Wenn aus Winterträumen Trümmer werden: Sinnlose Zerstörungswut trifft die Kleinsten – Iglu und Schneemann in halleschem Wohngebiet zerstört

Es gibt Momente im Winter, die normalerweise für Postkartenmotive taugen: glitzernder Schnee, rote Kinderwangen und die stolzen Bauwerke kleiner Architekten. Doch in unserer Stadt hat diese Idylle in der letzten Nacht einen tiefen Riss bekommen. Was als Ausdruck von purer Spielfreude begann, endete in einer traurigen Lektion über menschliche Rücksichtslosigkeit.

Mit viel Mühe und noch mehr Herzblut hatte eine Familie für ihre Kinder in einem halleschen Wohngebiet ein prächtiges Schnee-Iglu errichtet. Stunde um Stunde wurde der schwere Schnee geformt, bis das frostige Eigenheim perfekt im Garten stand. Es war das Highlight für die Kinder, ein Ort für Abenteuer und geheime Pläne. Noch gestern Abend funkelte das Iglu in der Dunkelheit – ein Zeichen für den friedlichen Winterspaß.

Doch der Gang vor die Tür am nächsten Morgen glich einem Schock: Das Iglu war nicht etwa getaut, es wurde förmlich hingerichtet. Trümmer statt Tunnel, Frust statt Freude. Die Zerstörungswut der unbekannten Täter machte jedoch nicht an der Grundstücksgrenze halt.

Ein ähnliches Bild bot sich auf der direkt angrenzenden Wiese. Dort stand bis zum Vorabend ein stattlicher Schneemann, der von anderen Kindern der Nachbarschaft liebevoll dekoriert worden war. Auch er wurde zur selben Zeit mutwillig umgeworfen und zertrampelt.

Es ist diese gezielte Bösartigkeit, die die betroffenen Eltern und Anwohner fassungslos macht. Wer an diesen Bauwerken vorbeiläuft, sieht nicht einfach nur Schnee – man sieht die Arbeit und die kindliche Begeisterung, die darin steckt. Die Täter mussten sich bewusst gewesen sein, dass sie hier nicht nur gefrorenes Wasser zerstören, sondern die mühsame Arbeit von Kindern.

In den sozialen Netzwerken und in der Nachbarschaft löst der Vorfall eine Welle der Enttäuschung aus. Es bleibt die bittere Frage nach dem Motiv: Was treibt Menschen dazu, in der Dunkelheit loszuziehen, um die kleinen Lichtblicke des Alltags zu vernichten?

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5 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Was treibt Menschen dazu, in der Dunkelheit loszuziehen, um die kleinen Lichtblicke des Alltags zu vernichten?

    Langeweile und mangelnde Perspektiven.

    Deshalb: Wehrpflicht, jetzt!

  2. Iglu sagt:

    Die Asis sind überall. Denen entgeht nichts!

  3. Sam sagt:

    Vielleicht hat ja irgend jemand etwas gesehen, wer es war. Die Täter sollte man in Schnee einbauen. Solche Menschen hatte keine Kindheit oder fehlen sich nur stark etwas zu zerstören.. Bitte dumme Kommentare entare sollten hier nicht erscheinen,denn da müsste man sonst davon ausgehen, dass diese Menschen zu den Zerstöreren gehören

  4. Fighting Irish sagt:

    Selbst zu blöd, ein Loch in den Schnee zu pinkeln, dann muss man halt seinen Frust an Kindern auslassen, die, obwohl so viel jünger, so viel mehr auf dem Kasten haben als man selbst. Wenn die Zerstörung nicht so ärgerlich wäre, könnte man die Pfeifen ständig auslachen, weil sie so dermaßen erbärmlich sind.

  5. ... sagt:

    Nur noch Vollidioten unterwegs, traurig! Die pure Lust am zerstören.

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