Sparkasse besorgt über zunehmende Automatensprengungen in Halle – Automat in Reideburg kommt Ende Mai, für Berliner Straße noch nicht absehbar – bei weiteren Sprengungen werden kritische Standorte komplett außer Betrieb genommen

In den vergangenen Monaten kam es mehrfach zur Sprengung von Geldautomaten in Halle (Saale) und dem Umland. Die Saalesparkasse ist darüber sehr besorgt. Denn neben dem gestohlenen Geld kommen auch Schäden an Gebäuden und die zerstörten Automaten hinzu. Für die Kunden bedeutet das Einschränkungen, bis die Schäden beseitigt und neue Geräte beschafft worden sind.

Die von der Sprengung der Automaten im halleschen Osten betroffenen Kundinnen und Kunden bittet die Saalesparkasse um Geduld. Am Standort in Reideburg soll der bei einer Sprengung im Oktober letzten Jahres zerstörte Geldautomat bis Ende Mai ersetzt werden. Wann für die Berliner Straße mit Ersatz gerechnet werden kann, ist aktuell noch nicht bekannt. In jedem Fall sind Bargeldauszahlungen am Schalter für Kunden betroffener Filialen kostenfrei. Die nächsten Geldautomaten befinden sich Am Steintor, im EDEKA am Hermes-Areal, in der Charlottenstraße, im Halle-Center in Peißen sowie im HEP in Bruckdorf.

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten ergreift die Saalesparkasse vielfältige Maßnahmen. Dazu gehören je nach Standort geeignete bauliche und sicherheitstechnische Präventionsmaßnahmen. „Neben dem nächtlichen Verschluss der SB-Räume zählen dazu u.a. der weitere Einbau von Antigas-Systemen, die Verwendung von Tintenpatronen, die bei Explosion die Geldscheine einfärben, die zusätzliche nächtliche Bestreifung durch Sicherheitsunternehmen sowie eine Reduzierung der Bestückung mit Bargeld.“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Jürgen Fox und schließt an: „Sollte es hierdurch im Einzelfall dazu kommen, dass ein Automat auch mal leer ist, bitten wir dafür bereits im Vorfeld um das Verständnis unserer Kundinnen und Kunden.“ 

Eine Entspannung der Situation erhofft sich die Saalesparkasse spätestens mit dem Einbau neuer und noch sicherer SB-Geräte. Diese Maßnahme läuft – nach langen Lieferzeiten – in Kürze an, der vollständige Abschluss wird wegen der großen Zahl an Geräten jedoch noch ein wenig dauern. 

„Für den Fall weiterer Sprengstoff-Attacken kann nicht ausgeschlossen werden, dass die als besonders gefährdet identifizierten Standorte zumindest bis zur Verfügbarkeit der neuen Geräte außer Betrieb genommen werden. Das wäre zweifellos zum Nachteil der Kunden, die diese Automaten dann nicht nutzen können. Andererseits muss dagegen abgewogen werden, welche weiteren Schäden dadurch vermieden werden können.“, führt Jürgen Fox weiter aus.

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

21 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Solche Idioten sind ein Katalysator für die Abschaffung von Bargeld. 🙁

    • Grüni sagt:

      Hast du eine fetzige Theorie, warum Bargeld überhaupt abgeschafft werden soll und, ähm, von wem?

      Halt dich nicht zurück, es gibt keine falschen Antworten!

      • Grüße sagt:

        Bargeld geht durch viele Hände. Zieht Delikte wie Raub an. Drittens, der wohl gewichtigste: Eine EC Karte, Smartphone und welches digitale Gedöns auch immer, sagt nicht sofort, dass wir vielleicht sparsamer beim Kauf sein sollen. – Ein Blick in das Münz, oder Scheinfach eines Portemonaise schon. Gewissenbehaftete Kunden sind schlecht für Einnahmen. –

        • Grüni sagt:

          Also wer steckt dahinter? Leute, die Raub und Diebstahl und Ansteckungen verhindern wollen. Also Polizisten und Mediziner.

          Wer steckt hinter dem drittens gewichtigsten Grund?

          • Und Tschüß sagt:

            Die von Ihnen gelieferten Personengruppen haben SIE herausgelesen. War vielleicht keine, wie sagten Sie – ‚fetztige‘ Theorie dabei. – Oder Sie versuchen es in einem politischen Forum. Da können sie viele Fragen stellen und bekommen auch bestimmt höfliche Antworten. Und sie treffen auch wieder auf den ersten Kommentierer.

          • Grüni sagt:

            Ah, du bist nur ein Troll. Verstehe. Ja, dann mach man gut!

      • 10010110 sagt:

        Es gibt viele Unterstützer der Bargeldabschaffung, und mit dabei sind die Banken. Und genauso viele Gründe bringen diese Unterstützer vor, unter anderem die Kosten für die Lagerung und Sicherung des Geldes (die bei rein digitaler Zahlungsabwicklung entfallen würden) – und deshalb sind Idioten, die Automaten sprengen, ein Katalysator dieser von mir als negativ empfundenen Entwicklung.

        • Grüni sagt:

          Der kleinste Kostenfaktor von Banken ist die „Lagerung“ des Geldes. Das allermeiste Geld ist nämlich in Umlauf. Das was du bar einzahlst und deinem Konto gutschreiben lässt, so du eins hast, geht gleich wieder raus. Ich hoffe, du wusstest das. Sonst brauchen wir gar nicht weiter diskutieren.

          Warum sollte Bargeld also abgeschafft werden? Banke lassen wir mal weg. Das war nix. Aber die sind ja auch nur „mit dabei“. Scheint also noch viel mehr zu geben. Hast dir ja anscheinend schon viele Gedanken gemacht, dürfte also nicht allzu schwer sein, deine Gedanken zum Ausdruck zu bringen.

      • pf EI Iffer sagt:

        „….Halt dich nicht zurück, es gibt keine falschen Antworten!“ – Was bist du denn für einer? abonniesrt Suggestievfragen. Klingst wie Oberlehrer.

  2. So sagt:

    Wenn die Sparkasse ihre s Filialen richtig einbruchssicher verschließen würden, dann würden die Automaten nicht gesprengt werden können. Den Automat für Reideburg haben sie bestimmt aus einem Stück mit der Hand gefeilt. Das dauert ja eine Ewigkeit, bis so was ersetzt werden kann. Dass die sich nicht schämen

  3. So sagt:

    Der Automat in Peißen geht jetzt schon die 2.Woche nicht. Die Sparkasse will ja an liebsten alle Automaten abschaffen. Sollten sich die Leute doch zu Hause ihr Geld selber drucken

  4. Ohh sagt:

    Macht die Automaten nachts sicher zu!

    • Jim Knopf sagt:

      Automaten nach den Öffnungszeiten außer Betrieb nehmen und Geld entfernen.

      Es gibt Tresore die sicher sind.

    • Malte sagt:

      Man kann noch weiter gehen, indem man die Automaten nicht in solchen relativ leicht gebauten Gebäuden unterbringt, keine Glasscheiben mehr in Türen und Wänden hat, also mehr Massivität aufbringt. Ein Gassensor, der dann mit dem Türschloss gekoppelt ist und das Verlassen der Automatenzelle verhindert, aktive Alarmaufschaltung bei Türmanipulation…
      Der Möglichkeiten gäbe es einige.

  5. Bürger sagt:

    Vielleicht sollten Polizei und Politik mal darüber nachdenken, wie man die zunehmenden Verbrechen verhindern könnte…

    Auf jeden Fall würde es Geld kosten….

  6. Hallenser sagt:

    Wie wäre es, wenn die Sparkassen die Kameras live und direkt bei der Polizei aufgeschaltet werden ? Natürlich muss dann aber auch ständig ein Polizist munter sich die Filme anschauen.
    Genug Polizisten hat ja Deutschland in den letzten 5 Jahren angeschöffelt .

    • Malte sagt:

      Sowas kann man doch automatisieren: Türkontrolle, Gaskontrolle, Farbsprüh- und Vernebelungsanlagen

  7. Hallenser sagt:

    Du weißt wohl nicht, dass die Sparkassen geiz in der Bezahlung sind ?
    Polizisten werden sowieso von uns bezahlt, da können sie auch auf dein und mein geld acht geben.