Stadtsportbund (SSB) fordert bessere Zusammenarbeit mit der Stadt Halle (Saale) und will festen Sitz im Sportausschuss

Die Zusammenarbeit zwischen dem Stadtsportbund (SSB) und der Stadt Halle (Saale) ist noch ausbaufähig. Im Rahmen des Neujahrsempfangs des Sports hat SSB-Präsident René Walter seine Wünsche formuliert. 

Walter wünscht sich beispielsweise Partnerschaft statt Überraschungsbeschlüsse. Der SSB soll frühzeitig eingebunden werden und nicht erst hinterher bei einer Nachsteuerung. Auch wünscht man sich von der Stadt eine transparente Steuerung und Daten. Es seien klare Kriterien, Verantwortlichkeiten und Ressourcen für Evaluation und Ermäßigungen nötig Es brauche zudem nachvollziehbare, proportionale stadtweite Lastenverteilung. “Sport als gesellschaftlicher Faktor darf nicht strukturell geschwächt werden”, so Walter. Trotz Haushaltsdurcks müsse der Zugang für Kinder, Jugendliche und vulenarble Gruppen zum Sport gewährleistet werden.

Der SSB wünscht sich zudem ein gemeinsames Zielbild 2026-2030. Sport müsse als Teil kommunaler Daseinsvorsorge stabilisiert und der Organisationsgrad erhöht werden.  Auch soll es eine gemeinsame Überarbeitung des Sportentwicklungskonzeptes mit Einarbeitung aller Kritikpunkte geben. Walter fordert zudem einen ständigen Sitz des Stadtsportbundes im Sportausschuss.

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8 Antworten

  1. Steuerzahler sagt:

    Der Stadtsportbund hat nichts zu fordern! Die bekommen genug Fördergelder, da brauchen die nicht noch einen Sitz im Sportausschuss! Es muss nicht jeder Hinz und Kunz sich in den Ausschüssen tummeln, da sitzen sowieso genug drin, die Unfug beschließen und ihr Klientel befriedigen.

  2. Ist der Mann ... ähh ... wirklich konzentriert gewesen??? sagt:

    Oder war das schon in ProSecco-Laune???

    Hier: “ Walter fordert zudem einen ständigen Sitz des Stadtsportbundes im Sportausschuss.“

    «Pause, das muß sacken!»

    Ja … ähhh … üblicherweise läßt man sich als Stadtrat wählen! Die Kommunalwahlen sind durch!

    Wehe, Verwaltung, ihr schafft einen Präzedenzfall mit einem „Betroffenheitssitz! Dann käme eine Lawine ins rollen …!

    Bliebe ein Labertaschensitz als „Sachkundige/r Einwohner*in“ – das könnte man aber sicher auch geräuschlos klären! Die Parameter dazu: Laber-Rhabarber-Recht, bedingt-beschränktes Antragsrecht, kein Stimmrecht!
    Was wäre anders als jetzt?

    Also: nur ist das nur Laber-Rhabarber!
    Hoffentlich war das Essen vegan und das Sternie eisgekühlt!

  3. PaulusHallenser sagt:

    “ Walter fordert zudem einen ständigen Sitz des Stadtsportbundes im Sportausschuss.“

    In den städtischen Ausschüssen sollten generell nur Personen sitzen, die durch allgemeine und freie Wahlen demokratisch legitimiert worden sind. Das trifft auf die halleschen Stadträte zu, aber nicht auf den SSB-Präsidenten René Walter. Von daher hoffe ich, dass diese Forderung als haltlos zurückgewiesen wird.

  4. PaulusHallenser sagt:

    „Sport müsse als Teil kommunaler Daseinsvorsorge stabilisiert und der Organisationsgrad erhöht werden.“

    Auf gut Deutsch: Der Stadtsportbund will noch mehr Steuergelder, und das in Zeiten knapper Kassen.

  5. Liberaler sagt:

    „Sport müsse als Teil kommunaler Daseinsvorsorge stabilisiert und der Organisationsgrad erhöht werden. „

    Fehlt noch:

    Sport ist ein Menschenrecht und Freibäder, Golfanlagen und Skilifte sind kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Dazu kommt noch die kostenlose Anreise mit der Bahn, kostenfreie Unterkünfte und 1000 € Bürgergeld im Monat (zusätzlich zur kostenfreien Wohnung und Krankenkasse. Versteht sich.).

    Mit anderen Worten:

    Baut ihr mal schön Freibäder und Sporthallen, haltet die instand und beheizt die und wenn ihr sie uns dann nicht kostenlos zur Verfügung stellt, seid ihr asozial. Ungefähr wie ein Strassenräuber, der die FREIWILLIGE Herausgabe von Wertgegenständen fordert.

    Kannste dir nicht ausdenken!

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