Weihnachtliche Tradition auf der Silberhöhe: Bürgerinitiative lud wieder Bedürftige zum Festessen ein
Mittlerweile ist das Weihnachtsessen der Bürgerinitiative Silberhöhe zu einer festen Tradition geworden. Auch in diesem Jahr wurde am ersten Weihnachtsfeiertag in der katholischen St.-Marien-Kirche auf der Silberhöhe für bedürftige Familien festlich aufgetischt. Rund 80 bedürftige Gäste folgten der Einladung und konnten ein klassisches Weihnachtsmenü genießen.
Serviert wurden Gänsekeule mit Rotkohl und Klößen sowie ein Dessert. Zusätzlich standen Süßigkeiten auf den Tischen bereit, für die jüngsten Gäste gab es Schokoladen-Weihnachtsmänner. Zum Abschluss erhielt jeder Gast eine liebevoll zusammengestellte Geschenktüte, unter anderem mit Honiggläsern, Schokolade und Wurstgläsern.
Ermöglicht wurde die weihnachtliche Aktion ausschließlich durch Spenden. Organisiert und durchgeführt wurde das Fest von engagierten Helferinnen und Helfern der Bürgerinitiative Silberhöhe und des Forums Silberhöhe, die auch den Service übernahmen.
Ins Leben gerufen wurde die Tradition im Jahr 2004 durch den Silberhöher Mittagstisch. Zwar existiert dieses Angebot heute nicht mehr, doch die Bürgerinitiative Silberhöhe und das Forum Silberhöhe führten die Idee fort und nahmen die Organisation weiterhin in die Hand. Zu den Unterstützern gehörten in diesem Jahr unter anderem Stadträtin Ute Haupt (Linke), der Landtagsabgeordnete Thomas Keindorf (CDU), die Bundestagsabgeordnete Janina Böttger (Linke) sowie Dirk Neumann, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Freiheit.











„Ins Leben gerufen wurde die Tradition im Jahr 2004 durch den Silberhöher Mittagstisch. Zwar existiert dieses Angebot heute nicht mehr“
Vom „Silberhöher Mittagstisch“ habe ich noch nie etwas gehört und von daher ein wenig gegoogelt.
Dabei bin ich auf diesen Artikel der MZ gestoßen:
https://www.mz.de/lokal/halle-saale/ehrenamt-in-halle-mittagstisch-steht-vor-dem-aus-2053227
Hier mal ein Zitat aus dem Artikel der MZ:
„Spenden, die kommen für den Mittagstisch in den letzten Jahren ausschließlich für das große Weihnachtsessen für Bedürftige herein. Rund 100 Personen waren im letzten Jahr dabei – verschiedene Wohnungsgesellschaften und andere Sponsoren haben dies unterstützt – doch den Rest des Jahres gibt es keine Finanzspritzen für das Projekt.“
Dazu der DbH-Artikel:
„Zu den Unterstützern gehörten in diesem Jahr unter anderem Stadträtin Ute Haupt (Linke), der Landtagsabgeordnete Thomas Keindorf (CDU), die Bundestagsabgeordnete Janina Böttger (Linke) sowie Dirk Neumann, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Freiheit.“
Mein Eindruck ist, dass die „Weihnachtliche Tradition auf der Silberhöhe“ im Wesentlichen zum Eigenmarketing gewisser Personen gehört und zur Vorbereitung kommender Wahlen gehört.
Ihr Kommentar ist an Schäbigkeit kaum zu übertreffen und ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die die ärmsten der Gesellschaft mit Engagement und ohne Eigennutz versuchen zu unterstützen.
„Ihr Kommentar ist an Schäbigkeit kaum zu übertreffen“
Motor,
Wahrheit tut manchmal weh. So ist es eben.
Was’n los? Bist du bloß neidisch, weil du selber nix zu bieten hast? 🙄