SPD-Landtagsabgeordneter Rüdiger Erben verstorben

Der SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben ist tot. Darüber sei man gestern Abend in Kenntnis gesetzt worden, so die Sozialdemokraten. Erben war in den vergangenen Jahren unter anderem Landrat, Innenstaatssekretär und parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion. „Diese Aufgaben prägten seinen Blick auf Politik. Er wusste, wie Staat funktioniert, wo Entscheidungen wirken und wo sie an Grenzen stoßen. Entsprechend klar und verlässlich war sein Handeln“, heißt es von der SPD.

In der SPD-Fraktion sei Rüdiger Erben eine prägende Persönlichkeit gewesen. Als parlamentarischer Geschäftsführer habe er für Struktur und Ordnung gesorgt. Er hielt Dinge zusammen, ohne sie an sich zu ziehen. Viele Prozesse trugen seine Handschrift, ohne dass er sich selbst in den Vordergrund stellte.

Sein fachlicher Schwerpunkt lag auf der inneren Sicherheit. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Ehrenamt waren für ihn zentrale Säulen des Gemeinwesens. Er begegnete diesen Bereichen mit Respekt vor der täglichen Arbeit und mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein.

Als Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Sachsen-Anhalt setzte er sich für Erinnerung und Verantwortung ein. Geschichte ernst zu nehmen war für ihn Teil politischer Haltung. Wir trauern um einen langjährigen Weggefährten.

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3 Antworten

  1. ! sagt:

    Durfte ihn mal kennenlernen. Er war ein symphatischer Mensch. Er wirkte immer sehr fit. Wirklich traurig für seine Familie.

  2. Schrecklich und ein großer Verlust. Viel Kraft den Angehörigen!!

  3. Robert sagt:

    Mit 59 Jahren viel zu jung zum sterben .

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