Sportparadies-Ruine wird abgerissen, Wohnhäuser entstehen
Erst wenige Stunden vor der Sitzung haben die Stadträte Kenntnis von der Dringlichkeitsvorlage bekommen. Doch in der Sitzung ging alles dann ganz schnell und ohne Widersprüche. Die Fördervereinbarung mit dem Investor über 2,3 Millionen wurde aufgehoben, die bereits ausbezahlten Fördermittel von einer halben Million Euro werden zurückgefordert.
Mittlerweile ist auch klar, dass das Projekt nicht weiter verfolgt wird. Stattdessen folgt der Abriss. Das gesamte Gelände wurde an einen neuen Investor veräußert, der dort Wohngebäude in Saalenähe errichten will.
Zwar hat der neue Investor, bei ihm handelt es sich um die City Domizil GmbH des ehemaligen CDU-Stadtrats Michael Lämmerhirt, nicht das komplette Areal erworben. Doch auch der Teil, der im Besitz des Altinvestors bleibt, wird nicht weiter gebaut.
In der kommenden Woche will sich der Gestaltungsbeirat über das Vorhaben unterrichten lassen. Auch der nötige Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan wird vorbereitet.
Auswirkungen hat die Entwicklung auf den USV. Der wollte Teile der Sporthallen nutzen. Allerdings bekommt der Universitätssportverein nun eine Spende, um den Bau einer eigenen neuen Sporthalle am Komplex in der Frohen Zukunft zu ermöglichen.
Damit nimmt die seit 13 Jahren währende Geschichte des Sportparadieses ein Ende. 2007 war Spatenstich. Seit dem ruhten die Bauarbeiten mehrfach, weil dem Investor das Geld ausgegangen ist.
Na hoffentlich greift nicht der Lämmerhirte gleich wieder nach Städtebaufördermitteln!
Wer spendet denn an den USV, der ist doch auch ein Faß ohne Boden?
Der USV soll ja auch keinen Gewinn machen, sondern Studenten die Möglichkeit geben, mit geringen finanziellen Beiträgen, Sport zu treiben.
Die Frage war: WER spendet …? Nicht mitgekriegt?
Das ist ja unglaublich was diese Stadt mit dieser Sportanlage sich leistet , erst wird ewig lange gebaut und es ging wird nicht fertig und nun wird abgerissen und wer bezahlt das alles? Da hoffentlich der Steuerzahler, ind da hat man sich über die Plan Politik im Osten lustig gemacht
Die Stadt bekommt vom Investor die Fördermittel zurück, wie der das finanziert, ist dann sein Problem.
Da kann dann entsprechend Wohnbebauung für Gutverdienende errichten und vermarkten…
„Die Stadt bekommt vom Investor die Fördermittel zurück, wie der das finanziert, ist dann sein Problem.“
Wenn der pleite ist, wie willste denn da Geld von dem zurückholen?
Ist vor allem eine GmbH. Im Zweifel ist das Stammkapital da und das wars. Die Stadt war unvernünftig und gierig auf Beton.
Tja, er hat eben aufs falsche pferd gestzt. hätte er die halle statt für Breiten-und Unisport für den HFC und als olympiastützpunkt konzipiert,würden dei Millionen immer noch fließen und die Halle wäre schon längst fertig. Mit vier Tennisplätzen, 8 Badminton- und Squash-Plätze, einer 8-Feldwettkampfkegelbahn (Pech nur, das „Keglerparadies“ wurde abgerissen mit dem Versprechen auf die neue Halle), ein Tischtennisraum und eine 16 Meter hohe Kletterwand lassen sich eben keine olympische Medaillien holem. Daneben waren auch Sauna sowie Fitness- und Wellnessangebote vorgesehen. Wo bleiben die Alternativen der städtischen
Sportverantwortlichen ?
Das hat ein privater Investor gegen die Wand gefahren.
Nö, die bösen Banken sind schuld! Is doch klar, nee?
Investor sein ist eben auch Risiko. Das verstehen viele nicht. Die sehen immer nur den Gewinn am Ende, den bösen Kapitalisten. Aber so ist es meist nicht. Investments sind kein Selbstläufer ( außer man ist GWG, HWG oder anderer städt. Betrieb die sich wg. Verquickung alles erlauben können.). Wer von Euch riskiert denn sein ganzes Vermögen mit Insolvenzrisiko für ein Projekt wenn es schiefgehen sollte? Wer solche Risiken eingeht und durchkommt soll nachher auch profitieren. Der Staat als Investor – das sozialistische System – hat noch nie gut funktioniert. Und Fördergelder: damit will der Staat was steuern, müßte er aber nicht. Besser wäre die Regelungswut einzudämmen und Vorschriften und Prozesse zu vereinfachen. Das kostet dann weniger Subvventionen und braucht weniger Staatsdiener ( auf denen ja auch gerne neidvoll rumgehackt wird)
Die Stadt leistet sich keinen Cent! genau auf die Texte schauen!
Für den 1. Investor vermutlich ein Desaster.
Der „gescheiterte“ Investor ist nicht weg. Ach wo. Der taucht bestimmt als stiller Teilhaber irgendwo wieder auf. Neues Gesicht vorne an die GmbH drangestellt – und das Fördermittelkarussel dreht sich wieder schön hochtourig! Frisch geschmiert mit Ölgeldern. Das läuft schon, keine Bange!
Habe gerade auf den Kalender geschaut und festgestellt heute ist nicht der 1.April
So lange dann die Saale nicht an den Häusern leckt, ist doch alle in Ordnung, oder?
Werden bestimmt wieder Häuser für gut betuchte Menschen. Klasse!
Projekt Wildentenweg in Kröllwitz ist erst einmal (vorläufig) vom Tisch, auch dort sollten Wohnhäuser für gut betuchte Menschen entstehen. Die Anwohner, vermutlich nicht alle Systemkritiker, fanden das trotzdem nicht so ,,Klasse“!
Die gut betuchten Menschen brauchen jetzt eine mögliche Alternative!
Aber lieber bei der aktuellen Bauruine (Sporthölle) ein Ende mit finanziellem Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
Obwohl die Ruine als Standort für eine exklusive Markthalle der Stadt auch einen gewissen zukünftigen Charme gehabt hätte, für dann soviel gut betuchte Menschen in dem Viertel?
Was die Anwohner wollten, ist bei der Ratsentscheidung erstmal unwichtig geblieben. Im Rat sind ein paar Hanseln der „inoffiziellen Baukoalition“ abhanden gekommen, haben ihr Fähnchen in den grünen Wind gehängt und haben „den Wald“ gerettet. Mit wenigen Stimmen über den Durst! Mehr ist nicht passiert. Also, dolle war das nicht …!
Na und, Menschen sind Menschen. Zudem ist es gut, wenn mehr Reichtum nach Halle kommt. Soll wieder der Staat zahlen, d.h. Du für Andere. An Gutbetuchten mangelt es hier. Man kann nicht Billigläden in der Innenstadt beklagen und dann gegen Verdienende wettern. Hartzer treiben die Wirtschaft jedenfalls nicht voran. Es braucht mehr Eigentum in Halle und weniger Sozialamt.
„Zudem ist es gut, wenn mehr Reichtum nach Halle kommt.“
Für wen soll das „gut“ sein? So ein Reicher gibt sein Geld nicht mal unbedingt bei den ortsansässigen Händlern aus. Warum sollte jemand „Gutbetuchtes“ nach Halle kommen, nur weil er hier aus einer großen Palette hochpreisiger Neubaubuden auswählen kann?
Sinnlos, was du machst! Dein Vorposter ist ein Troll.
Wer die Wahrheit sagt, die Ihnen nicht passt ist also ein Troll? Krude!
Jawohl nun kommt der nächste Pleitegeier
Schade um das Projekt, aber da war von Anfang an der Wurm drin.
Man könnte einen kleinen Stadtwald errichten.
Wie wäre es denn mit Luxuswohnungen? Möglichst natürlich als ETW. Das wäre doch mal ein völlig neues Konzept, über das sich Schuh und Konsorten sicherlich freuen würden. Aber dann bitte auch entsprechend abgezäunt. Man will doch keinen Kontakt zum Pöbel haben.
Denn denkt bitte daran: wenn es den wohlhabenden Menschen gut geht, fällt evtl ein kleines Bröckchen runter.
Klaro! Irgendwo muß ja auch der reiche Pöbel unterkriechen dürfen! Und das schön konzentriert, das erleichtert die nächste Revolluzzzion! Bitte beachten: Keinen Fluchtweg über die Saale offenlassen – die Hafenbahnbrücke abreißen!
Also Vorschläge gibts hier, … meine Herren! (Damen denken ja sowas Krummes nicht!)
Dass ihr Boomer auch absolut immun gegen jegliche Form von Ironie und Sarkasmus seid. Als ob das ernst gemeint war…
Luxuswohnungen am Böllberger Weg, ich weiß ja nicht.
Vermutlich eher altersgerechtes Wohnen, da der Bedarf hoch ist und die Lage (Verkehrsmittel) vorteilhaft.
Bei der Asphalt- und Betonhölle vor der Tür, wage ich das zu bezweifeln. Das wird eher als leerstehendes „Investment“-Projekt enden.
… es hindert Sie ja anders als im Sozialismus niemand daran selbst reich zu werden außer eigener Unfähigkeit. Dann kannst Du da auch wohnen, oder auch alles für Sozialprojekte spenden oder Hartzern Alk stiften. Aber wenn es nicht reicht zum selbst Geld verdienen, anderen das doch bitte nicht neiden.
Glaub die Stadt wirklich, dass sie die zurück geforderte Fördermittel erhält? Wohl kaum! Die Stadtverwaltung hätte längst den Geldhahn zudrehen müssen. Es ist/war schon lange erkennbar, dass es sich hierbei um eine Investruine handelt.
Nun soll alles abgerissen werden und Wohnraum entstehen. Was für Wohnraum? Sicher nur für die, die es sich leisten können. Land und Stadt sollten sich hüten, dem neuen Investor mit Fördermittel zu locken.
„Doch auch der Teil, der im Besitz des Altinvestors bleibt, wird nicht weiter gebaut.“. Da werden sich die neuen Mieter oder Eigentümer der Wohnungen aber freuen. Ein Blick auf eine Investruine wird dann zum Event.
Vertragsbedingung vielleicht?
„Doch auch der Teil, der im Besitz des Altinvestors bleibt, wird nicht weiter gebaut.“
Solange sich noch etwas im Besitz des Alt“investors“ befindet, kann er ja auch Fördermittel zurückzahlen.
Immer dieses Bashing von „Gutbetuchten“. Dann geht arbeiten und jammert nicht nur. Falls es noch nicht verstanden wurde, hier wird einem nichts geschenkt. Da muss man schon selbst aktiv werden…. Als Hartzer bleibt eben nur der billige Wohnraum in der Platte. Ist zumindest kein Zelt!
Ob die Lage dort attraktiv ist, bleibt abzuwarten – direkt an einer Hauptverkehrsstraße, Straßenbahnverkehr Tag und Nacht, Obdachlosenheim nebenan..Als „Gutbetuchter“ lebe ich lieber im Wildentenweg…
Als „Gutbetuchter“ lebe ich lieber im Wildentenweg… hihihi, der war gut! Prost!
,,Obdachlosenheim nebenan“
Meinen Sie die Pläne zur ,, immobilienwirtschaftlichen Vermarktung “ des Objektes bei der aktuellen Haushaltslage sind wirklich schon vom Tisch?
https://dubisthalle.de/plattenbau-statt-gruenderzeit-halle-will-obdachlosenheim-verkaufen
Die Lage dort ist bereits sehr attraktiv, das weiß nicht nur Herr Lämmerhirt !
Ihnen rate ich lieber im Wildentenweg zu bleiben, keine Hauptverkehrsstraße, kein Straßenbahnverkehr Tag und Nacht und ganz wichtig, das Obdachlosenheim kommt auf keinen Fall nach Kröllwitz!
Wenn in Halle für Gutverdiener kein entsprechendes Angebiot für Wohnraum ist, ziehen sie auf die Dörfer ringsum. Dann empfangen die die Zuweisungen aus den gezahlten Einkommenssteuern, dann braucht jedes Familienmitglied ein eigenes motorisiertes Gefährt, mit dem dann die halleschen Straßen verstopft werden, und wenn man sowieso mit dem Auto zum Shoppen fährt, dann kann man auch zum Center auf der grünen Wiese fahren.
Würden die Leute in Halle mit guter Verkehrsanbindung wohnen, würde es reichen, ein „Familienauto“ zu besitzen, das für die Großeinkäufe genutzt wird, ansonsten würden alle mit dem ÖPNV die Angebote der Stadt nutzen und auch mit dem ÖPNV in die Innenstadt zum Shoppen fahren.
„Erste Angebote im Sportparadies im ersten Quartal 2019“ https://dubisthalle.de/erste-angebote-im-sportparadies-im-ersten-quartal-2019
Mehr als #unglaublich fällt mir zu dieser Geschichte nicht ein.
Die Bürokratie hat gesiegt. Sämtliche Steine wurden in den Weg gerollt und nun finanziert man jemand anderen. Wen oder was möchte ich jetzt offen lassen.
Nun sollen sich doch einmal alle die melden, die den Bau dieser unnützen Sportanlage vorangetrieben haben und Tag ein Tag aus immer wieder dafür geworben haben
Schön dass ihr unser aller Geld zu sinnvoll einsetzt!
Wer ist denn hier im Stadtrat für das Bauen in unserer Stadt zuständig der sollte sich doch einmal melden
die Stadt war doch schon immer gegen das Sportparadies,,,