“USA ist der Hauptfeind der Völker”: Demonstration durch Halle gegen die US-Intervention in Venezuela

Mit Transparenten, Sprechchören und scharfer Kritik an der US-Außenpolitik zogen am Montagnachmittag rund 60 Demonstrierende durch die hallesche Innenstadt. Anlass war die jüngste Eskalation in Venezuela: Am Samstag hatten die Vereinigten Staaten den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro festgenommen und nach New York verbracht. Der Vorgang wird von den Organisatoren der Kundgebung als völkerrechtswidriger Angriff gewertet. Unter dem Motto „Hände weg von Venezuela“ hatten die Linksjugend Solid und die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) zu Protesten aufgerufen.

Die Demonstration begann mit einer Auftaktkundgebung am Riebeckplatz. Von dort aus setzte sich der Demonstrationszug über die Magdeburger Straße in Richtung Steintor in Bewegung. Begleitet wurde der Marsch von Parolen wie „Hinter dem Faschismus steht das Kapital – der Kampf um Befreiung ist international“, „Klasse gegen Klasse – Krieg dem Krieg, bis der Frieden siegt“ sowie „Jugend, Zukunft, Sozialismus“. Auf Bannern und Plakaten fanden sich Slogans wie „Yankee go home“, „Hands off Venezuela“ und „Kampf dem US-Imperialismus“.

Politische Unterstützung aus Landes- und Kommunalpolitik

Unter den Teilnehmenden befanden sich auch mehrere bekannte politische Akteure aus Halle und Sachsen-Anhalt. Mit dabei waren unter anderem der Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Linkspartei, Hendrik Lange, sowie der hallesche Vorsitzende des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), Rudenz Schramm. Ihre Anwesenheit unterstrich den Anspruch der Demonstration, über jugendpolitische Strukturen hinaus ein breiteres politisches Signal zu senden. Die Veranstalter betonten, es gehe nicht um eine Verteidigung der Innenpolitik Venezuelas oder um eine unkritische Unterstützung der Regierung Maduro. Vielmehr richte sich der Protest gegen das Vorgehen der USA, das als eklatanter Bruch des Völkerrechts und als Ausdruck imperialistischer Machtpolitik verstanden werde.

„Ein Angriffskrieg und Ausdruck imperialistischer Brutalität“

In mehreren Redebeiträgen wurde der US-Einsatz scharf verurteilt. Ein Redner sprach von einem „Angriffskrieg und einem klaren Ausdruck der Brutalität des US-Imperialismus“. Besonders kritisiert wurde die Darstellung des Geschehens in deutschen Medien. Dort werde der Angriff relativiert oder mit dem Argument gerechtfertigt, es gehe um den Kampf gegen Drogenkriminalität. „Doch in Wahrheit geht es um Ölreserven und geostrategische Interessen“, so der Redner.

Das Vorgehen der USA sei Teil einer langfristigen Strategie, Lateinamerika politisch und ökonomisch unter US-Einfluss zu halten. Diese Politik habe eine lange historische Kontinuität. Bereits seit den 1920er Jahren, so die Darstellung, hätten die Vereinigten Staaten immer wieder durch wirtschaftlichen Druck, politische Einflussnahme und offene Interventionen in die Geschicke lateinamerikanischer Staaten eingegriffen – bis hin zur Unterstützung von Militärputschen.

„Sich diesen Angriffen zu widersetzen, hat nichts mit der Unterstützung von Maduros korruptem Regime zu tun“, betonte der Redner. Vielmehr gehe es um das grundlegende Prinzip staatlicher Souveränität. „Der Angriff der USA zeigt mal wieder: das Völkerrecht ist Heuchelei und die USA der Hauptfeind der Völker. Staaten, die sich den Anweisungen der USA widersetzen, müssen mit Repressionen rechnen.“

Stimmen aus Venezuela: Sanktionen mit realen Folgen

Besonders eindrücklich war der Beitrag eines in Deutschland lebenden Venezolaners, der über die konkreten Auswirkungen der US-Sanktionen sprach. Er berichtete, dass er nach Deutschland gekommen sei, weil seine Mutter hier eine Krebsbehandlung erhalten habe. In Venezuela sei diese Behandlung aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der internationalen Sanktionen nicht möglich gewesen. Die Sanktionen träfen nicht die politische Elite, sondern vor allem die Zivilbevölkerung.

Scharf kritisierte er zudem die internationale politische Gemengelage. Mit Unverständnis reagierte er auf die Zusammenarbeit der Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado Parisca mit dem US-Außenminister Marco Rubio. Verwundert zeigte er sich darüber, da Machado Parisca selbst die Tochter eines von der CIA ermordeten Guerilleros sei. Für ihn sei dies ein Beispiel für die Widersprüche und Brüche innerhalb der venezolanischen Opposition sowie für den enormen Druck, den die US-Politik auf politische Akteure ausübe.

„Kidnapping eines Staatsoberhauptes“

Auch Vertreter kleinerer linker Parteien meldeten sich zu Wort. Frank Oettler von der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) bezeichnete das Vorgehen der USA als „Kidnapping“. Die Festnahme und der Abtransport eines amtierenden Staatsoberhauptes stelle einen beispiellosen Vorgang dar. Oettler fragte rhetorisch: „Wo ist jetzt der Aufschrei? Wo ist die Solidarität mit den Venezolanern? Wo sind die Versprechen der Bundesregierung, einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nicht zu unterstützen?“

Seiner Ansicht nach herrsche in der deutschen Politik und Öffentlichkeit weitgehend Schweigen. Dies sei Ausdruck einer doppelten Moral, mit der internationale Konflikte bewertet würden. Oettler forderte ein klares politisches Signal: „Hände weg von Venezuela. US-Imperialisten raus aus Venezuela und Lateinamerika.“ Zudem verlangte er eine internationale Verurteilung der Verantwortlichen in Washington. Politiker wie Donald Trump seien Kriegsverbrecher und gehörten vor ein internationales Gericht.

Krieg für Profite statt Kampf gegen Drogen

Ein Redner der SDAJ ordnete den Angriff auf Venezuela in eine umfassendere Analyse der US-Außenpolitik ein. Der Krieg gegen Venezuela sei kein Krieg gegen Drogen, sondern ein Krieg für Profite. Seit Jahrzehnten hätten die USA immer wieder unliebsame Regierungen gestürzt oder destabilisiert, wenn diese den wirtschaftlichen oder geopolitischen Interessen Washingtons im Weg standen. Rohstoffe, strategische Einflusszonen und politische Kontrolle seien die eigentlichen Motive.

Dabei agierten die USA nicht allein. Viele ihrer Interventionen würden von anderen westlichen Staaten und internationalen Bündnissen gedeckt oder zumindest stillschweigend unterstützt. Das häufig bemühte Gerede von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten diene als Vorwand, um militärische Interventionen zu legitimieren. In diesem Zusammenhang kritisierte der Redner auch die deutsche Politik.

Die Bundesregierung spreche davon, Deutschland „kriegstüchtig“ machen zu wollen und diskutiere offen über die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Gleichzeitig werde argumentiert, für Bildung, soziale Infrastruktur und Armutsbekämpfung sei kein Geld vorhanden. „Doch für Panzer, Bomben und Rüstungsausgaben sind plötzlich Milliarden da“, so der Vorwurf.

Kritik an europäischer Zurückhaltung

Claudia Wittig vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) knüpfte in ihrem Beitrag an diese Kritik an. Seit dem Zweiten Weltkrieg hätten die USA immer wieder die Souveränität anderer Staaten verletzt – insbesondere dann, wenn es um geopolitischen Einfluss und den Zugriff auf Ressourcen gegangen sei. Mit dem Angriff auf Caracas und der Entführung eines Staatsoberhauptes sei nun eine weitere rote Linie überschritten worden.

Wenn europäische Politiker nun erklärten, der Vorgang sei „völkerrechtlich komplex“ und man müsse Zurückhaltung üben, dann sei das nichts anderes als Feigheit, so Wittig. Sie sprach von Vasallentum gegenüber den USA. Die europäischen Regierungen wagten es nicht, dem „großen Bruder“ auch nur mit deutlichen Worten entgegenzutreten. Ein Bundeskanzler, der Verantwortliche für völkerrechtswidrige Kriege einfach passieren lasse und keine klare Position beziehe, sei politisch nicht tragbar und moralisch diskreditiert.

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91 Antworten

  1. Die Ölv 11 sagt:

    Wie peinlich. 🤣

    • Auf die Zwölf sagt:

      Du empfindest doch nicht etwa Scham?
      Nehm ich dir nicht ab, du Troll.

    • Arbeiter*innenstandpunkt sagt:

      Wie peinlich dein Kommentar.
      Ahnst du wenigstens, dass Trumps faschistische Außenpolitik und die Weltkriegsgefahr uns alle etwas angeht?

      • Die Ölv 11 sagt:

        Es gibt drei Länder von denen Gefahr für uns ausgeht. USA, RUSSLAND und CHINA.
        Also müssen wir aufrüsten, damit diese Länder genau wissen, uns anzugreifen bedeutet das Ende für sie selbst. Aber marschiert ihr paar Hanseln am Riebekplatz rum und lallt was von „Revoooluuuuschen“.
        Lächerlich.

  2. Wennemann sagt:

    Der wirtschaftliche Niedergang Venezuelas unter Maduro mit der Flucht von einem Drittel der Bevölkerung zeigt wieder einmal, was real existierender Sozialismus bedeutet. Ähnliche Verhältnisse wünschen sich einige der Demonstranten offenbar für Deutschland. Im übrigen ist die Meinung dieser Leute, aber auch die von Politikern aus Deutschland oder der EU völlig irrelevant. Diese von selbstgemachten Krisen geschüttelten Zwerge haben sich längst aus der Weltpolitik verabschiedet.

  3. zagcl4oe sagt:

    Große Sprüche aber keine Taten.
    Die könnten ja mal auf alle US-Produkte verzichten. Apple, Microsoft, 3M, Amazon, AWS, Cloudflare, Boeing (bei nächsten Flug in Urlaub daran denken, aber bitte auch nur Airbus ohne GE oder Pratt&Whitney Triebwerke), bei Gemüse etc. bitte daran denken das >50% der Maschinen aus den USA kommen (John Deere, Fendt, New Holland, Case IH, Massey Ferguson, etc), Coca Cola, PepsiCo, P&G, Colgate-Palmolive, MARS, Kraft, Shell, JET, Großteile der Pharmaindustrie, auch der tolle OP-Roboter da Vinci kommt aus den USA, Philip Morris verkauft Tabakprodukte für 8 Milliarden € pro Jahr in Deutschland……….
    Oder anders ausgedrückt. Ohne die USA haben wir weder Internet/Computer/Smartphones, noch Landwirtschaft, noch moderne Medizin, wir können unsere Kleidung und Wohnung nicht reinigen und den Hintern nicht abwischen.
    Die 60 Hanseln könnte doch mal ein Versuch starten, bei dem sie 1 Jahre ohne US-Produkte oder Produkte die mit US-Produkten hergestellt wurden, versuchen zu überleben. Die werden irgendwo in der Börde auf einem Feld ausgesetzt und dann schauen wir mal….

    • Arbeiter*innenstandpunkt sagt:

      „Die werden irgendwo in der Börde ausgesetzt…“
      Was denn das für ein kranker Gedankengang?

      Und klar, frag aber am besten Menschen aus Venezuela wie das so ist, die könnten dir da sicher viele Geschichten über Sanktionen erzählen.

  4. Realistin sagt:

    Ich bin dafür, die Demonstranten per Schiff oder noch besser Fußmarsch nach Nordkorea zu verbringen.

  5. 10010110 sagt:

    Ich denke, was Demonstrationen hier erreichen können und sollten, ist, zumindest den Trump-Arschkriecher Merz zu einer eindeutigen Verurteilung dieser Aktion der USA zu bewegen. Es ist echt unerträglich, mit welcher Doppelmoral hier von Seiten der CDU das Eingreifen in einen fremden Staat relativiert wird. Da ist nichts „komplex“ dran; sowas geht einfach nicht. Oder andersrum: wenn sowas legitim und geboten wäre, warum dann nicht in jedem zweiten Staat Afrikas? Warum nicht bei unliebsamen Regierungen in Europa oder Asien?

    • ! sagt:

      Die Doppelmoral wird auch dadurch ersichtlich, wie der Sprecher der Bundesregierung die Anregung von Medwedew scharf zurück wies, den Kanzler zu entführen. Letzteres bleibt es auch im Falle Maduros: eine Entführung mit zusätzlich ca. 70 Toten al „Nebeneffekt“.

    • Franz2 sagt:

      Aber die gleichen Leute sind nicht in der Lage Russland für ihren Angriffskrieg zu verurteilen, weil das ja angeblich auch „komplex“ ist ? Oder Kritik an China, wie man dort mit Minderheiten umgeht, aber gleichzeitig Palästina unterstützt. Man pickt sich eben ganz im Sinne der Aufmerksamkeitsökonomie was raus, womit man die größte Aufmerksamkeit bekommt.

      • hm? sagt:

        Warum sollte eine Demo gegen Russland oder China auf dem Riebeckplatz aus gegebenem Anlass weniger Aufmerksamkeit bekommen? Das hat nichts mit Aufmerksamkeit zu tun, sondern mit ideologischer Schlagseite der Demonstranten und eventuell auch mit dem ein oder anderen Geldfluss.

    • Zipp sagt:

      „Afrika, Asien, Venezuela, Russland, China, Palästina…“

      Leute, Leute!

      Da ist aber in Deutschland gewaltig was in´s Rutschen gekommen und es wird wohl ein paar Jahre dauern, bis wieder Vernunft einkehrt!

      Was haben die o.g. Länder alle gemeinsam?
      Ich sag´s euch: Deutschland ist für diese Länder nicht zuständig.
      Dafür gibt es die UNO und ggfls. noch die Nachbarländer.

      Des Weiteren:

      1. Ob Merz das Vorgehen in Venezuela „auf das Schärfste“ (versteht sich) verurteilt, interessiert Trump, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt. Er würde also mit seiner Verurteilung gar nichts bewirken, vielmehr
      2. das Verhältnis zu den USA, das durch Verschulden der deutschen Medien und der Vorgängerregierungen ohnehin stark belastet ist (auch mal selbstkritisch sein, liebe Deutsche und nicht immer die Schuld auf andere schieben), weiter belasten. Zum Schaden des deutschen Volkes (denken wir an den militärischen Schutz durch die USA und die Exportwirtschaft).
      3. Damit würde er sogar gegen seinen Amtseid verstossen, der ihm gebietet, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden. Theoretisch wäre er damit juristisch angreifbar, wird aber natürlich nicht passieren, ich weiss.

      Also: Da macht Merz, den ich nicht gewählt habe und der schon zig Wahlversprechen gebrochen hat, ausnahmsweise mal was richtig und wird dafür kritisiert.

      Nicht in Ordnung!

    • Arbeiter*innenstandpunkt sagt:

      Ja. Genau das, eine faschistische Weltordnung mit Gewalt und Willkür als staatliches Prinzip, will Trump.

  6. Dämonstranzi-Ja sagt:

    Armes Deutschland, arme Irre!

  7. lulu sagt:

    so ein armseliger Haufen, verbreiten Verkehrschaos in der Stadt, sollen lieber „Papiersammeln“ in der Stadt

  8. Emmi sagt:

    „sowie „Jugend, Zukunft, Sozialismus“. Auf Bannern und Plakaten fanden sich Slogans wie „Yankee go home“, „Hands off Venezuela“ und „Kampf dem US-Imperialismus“.“
    Solche Parolen erinnern mich ganz stark an DDR Zeiten. Das will ich nicht wieder. Ein Redner Sprach vom Aufschrei Deutschlands gegen Krieg in Venezuela… wusste gar nicht, dass dort Krieg ist. Würde nicht eine Dame als Staatsoberhaupt vereidigt, die sogar mit der USA Zusammenarbeit angeboten hat? Inn vielen Ländern herrscht Krieg, auch in Afrika. Das Interesse daran ist nicht besonders groß. Warum sollte jetzt Venezuela da eine Ausnahme machen.
    Es wird immer nach Hilfe von außen gerufen. Die Bürger im eigenen Land sind für ihre Zukunft verantwortlich.
    Was Trump angeordnet hat ist gegen das Völkerrecht und warum wurde die Ehefrau von Maduro in Sippenhaft genommen?

    • Arbeiter*innenstandpunkt sagt:

      Es geht um den Weltfrieden, gegen die Eskalation zum Weltkrieg…diese Scharmützel sind direkte Anzeichen für diese Gefahr.

      Der Internationalismus der DDR war außerdem teilweise überzeugend.

  9. winter sagt:

    Wie peinlich, ich bin gegen Drogen . Also musste da mal etwas passieren. Deutschland soll sich da raus halten. Wie haben genug Probleme im eigenen Land. Das Menschen frieren müssen in Berlin , weil es Menschen
    (Linke) gibt die keinen Respekt haben.

    • Die Ölv 11 sagt:

      Und von Merz hört man nichts!
      Eine Schande!

      • Franz2 sagt:

        Naja, der feine Unterschied ist, du hörst nicht das, was du hören willst. Es ist nur ne „Schande“ für die Leute, die Merz sowieso nicht leiden können und die politisch auch woanders stehen, von daher ist ja Alles eine „Schande“ was nicht ins eigene Narrativ paast, weil schließlich kann es ja unmöglich sein, dass Menschen eine abweichende Meinung haben – eine typische Eigenart auch unter Linksextremen.

    • Arbeiter*innenstandpunkt sagt:

      Und Hitler war gegen Diskriminierung vpn Deutschen, logisch.

      Und der Anschlag auf das Berliner Stromnetz wurde sicher nicht von Leuten wie hier auf der Demo begangen, du Leuchte

  10. Hans sagt:

    Niedlich. Seit wenigen Jahren haben wir es geschafft aus dem Hufeisen einen perfekten Kreis zu machen. Die fast gleiche Demo gab es hier ja schon von rechtsextremen Kreisen. Diese Leute kann man mittlerweile nur noch am Banner erkennen was vorne weg getragen wird. Aber schön wie die Fans und vereinzelt sicher nur nützliche Idioten der russischen Faschisten hier Hand in Hand agieren. Bis Neonazis und Linke zusammen marschieren kann es so lange nicht mehr dauern, der gemeinsame Hass auf Menschen und die FDGO scheint irgendwann selbst die letzten Unterschiede zu überbrücken.

    • Hobbysoziologe sagt:

      Ach deswegen arbeitet die deutsche Regierung so gerne und offiziell mit ukrainischen Faschisten zusammen. Mit dem Ausstellen von Persilscheinen hat die Bundesrepublik ja schon nach 45 gute Erfahrungen gemacht und weiß wie das geht.

      Nachweise können gerne nachgeliefert werden.

      • Hobbylinguist sagt:

        „Faschisten“ sind nach offizieller russischer Lesart alle, die sich dem Macht- und Gewaltanspruch des Imperiums nicht beugen.

        • Stepan sagt:

          Paradoxerweise auch nach über 12 Jahren immer noch keine gefunden, obwohl das der Grund des Angriffs war…

          • Hobbylinguist sagt:

            Ich glaube schon, dass Ukrainer gefunden wurden, die sich nicht erobern und dem russischen Reich einverleiben lassen wollen.

          • 3 Tage - 100.000 Tote sagt:

            Es sollten ausdrücklich Faschisten bzw. Nazis in der Ukraine bekämpft werden. Davon wurde bisher kein einziger gefunden.

            Aber Medwedew nannte auch Kanzler(kandidat) Merz einen Nazi. Lawrow hat das vor kurzem wiederholt. Vielleicht sind die Russen auch etwas „freier“ in ihrer Interpretation der Begriffe. Oder … unehrlich.

        • Hobbysoziologe sagt:

          Nur weil die deutsche und westliche Presse nichts darüber schreibt, heisst es nicht, dass sie nicht existieren würden. Im Haus des Henkers redet man schliesslich nicht über den Tod.

          Bevor Du also weiter haltlose, also unbelehte Behauptungen aufstelltst, empfehle ich google.

          • Grüße nach Mansfeld sagt:

            Google sagt: die Russen haben keine Faschisten in der Ukraine gefunden.

            Sonst hätten sie sie ja auch der Weltöffentlichkeit präsentiert.

            Nein, wie nach der offiziellen russischen Lesart auch aus der „Spezialoperation“ schon vor Jahren („rückwirkend“) ein Krieg wurde, ist der Grund des völkerrechtswidrigen Angriffs auf eine friedliche souveräne Nation auch klarer als je zuvor. Alle haben es gewusst, natürlich auch die russsiche Regierung, nur du und die anderen Propagandaopfer hinken hinterher. Da hilft auch deine partielle Infromationsblindheit nicht mehr lange.

          • Hobbysoziologe sagt:

            Na dann versuch es nochmal. Hier sitzt der Fehler vor dem Rechner.

          • Grüße nach Mansfeld sagt:

            Ja klar. Alle anderen sind doof. Nur du hast den Durchblick, kleiner Trollermann.

          • Hobbypsychoanalytiker sagt:

            „Hier sitzt der Fehler vor dem Rechner.“
            Unerwartete Selbsterkenntnis?

      • „Nachweise können gerne nachgeliefert werden.“

        Ach. Wirklich mal? Das wäre von Dir Hobbyisten ja mal ganz was Neues. Aber es wird wohl auch dieses Mal wieder bei der Ankündigung bleiben…

        (Wie kaputt muss man den obenrum sein, um so einen Stuss zu schreiben?)

    • Mediator sagt:

      Wer oder was ist die FDGO? Wäre es nicht Aufgabe bzw. Sinn einer FDGO beide Seiten zusammenzuführen, statt gegeneinander aufzuhetzen?

  11. jens sagt:

    Solche Typen landeten bei Erich im Lager für Erholung/Erziehung, das war gut so.

  12. Einwohner sagt:

    Wie es auf dem Foto aussieht, war die hallesche MLPD mit all deren Mitgliedern auch mit vorne dabei…. Mal sehen ob wieder Blumen beim Thälmann abgelegt wurden und eine Kerze brennt.

  13. Detlef sagt:

    Da haben welche echt Langeweile

  14. havagistan sagt:

    Genau, genau, genau
    USA ist Hauptfeind. War definitiv nicht der einzige Grund, warum die Ukraine noch steht durch Waffenlieferungen.

  15. Kommunistenfeind sagt:

    Nur traurige Studenten, die noch nie gearbeitet haben m, geschweige denn wissen was Armut und Hunger ist.
    Das Shitbürgertum, das den echten Kommunismus will, kann jetzt noch schnell Flüge buchen. Nach Caracas wo sie ganz vorne mit dabei, den Kampf gegen den US-Imperialismus führen können, an der Seite eines sterbenden Regimes, mit den größten Erdölvorkommen der Welt und einer ebenso großen armen Bevölkerung, ihren eigenen Niedergang.
    VIVA LA REVOLUCION DE LAS IDIOTAS!

  16. oje sagt:

    Medienkritik von den politischen Rändern ist so realitätsfern. Unter „Relativierung“ verstehen sie, dass die Position ihres politischen Gegners in den Medien überhaupt dargestellt wird.

  17. Auweia sagt:

    Welch riesiger Text für die paar Piefke! Bei 60 Teilnehmern sieht man, wie breit verwurzelt das Thema Antifa ist 😂

  18. Neustädter sagt:

    Lange von den LINKEN und Schramm vom BSW demonstrieren gemeinsam mit der vom Verfassungsschutz beobachteten neo-kommunistischen MLPD! Das zeigt doch ganz deutlich, dass man bei den SED-Nachfolgern weiterhin ein gespaltenes Verhältnis zu unserer Verfassung hat.

    • Arbeiter*innenstandpunkt sagt:

      Was hat die MLPD in ihrer 45 (?) Jahre alten Geschichte denn so schlimmes vertreten oder gemacht? Hättest du lieber einen Kaiser, möchtest du den echten Sozialismus als Freiheitsidee auf den Scheiterhaufen der Geschichte verbrennen? Erzähl gern 🙂

  19. Geschichte sagt:

    Tote unter der NS-Herrschaft 17-20 Mio. Tote unter der Herrschaft der beiden Muster-Kommunisten Stalin und Mao zusammen ca. 100 Mio.! Die Aufwiegler also am besten verhaften und internieren, sie sind Anhänglicher einer blutrünstigen Ideologie und Feinde unserer Demokratie.

  20. Zwegat sagt:

    “USA ist der Hauptfeind der Völker”, nein, diese Rotwein-Kommunisten sind der Hauptfeind der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland. So wird es passend.

  21. Knarf sagt:

    Die Demonstranten sagen doch nur die Wahrheit die USA und westliche Partner haben auch in der Ukraine gezündelt. In Mittelamerika in den 80 ern. Danach den nahen Osten destabilisiert. Eine Flüchtlingswelle nach der anderen ausgelöst. Auch im Völkerrecht ist die Sache völlig klar und ein klarer Verstoß. Vorwärts in die imperialistische Vergangenheit.

    • Bürger für Halle sagt:

      Knarf, da muss man ihnen voll und ganz zustimmen. Deshalb ist die Demo auch richtig, weil sie Tatsachen benennt und Völkerrechtsverletzungen ächtet.

  22. Nepomuk sagt:

    berechtigte Kritik, die allerdings aus einer unglaubwürdigen Ecke kommt. beim Personenkreis rundum BSW, Claudia Wittig, linksjugend.solid etc. reicht der antiimperalistische Antifaschismus leider nicht zur Kritik an Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Da werden kontrakfaktische Kremlnarrative (Westen is Schuld, Nato is Schuld, Ukraine soll doch aufgeben, in Kiew regieren Faschisten…) zum Besten gegeben, dass sich die Balken biegen – und jedem Osteuropahistoriker die Tränen kommen. Glaubwürdig wäre die Kritik an der völkerrechtswidrigen VenezuelaAktion der USA nur, wenn die gleichen Maßstäbe auch für die geliebte Ex-Sowjetunion gelten würden. Das passt bei diesen Herrschaften aber nicht ins ideologische Weltbild. Die bittere Wahrheit für 2026: Autoritäre Regime machen was sie wollen und der Rest schaut zu.

    Gruss an alle Wagenknechte dieser Welt

    • Gregor sagt:

      Jetzt genug Unsinn und Blech geschrieben! Geht in eure Kojen und beruhigt euch. Morgen könnt ihr weiter hochwichtige Meinungen platzieren.

    • Arbeiter*innenstandpunkt sagt:

      Das BSW hat u.a. dort ein inhaltliches Problem, aber hier alle unter einen Hut zu stecken ist nicht richtig.
      Und ja, wider der faschistischen Weltordnung!

      • Nix*Innen sagt:

        Fein! Die Nacht durchgemacht, um alle Kommentare mit irgendeinem Schwachsinn zu versehen. Gaaaanz toll!
        Nur mal eines am Rande: Ich glaube kaum, dass die irgendwo weiter oben erwähnten Anarchisten und Faschisten gegendert werden wollen. So wie die wenigsten vernünftig denkenden Menschen, die nicht in irgendeiner ideologischen Blase leben und denken, (z.B.) DAS wäre der Schlüssel zur Rettung der Menschheit… 😂
        Also: Schlaf mal in der Nacht, geh tagsüber arbeiten (oder andersrum) und entspanne dich! 👍🏻

        • Astrologischer Sterncehnbeobachter sagt:

          Willst Du mir etwa den Spaß an der Lektüre von all dem Blödsinn, der hier Tag für Tag von Leuten wie dem Sternchen-Beobachter auf der Kommentar-Astralebene von DbH verbreitet wird, versauen?
          Mich tröstet: Auf Nix*außen und mich hören die eh nicht! Jeder blamiert sich halt selbst —- so gut er kann.

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