Weil Veranstaltungsgäste das Nachsehen haben: Stadt will Parkdauer flexibilisieren

In der Altstadt von Halle (Saale) gilt auf den öffentlichen Parkflächen eine Höchstparkdauer von drei Stunden. Doch das ist oft zu wenig, wenn man eine Veranstaltung wie ein Konzert oder eine Opernaufführung besucht.

So dauert die Aufführung des “Rosenkavaliers” in der halleschen Oper inklusive Pausen rund 4 Stunden. Dann muss man natürlich noch vom Parkplatz zum Veranstaltungsgebäude und wieder zurückkommen. Also selbst bei kürzeren Veranstaltungen ist die zur Verfügung stehende Zeit knapp bemessen.

Wie Norbert Schültke, Fachbereichsleiter Mobilität in der Stadtverwaltung, im Planungsausschuss sagte, sei eine standortbezogene Flexibilisierung der zeitlichen Staffelung vorgesehen. 

Voraussichtlich im kommenden Frühjahr soll eine Überarbeitung der Parkgebührensatzung in den Stadtrat eingebracht werden. Darin soll es aber nicht nur um die Zeiten, sondern auch die Kosten gehen. Denn die Parkgebühren steigen ebenfalls. Bislang waren nur maximal 50 Cent je angefangener halber Stunde erlaubt. Nach einer Änderung des Landtags von Sachsen-Anhalt ist nun bis zu 1 Euro drin.

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25 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Das Maximum der vom Landtag erlaubten Gebühren wird hoffentlich auch voll ausgeschöpft. Zwei Euro pro Stunde sind immernoch viel zu billig.

  2. Autofahrer sagt:

    Bei hohen Parkgebühren, könnte es sein , dass sich das Nichtzahlen statistisch rechnet .

  3. Zug um Zug sagt:

    Pro Tipp: Aus Leipzig fährt alle Viertel Stunde ne S- Bahn. Straßenbahn und Bus funktionieren auch ziemlich gut, inklusive P+R an den Endstationen und wenn man mit den Öffis anreist ist sogar noch ein Weinchen oder Bierchen drin.

  4. Gerlinde W. sagt:

    Das man daran erst nach mehr als einem Jahr daran denkt ? Früher sind wir gern nach Halle zum einkaufen und anschliessendem Essen gefahren. Ungeachtet der verödeten Innenstadt mit immer mehr Barbierläden, Billigshops und Leerstand schafft man das entspannt in drei Stunden nicht mehr. Daher lieber gleich zur Messe Leipzig, kostenloser Park & Ride Parkplatz und dann mit S-Bahn bis direkt unter den Marktplatz in Leipzig. Die Innenstadt in Halle ist einfach trist, trostlos und es regieren Gewalt und Verbrechen nach Einbruch der Dunkelheit.

    • Neustädter sagt:

      Barbierläden Soran 1 bis Soran 50 haben wir reichlich .
      1 eingekaufter Friseur-Meister, dem man die Krankenkassenbeiträge zahlt , alles andere Ankernkräfte, um den Aufenthaltsstatus zu sichern .
      Lügenmindestlohn wird gezahlt, alle schauen vorbei .

    • bin gespannt sagt:

      @ Gerlinde W.

      Ist wie überall, die Megametropolen verkraften das.

      Aber solche Städte wie Halle leben von den Menschen die nicht zu Fuß oder mit dem Rad zum einkaufen in die Innenstadt fahren.

      Alles ist preiswerter, bequemer und entspannter als in der Innenstadt etwas zu kaufen.

      Deswegen setzt sich nur Gewerbe durch welches man vor Ort besuchen muss. Barbiere, Restaurants, Imbiss, Eis usw.

    • Yvonne sagt:

      Wie wahr. Zum Einkaufsbummel schon seit Jahren nach Leipzig und für alle anderen Einkäufe in die Gewerbeparks.

      Gewalt und Verbrechen sind in Halle auch tagsüber aktiv. Es macht keinen Spaß i dieser Stadt

  5. Neustädter sagt:

    Anlernkräfte

  6. Tom sagt:

    Das Fahrrad fahren sollte in der Innenstadt generell verboten werden! Dann gibt es keine Fahrrad Unfälle mehr.

  7. Rosenkavalier sagt:

    Also heute war es sehr gut besucht. Vielleicht solltest du mal hin gehen, Kultur wird dir gut tun.