Streik an der Uniklinik für mehr Lohn

Am Dienstagmorgen sind Beschäftige am Universitätsklinikum Halle (Saale) in den Warnstreik getreten. Trotz der Proteste ist eine Notfallversorgung gewährleistet.

ver.di fordert in den Tarifverhandlungen sieben Prozent, monatlich mindestens 300 Euro mehr Geld. Für Nachwuchskräfte fordert die Gewerkschaft monatlich 200 Euro.

Weitere Protest folgen in den kommenden Tagen. So ist für Mittwoch ein Streikaktionstag auf dem Uniplatz geplant. Im Rahmen des bundesweiten Hochschulaktionstag soll den Forderungen der Gewerkschaften Nachdruck verliehen werden. Dazu hat die GEW ihre Mitglieder im Geltungsbereich des TV-L und die studentischen Beschäftigten an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Hochschule Merseburg, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle aufgerufen.

Am Donnerstag findet dann der Streiktag Bildung statt.

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12 Antworten

  1. Andreas Wallasch sagt:

    Das kann man nicht mehr nachvollziehen!! Die bekommen schon alles hinten rein! Es gibt andere die es nötiger hätten!!

  2. Liberaler sagt:

    Die einfachste und beste Lösung wäre, die Personalstruktur der Uniklinik zu verschlanken und im Bedarfsfall zeitlich befristet mit Leiharbeitern aufzustocken.

    Man hätte einen bunten, vielfältigen und zukunftssicheren Personalmix und zudem die Abhängigkeit von den Gewerkschaften reduziert.

    Was will man mehr? 👍

    • joki sagt:

      Genau deswegen sollte man nicht Liberale und Rechte wählen.

    • Yvonne sagt:

      👍Auf jeden Fall verschlanken

    • Daniel M. sagt:

      Ja, verschlanken ist gut. Noch viel weniger Pfleger bei immer mehr Patienten. Diese sterben dann und belasten nicht mehr unser Gesundheitssystem. Leiharbeiter kosten etwa 50% mehr, als Festangestellte. Ebenfalls eine gute Idee von dir. Das ganze zeitlich befristet, bis die Klinik schließt.
      Fasse zusammen…höhere Kosten, tote Patienten wären die Konsequenz aus deinen wohldurchdachten Vorschlägen. Stark….du hast es drauf!

  3. Rammstein Fan sagt:

    Klaro
    Der Zusatzbeitrag wird jährlich erhöht und dort machen sie sich die Taschen voll! Da geht’s nicht um die %zentuale Lohnerhöhung des kleinen Pflegers, der Fisch stinkt vom Kopf der Verwaltung!

  4. Robert sagt:

    Erich Honecker würde sagen : Das werktätige Volk braucht nicht mehr Geld , das arbeitende Volk braucht mehr Freizeit für die Familie und geregelte Arbeitszeiten . Diese Forderungen macht aber die Verdi nicht , weil die Verdi mit dieser Forderung kein Geld verdient.

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