Schockvideo aus Halle zeigt brutale Gewalt gegen Baby – Polizei ermittelt, Jugendamt wurde eingeschaltet

Die Bilder sind kaum zu ertragen. Ein Mann sitzt auf einer Couch, ein Baby in seinen Händen. Er schüttelt das weinende Kind heftig, schreit es auf Arabisch an – dann schlägt er ihm ins Gesicht. Sekunden, die sich einbrennen. Sekunden, die fassungslos machen.

Seit Freitag verbreitet sich das Video rasant in der arabischen Community in Halle (Saale). Viele Menschen erkannten den Mann auf den Aufnahmen wieder. Nach übereinstimmenden Angaben soll er als Mitarbeiter eines Restaurants im Bereich Am Treff beschäftigt gewesen sein. Auch dort ist er nicht mehr tätig. Das Entsetzen ist groß, die Wut ebenso – vor allem aber bleibt eine bohrende Frage: Wie konnte es so weit kommen?

Auch die Polizei hat mittlerweile Kenntnis von dem Video. Wie Polizeisprecher Alexander Junghans auf Nachfrage mitteilt, sei das Material am Abend des 20. Januar entstanden. Die Kriminalpolizei habe umgehend die Ermittlungen aufgenommen – unter anderem wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen.

„Alle beteiligten Personen sind den Behörden namentlich bekannt“, so Junghans. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen seien ein Kontakt- und Annäherungsverbot ausgesprochen, weitere Sicherheitsvorkehrungen getroffen und das zuständige Jugendamt informiert worden. Zudem seien notwendige medizinische Versorgungen und Diagnostiken veranlasst worden.

Mehr Details kann und will die Polizei derzeit nicht nennen. „Aus Gründen des Opferschutzes und der laufenden Ermittlungen können keine weiteren Einzelheiten veröffentlicht werden“, betont der Sprecher.

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12 Antworten

  1. Detlef sagt:

    So einer gehört hinter Gittern

  2. Oliver Schreiter sagt:

    #widerlich

  3. Wario sagt:

    Seit Freitag, aha , arabische Community , der deutsche Rechtsstaat haftet dann nur für die Kosten dieses Widerwärtigen Typen , wo bleibt der Aufschrei von LAMSA und Co. ?

  4. Achnee sagt:

    Wenn es keiner Fahndung mehr Bedarf:
    Earum ist es ein Artikel bei dbh?

  5. Halle-Neustädterin sagt:

    Kontakt – und Annäherungsverbot ausgesprochen…. Ich hoffe, dieses Miststück wird weggesperrt und dann sofort abgeschoben.
    Das arme, kleine Baby, was sich nicht wehren kann. Da blutet einem das Herz. 😪

  6. Arbeiter*innenstandpunkt sagt:

    Häusliche Gewalt hat nix mit Nationalität sondern Denkweise zu tun. Dem Kleinkind vollständige Genesung.

    • Miraculix sagt:

      Richtig. Mit Denkweise, beeinflusst durch den Kulturkreis.

    • Miep sagt:

      Jein. Gewalt hat nichts mit „Genen“ oder Herkunft im Pass zu tun – aber sehr wohl mit Sozialisation und erlernten Erziehungsnormen. In manchen Regionen und Milieus ist körperliche Gewalt gegenüber Kindern leider stärker normalisiert als hier. Wer so aufwächst und keine Unterstützung oder Korrektur erfährt, übernimmt diese Muster. Das erklärt Gewalt nicht – entschuldigt sie aber auch nicht. Ich wünsch dem Kind auf jeden Fall auch alles Glück der Welt und dass es eines Tages Eltern hat, die auch wirklich Eltern sind!

  7. B.G sagt:

    War wahrscheinlich ein mädchen…aber Spaß beiseite, sowas geht gar nicht. Finde auch den Satz im Artikel sehr unangebracht :“… vor allem aber bleibt eine bohrende Frage: Wie konnte es so weit kommen?“ Drauf geschissen, wie es so weit kam, da ist ein offensichtlich psychisch schwer kranker Mensch, der ein wehrlos Baby misshandelt. Wenn dieses Video echt ist, wird es doch sicher möglich sein die IP Adresse etc zurückzuverfolgen und eine Adresse ausfindig zu machen. Und in einem solchen Fall sollten auch niemandem irgendwelche datenschutzshite im Weg stehen dürfen….denn wenn das Video wirklich echt ist, ist ein Menschenleben in ernstzunehmender Gefahr…

    • Miraculix sagt:

      Der Täter ist bekannt.

    • havagistan sagt:

      Dummes Gelaber. Die IP des Uploadsuss nicht die Adresse sein, Datenschutzgesetze haben explizit Ausnahmen in Straffallen und der Polizei sind alle Personen bekannt.

      Wenn du so um Leben wehrloser Menschen besorgt bist, dann geh in die Ukraine und hilf.

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