Unfall zwischen LKW und PKW sorgt für Behinderungen im Straßenbahnverkehr

26 Antworten

  1. Oberlehrer sagt:

    Ja, es ist unverzichtbar, dass riesige 40-Tonner mit ausschwenkendem Heck auch noch die kleinsten Straßen befahren. Man fragt sich unwillkürlich, wie das am Thomas-Müntzer-Platz weitergehen sollte.

    • Hü-Bärbel sagt:

      Das ist ein 100-Tonner. Aber die haben normalerweise nur eine einzige Achse mit einem ganz schmalen Reifen. Hmm. Vielleicht ein Sondermodell mit extra weit auschwenkendem Heck für den Innenstadtverkehr.

      Am Thomas-Müntzer-Platz und Umgebung kommen die Stadtwerke ja noch mit Handwagen und Rucksack zur Müllentsorgung. Da hast du natürlich Recht. Vielleicht wollter der 180t-Gigaliner ja nur bis zur Corona-Test-Stelle oder dem Arbeitsamt.

      • Funghizid sagt:

        Dem ist nix hinzuzufügen. xp

      • Oberlehrer sagt:

        Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es zwischen Handwägen und 40-Tonnern noch andere Transportmittel geben.
        Es ist eine ne Frage des politischen Willens, ob man in dicht bebauten, belebten Innenstädten LKWs fahren lässt, deren Fahrer beim Abbiegen Radfahrer und Fußgänger übersehen oder Pkw touchieren, weil sie nicht in der Spur bleiben können, ob man stundenlange Behinderungen hinnimmt, weil holländische Blumenlaster nicht in die Ladezonen passen usw.

    • Ondrak sagt:

      Erstens ist der LKW auf dem Bild definitiv kein 40 Tonner, die würden es im Viertel über keine Kreuzung schaffen.
      Zweitens gibt es in dem Viertel neben Wohnungen auch Ämter, Geschäfte, Kitas, etc. pp.Wie soll da die Versorgung funktionieren? Sollen Firmen wie Reißwolf, Refood, u.a. Ihre Tonnen mit dem Lastenrad abholen? Selbst jede private Möbellieferung kommt in LKWs dieser Größenklasse.Von den Speditionen wird auch keine den LKW in der Reilstraße parken und die Lieferung dann zu Fuß in die Albert-Schweizer tragen.
      Die sind dort mit Sicherheit nicht aus Spaß an der Freud unterwegs oder um ’ne Abkürzung zu nehmen.

      • Oberlehrer sagt:

        Scheißegal ob der nun 40-Tonner heißt oder 20-Tonner oder was weiß ich.
        Fakt ist, dass dieser Lkw, das zeigt das Foto, schon auf einer Hauptstraße nicht unfallfrei abbiegen kann.
        Wie soll dieses Teil um den Thomas-Müntzer-Platz kommen oder durch die Schleiermacherstraße?
        Die Frage ist, ob wir als Bewohner dieser Stadt solche Kollateralschäden achselzuckend hinnehmen.

        • Hallenser sagt:

          „Oder was weiß ich“ und das als „Oberlehrer“. Wahrscheinlich merkst du es gar nicht.

        • Hans G. sagt:

          Gerade für einen Oberlehrer wäre es schon ein gewisser Unterschied aber da du nur Dünnes von Dir gibst, ist es in deinem Fall tatsächlich nicht so wild.

        • W. Molotow sagt:

          Ein LKW ist maximal 2,55m breit – ohne Spiegel.

          Der kommt also locker durch die Schleiermacher.

          Es ist vollkommen wurscht, wieviel Tonnage der hat.

          • Oberlehrer sagt:

            Es geht nicht um die Geradeausfahrt. Das Foto zeigt deutlich, dass der Fahrer schon auf der Hauptstraße nicht in der Lage war, seinen Lkw in der Spur zu halten.
            Wie sollte der unfallfrei durch den zugeparkten Kreisverkehr am Thomas-Müntzer-Platz kommen?

        • Ondrak sagt:

          „Die Frage ist, ob wir als Bewohner dieser Stadt solche Kollateralschäden achselzuckend hinnehmen.“

          Nee – die Frage ist, was die Alternativen sind.
          Kleinere Fahrzeuge = weniger Ladekapazität = mehr Fahrzeuge und höhere Kosten.

          Natürlich kann man all das, was die großen LKWs durch die Gegend fahren auch mit kleineren Fahrzeugen machen. Dafür fahren dann halt entsprechend mehr Fahrzeuge und die Kosten steigen aufgrund der Lohnkosten überproportional.

          Aber das ist dann auch wieder keinem Recht.

    • Nobody sagt:

      Man fragt sich unwillkürlich woher Sie wissen, daß der Nicht-40-Tonner LKW zum Thomas-Müntzer wollte. Viele Verkehrsteilnehmer wenden an dieser Ampel (ganz legal!), weil es unsere genialen Verkehrsplaner ja geschafft haben, jegliches Links-Abbiegen auf der Reilstraße ink. Reileck zu verbieten.

  2. Der Basti sagt:

    Wo du da einen 40 Tonner siehst bleibt mir ein Rätsel.

  3. Oberlehrer sagt:

    Interessanterweise stört sich niemand daran, dass es bei dieser ziemlich klaren Situation dennoch eine Dreiviertelstunde gedauert hat, den Unfall aufzunehmen und die Verkehrsbehinderung zu beseitigen.

    • Halles Katze sagt:

      Es lag an den 40 Minuten zur Klärung , was dieser LKW dort zu suchen hat und wo er hin will … ! Der Rest war in 5 Minuten erledigt !
      Mann oh Mann …
      Wie naiv ist hier mancher Schreiber ?

    • Tülpje sagt:

      Vermutlich hat das Wiegen solange gedauert. Das ist ganz normal bei 40-Tonnern. Eine Minute pro Tonne muss man da schon ansetzen.

  4. Oberlehrer sagt:

    Naiv ist, dass ihr euch an solche Unfälle schon derart gewöhnt habt.

  5. Radler sagt:

    Haben die beiden Unfallbeteiligten wenigstens ein Bußgeld dafür bekommen, dass sie die Straße behindert haben? Wenn kein Personenschaden vorhanden war, dann muss man die Straße räumen.

    • Bußfahrer sagt:

      Wenn überhaupt müssen sie ein Bußgeld zahlen. Straßenreinigung machen die Stadtwerke Halle.

      • Oberlehrer sagt:

        Die StVO spricht von geringfügigen Schäden. Wer maßt sich an einzuschätzen, dass es sich um geringfügige Schäden handelt, wenn Teile des Autos auf der Straße liegen?

  6. max sagt:

    Wo bleiben denn die „Da muss man auchmal den LKW gewähren lassen und nicht auf sein Recht pochen wenn man leben will“,“ Der LKW Fahrer ist unschuldig“ und „Der sieht auch nichts aus seiner Kabine“ Kommentare der üblichen Verdächtigen?

  7. W. Molotow sagt:

    Hab mir mal das Foto genauer angeschaut.

    Typischer Trottel von PKW-Fahrer – dem war nicht bewußt, das der Arsch vom LKW ausschwenken wird.

    @eseppelt: Wenn Du vermeiden willst, daß man das Fuhrunternehmen erkennt, mußt Du komplett retouschieren – ansonsten erkennt ein Blinder mit Krückstock, daß das ELFLEIN aus Bamberg ist.

    😉

    • Oberlehrer sagt:

      Typisches Opferbashing: Der Pkw-Fahrer (genauer SUV-Fahrer, aber er tut mir in dem Falle trotzdem leid) fährt akkurat in seiner Spur und hat im letzten Moment noch versucht, den Zusammenstoß zu verhindern. Es ist nicht die Schuld des Pkw-Fahrers, dass der Lkw beim Abbiegen die Spur verlässt. Es ist auch nicht nur das Ausschwenken des Hecks, das Bild zeigt sehr deutlich, dass auch die Räder die Spur verlassen.

  8. Otti sagt:

    Handwägen? Ernsthaft, Oberlehrer?

  9. Itzig sagt:

    Eine Situation, die einerseits erheblich mit den Verkehrswegeregelungen in Halle zu tun hat und zum Anderen mit der Disposition der Speditionen zusammenhängt:
    1. Es gibt bekanntlich in der Stadt Halle 2 direkte Saaleüberquerungen. Die Giebichensteinbrücke wird dabei gern gewählt um die Stadt einmal an der Peripherie zu umfahren und zum zweiten die auf der B 80 installierten LKW – Mautsäulen so weit wie möglich zu umfahren.
    2. Die Disposition großer LKW im Lieferverkehr – durch die Spedition – geht in Halle gar nicht !

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