Umweltschützer fordern Golfplatz-Aus am Hufi und Stopp der Baumaßnahmen
Der Betrieb des Golfplatzes am Hufeisensee soll eingestellt werden. Das fordert der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder (AHA) angesichts der gesunkenen Wasserstände am Hufeisensee. Auch alle Planungen und Baumaßnahmen wie dem Bau von Ferienhäusern, die Errichtung eines Trainings- und Ausbildungszentrum der DRK-Wasserwacht Halle und eines Campingplatzes im Süden des Hufeisensees. Stattdessen sei eine schrittweise sukzessive Renaturierung der Flächen nötig.
Jegliche Pläne zur „Ausweitung der Verbauungen im Uferbereich des Hufeisensees und die teilweise Intensivierungen der sportlichen Nutzungen des Alttagebaus“ würden zur weiteren Beeinträchtigung des bedeutsamen Landschafts- und Naturbestandteiles führen, so der AHA. „Jegliche Bedenken haben die Verwaltung und letztendlich die Mehrheit des Stadtrates der Stadt Halle (Saale) einfach beiseitegeschoben. Damit verdichtet sich der Wille von Halles Politik und Verwaltung Gefälligkeitsdienste für Lobbyisten zu leisten. Der AHA hält es daher für dringend geboten derartiges Verhalten zu den Wahlen zum halleschen Stadtrat und Oberbürgermeister im Jahr 2019 zu thematisieren.“
Es gibt auch eine Petition, eine weitere Wasserentnahme für den Golfplatz aus dem See zu verbieten.
AHA sollte noch rigorosere Forderungen stellen, ursprünglichen Zustand wieder herstellen, See zuschütten.
Unheimlich witzig.
Fakt ist, was da am Hufi gebaut/ geplant ist, widerspricht jeglichem ausgewogenen Kompromiss zwischen Naturschutz/ Nutzung. Der Gipfel der Unverschämtheit ist die großräumige kostenlose Wasserentnahme durch den Golfplatzbetreiber, so dass der Wasserspiegel unablässig sinkt. Das gefährdet nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern ist auch hinsichtlich der Deponie bedenklich.
Kann mal jemand dem Pionierleiter sagen, dass die Kommunalwahlen schon waren?
Wo war den AHA als die Ufer zerfahren und zugemüllt wurden.
Enteignen!! Wer die Umwelt zerstört, keine Kosten trägt und sich gerne in einen exklusiven Club verdrückt, hat in Deutschland nichts verloren. Hier räumt hoffentlich der nächste rot-rot-grüne OB mal so richtig auf.
Na der ist gut!!! Kennen Sie das Hufeisengelände von vorher und waren Sie schon mal dort?
Sooo exklusiv ist der Club und sein „Kasten“ nicht. im übrigen gestehe ich Leuten, die arbeiten und Steuern zahlen zu, dass sie sich in ihrer Freizeit eventuell in einem Club „verdrücken“. Ich bin im übrigen kein Golfspieler.
„im übrigen gestehe ich Leuten, die arbeiten und Steuern zahlen zu, dass sie sich in ihrer Freizeit eventuell in einem Club „verdrücken“.“
Solange sie damit nicht die Umwelt beeinträchtigen und sich nicht auf Kosten der Allgemeinheit bereichern, gerne. Hier aber liegt der Fall anders. Das Wasser des Hufis gehört weder dem Golfplatzbetreiber noch seiner Kundschaft. Der Hufi ist Allgemeingut, gehört also uns allen.
Keine Sorge, er ist immer noch da.
meinen teil des wassers können sie zum bewässern nutzen…
meinen teil des wassers dürfen sie nicht zum bewässern nutzen…
Mein Teil und der meiner Familie kann auch zum Bewässern benutzt werden!
Alles nur noch Kaputte! Was soll denn dieser Verbotsschwachsinn? Das entnommene Wasser wird doch nicht nach irgendwohin abtransportiert, sondern verbleibt in unmittelbarer Umgebung des Hufis und sickert letzten Endes doch über das Grundwasser in den Hufi zurück.
Nein, es wäre unwirtschaftlich ja sogar idiotisch soviel zu bewässern, dass es über das Grundwasser zurücksickert. Es wird genau soviel bewässert, dass die Wurzelzone feucht ist. Das Wasser verdunstet zu 99,9 % und ist dann eben nicht mehr in unmittlebarer Umgebung von Halle.
Aha, verstehe… Sie meinen so wie der Feinstaub von den umweltzonenfreien Frankestraßenbrücken (umgangssprachlich Hochstraße), welcher nicht nach unten auf die Umweltzone des Frankeplatzes rieselt?
DAS ist ein TOP-Vergleich! Wasser = Feinstaub = Rhetorik vom Allerfeinsten. Kein Wunder dass so jemand für diese Verschwendung ist 😀
@Hans-Dieter:
Ich bin enttäuscht, denn Sie haben noch vergessen die alles entscheidende Trumpfkarte zu ziehen und mich als Nazi zu bezeichnen.
Was gibt es an meinem Vergleich, welchen Sie sogar als TOP-Vergleich anerkennen, herum zu mäkeln? Wenn das, zum Bewässern der Pflanzen in unmittelbarer Hufinähe, eingesetzte Wasser bis zu den Wurzeln der Pflanzen einsickert, dann können nicht, wie @micha06de einfach mal so behauptet, 99,9% davon verdunsten… oder?
Das ist wieder diese so typisch grüne Propagandamasche und eine Neiddebatte vom Allerfeinsten.
Um diese völlig blödsinnige Argumentation von den erfundenen 99,9% Verdunstungswasser zu demaskieren, habe ich dem Herrn @micha06de, die genau so blödsinnige Argumentation für die Einrichtung der s.g. Umweltzonen im Bereich des halleschen Frankeplatzes und/oder des Knoten 46 vor Augen geführt:
Unten die s.g. Umweltzone und auf der 2. Etage darf der Verkehr sogar mit roter Plakette fahren. Der böse Feinstaub und all die anderen bösen Sachen, welche aus der unteren, s.g. Umweltzone verbannt sind, bleiben natürlich oben, auf den Brücken der Frankestraße, verdunsten quasi, wie das, zum Bewässern der Pflanzen am Hufi eingesetzte Wasser, zu 99,9% und sind dann nicht mehr in der unmittelbaren Umgebung von Halle und schon gar nicht in der s.g. Umweltzone.
Ist doch logisch, oder wollen Sie etwa wirklich behaupten, daß das ganze böse Zeugs von den Frankestraßenbrücken, nach unten, auf und in die gottgewollte Umweltzone rieselt?
Übrigens kam auf TV-Halle ein Bericht über den Bau des Trainingszentrums der Wasserwacht. Da wurde auch die angebliche Giftproblematik behandelt.
Ich pinkele gern mal mein Wasser auf den Golfplatz…
Und als der Innenhof der alten Kaserne in der Reilstraße bebaut wurde, hat der Herr AHA auch nicht gegen seinen Arbeitgeber gewettert…