million Euro jährlich hierfür bereitgestellt. Künftig soll zudem geprüft werden, wie durch einen optimierten Einsatz von Kundenbetreuern, Prüf- und Sicherheitspersonal mehr Züge mit mehreren Beschäftigten besetzt werden können.
„Die Dinge müssen vor allem machbar sein. Nicht zuletzt andere Formen der Fahrscheinkontrollen unter Nutzung der Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung bietet, könnten von vornherein zur Deeskalation beitragen“, nannte Lydia Hüskens ein Beispiel.
„Menschen, die täglich im Nahverkehr arbeiten, müssen ihre Tätigkeit sicher und ohne Angst ausüben können. Nur so bleiben diese Berufe attraktiv und nur so können wir auch künftig genügend Personal gewinnen. Das ist aktuell eines unserer größten Probleme“, betonte die Ministerin abschließend.
Die scheinheiligen Worthülsen und das unerträgliche Gefasel um technische Lösungen. Ne, mehr „Manpower“
Einen durchgeknallten Drogenprinz mit Messer wird keine Bodycam abschrecken , sondern da braucht es einen handfesten ausgebildeten Gegenspieler, der ihn entwaffnet und unter Kontrolle bringt, besser deren 2.
Sicherheit ist immer eine Frage von Präsenz.
Dazu braucht es Staatsanwälte und Richter, die solche Typen binnen einer Woche in den Knast stecken.
Auch hier fehlen sie ..