Situation im Südpark wird immer prekärer: Bank hat Zahlungen eingestellt
Die Lage in der Plattenbausiedlung Südpark in Halle-Neustadt spitzt sich weiter zu. Mit dem Eigentümer, dem inzwischen insolventen Immobilienunternehmen Bevo DE Alpha 2a GmbH, gibt es bereits seit Jahren Probleme. Mehrfach hatten die Stadtwerke in der Vergangenheit damit gedroht, Wasser, Strom und Fernwärme abzustellen. In den vergangenen Monaten konnten die Häuser dennoch instand gehalten und versorgt werden, weil Zahlungen einer Bank flossen, bei der die Grundschuld für die Immobilien lag. Diese Zahlungen seien jedoch inzwischen eingestellt worden, teilte ein zuständiger Sachbearbeiter des vorläufigen Insolvenzverwalters dem MDR mit.
Die Folgen könnten gravierend sein: Ohne frisches Geld lassen sich weder die zunehmenden technischen Defekte beheben noch die laufenden Kosten für die Versorgung der Gebäude decken. Für viele der Bewohnerinnen und Bewohner, darunter zahlreiche Familien, bedeutet das die Gefahr unzumutbarer Wohnverhältnisse – möglicherweise über einen längeren Zeitraum. Im schlimmsten Fall könnten die rund 240 verblieben Mieter gezwungen sein, ihre Wohnungen vorübergehend oder dauerhaft zu verlassen.
Auch für die Zukunft der Gebäude mit insgesamt 1.000 Wohnungen selbst sieht es düster aus. Ein kurzfristiger Verkauf an einen potenziellen Investor, der nach MDR-Angaben bereits Interesse signalisiert hatte, gilt durch den Zahlungsstopp als kaum noch realisierbar. Stattdessen rückt eine Zwangsversteigerung in den Fokus – ein Verfahren, das sich in der Regel über mehr als ein Jahr hinzieht.
Unklar ist zudem, wie es mit dem Insolvenzverfahren weitergeht. Sollte der Insolvenzverwalter offiziell feststellen, dass nicht genügend Mittel vorhanden sind, um ein reguläres Insolvenzverfahren zu eröffnen, würde auch das derzeit laufende vorläufige Verfahren enden. Ein entsprechendes Gutachten lag dem zuständigen Insolvenzgericht in Hameln nach Angaben des MDR vor dem Jahreswechsel noch nicht vor.









So ist das bei Insolvenz. Rate den Bewohnern Mieten einzubehalten und ggf. eine Notbetreibergesellschaft zu gründen, die zumindest die Versorgung regelt, wenn der Insolvenzverwalter nicht zügig reagiert.
Das Ghetto abreißen!
Dann fang doch schon mal mit dem in deinem Hirn an. das wäre ein erster guter Schritt.
Konnte nicht ahnen, dass du dort auch ein Luxus Appartment bewohnst!😆
Na wenn das Geld alle ist, dann ist doch klar was getan werden kann! – Vergesellschaftung und damit Entnahme vom Spekulationsmarkt. Die HWG sollte diese Kosten locker stemmen können.
Neustadt ist GWG Meiner!
Miete einbehalten und Umzug planen.Kinder und ältere Menschen dürfen nicht frieren oder allein gelassen werden. Ich verstehe die Leute immer nicht die da noch wohnen außer wenn geistige Einschränkungen vorliegen. Von Halle s ständigem Abriss halte ich auch garnichts die Plattenbauten haben viele Vorteile gegenüber neuen Gebäuden.
Und Erwachsene dürfen frieren und allein gelassen werden?
Ich spendiere dir einen Pelz und Socken. Halte durch!
Wer sich einen Umzug leisten kann, wird’s machen aber viele haben das Geld nicht. Das hat nichts mit geistige Einschränkungen zu tun außer bei dir.
Und woher sollen die Wohnräume kommen, die für solche Menschen noch bezahlbar sind? Und nicht alles ist GWG.
Das Geld kommt von der einbehaltenen Miete. Und in Halle ist Wohnraum nicht rar, außer im Topsegment, da ist wenig los.
Julius Neumann muss unbedingt aktiv werden, Unterschriften sammeln, Stuhlkreis bilden und Videos müssen gedreht werden. Herr Neumann holen Sie schon mal die Schiedsrichterkleidung aus dem Schrank und zeigen Sie die gelbe Karte….
Das geht doch schon Jahre so. Einfach ausziehen dort. Die Stadt sollte den Mietern eher beim Umzug behilflich sein, als andere Energien da reinzustecken. Ist doch ne unendliche Geschichte.
Die Stadt kann dir nicht helfen,wenn’s selber pleite sind.
Außerdem ist die Stadt nun wirklich nicht für die persönlichen Probleme oder einzelne Firmen zuständig. Ich weiß, viele haben es auch 35Jahre nach der Wende noch nicht verstanden, deshalb:
1. Ihr seid für Euer Leben selbst verantwortlich, inkl. Job, Wohnung, Beruf, Finanzen etc.
2. Es gibt keine Garantie, dass nicht mal was schief geht. Man sollte also für problematische Zeiten und Umbrüche vorsorgen und geschmeidig bleiben
3. Der Staat ist für Rahmenbedingungen zuständig, nicht für Dein spezielles Problem oder Glück!
4. Das gilt auch für die Parteien. Und wenn Linke, BSW, AfD oder die SPD-Linken Dir was anderes versprechen, ist es schlicht gelogen ( selbst wenn sie es selbst glauben), denn Sozialismus ( egal ob links oder national) hat noch NIE funktioniert, allen geht es damit nur schlechter.