Wird bisherige JVA Frohe Zukunft zum Wohngebiet?

Die Stadt Halle (Saale) braucht Einfamilienhaus-Flächen, sonst wandern Familien in den Saalekreis ab, so ist die Meinung in der Stadtverwaltung. Deshalb sollte auch das Gebiet nördlich des Gertraudenfriedhofs am Mispelweg als Wohnbaufläche ausgewiesen werden. Allerdings hat der Planungsausschuss da nicht mitgespielt und hat einstimmig für den Erhalt der Gärten votiert.

“Ich kann Sie verstehen”, sagte Baudezernent René Rebenstorf zu den Ausschussmitgliedern. In den Fokus rückt nun die Fläche der bisherigen Justizvollzugsanstalt in der Wilhelm-Busch-Straße – das Land will ja in Tornau einen Neubau errichten.

“Wir müssen mit dem Land reden. Ich will eine klare Antwort vom Land, was mit dem Altstandort passiert”, sagte Rebenstorf. Eine Änderung des Flächennutzungsplans sei wichtig. Denn es dürfe nicht passieren, dass plötzlich zwei JVA-Flächen in unmittelbarer Nähe ausgewiesen sind, so Rebenstorf. 

In unmittelbarer Nähe zieht auch das Bauunternehmen Papenburg ein Wohngebiet hoch. Und die Straßenbahn soll auch verlängert werden.

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26 Antworten

  1. Grüße aus dem Gesundbrunnen sagt:

    Warum die Menschen aus innerstädtischen Wohngebieten wegziehen sieht man am Gesundbrunnen. Das stehen aufgrund der Repressalien der Stadtverwaltung und des ohnmächtigen Handelns des Stadtrats diverse Häuser leer und junge Leute wollen sich der Situation nicht aussetzen.

  2. Brünette sagt:

    Wer möchte sein teures Eigenheim neben einer JVA bauen oder bauen lassen? Familie Papenburg baggert ganz in der Nähe? Na dann ist ja alles in bester Ordnung in Halle.

    • Diese JVA ist... sagt:

      …dann weg, wenn neu gebaut werden soll und die in Tornau Geplante ist davon dann weiter weg, als der jetzige Stand in z.B. der Wilhelm Busch Str..

    • Ulbricht sagt:

      Es könnte ja auch Brünette da baggern, aber Brünette kann ja nichts🤷‍♂️

  3. Emmi sagt:

    Na klar, Papenburg wieder. Rebenstorf und Papenburg ….best friends. Für diese Baufirma wird beim Land nachgefragt. Ob auch dieses Grundstück dann schnell in den Besitz von Papenburg kommt?

    • Klaus sagt:

      Man Emmi…. mach es selbst und zum günstigen Preis und die Welt ist in Ordnung. Nur dummes Zeug quatschen hilft nicht!

    • Wahnfried sagt:

      Warum auch nicht? Soll es eher ein Ortsfremder machen? Familie Papenburg ist mittlerweile eher Hallisch, statt Hannoveranisch. 🙂 Ich hoffe, dass Leute wie Sie die Familie nicht wieder zu Fremden machen.

    • Luft nach oben sagt:

      Einzelvermarktung bringt viel mehr ins Stadtsäckel als die Abwicklung über „befreundete“ Bauträger. Aber Einzelgrundstücke sind rar in Halle. Zudem ist die Grundsteuer höher. Ansonsten ist Frohe Zukunft kein schlechtes Gebiet.

    • Nachgefragt sagt:

      Wo ist das bzw dein Problem? Neid der Besitzlosen?

  4. Faktenprinz sagt:

    Wieso denn Eigenheime? Koryphäen wie PaulusHallenser würden aus diesen Gefängnisgebäuden gerne großzügig geschnittene, moderne Eigentumswohnungen machen. Diese Location hat doch ihren Flair, wie das ehemalige Stasigebäude am Gimritzer Damm.

  5. MS sagt:

    Die „neue“ JVA ist noch nicht mehr als ein Zeichenbrettobjekt. Ehe man über das alte Objekt also verfügen kann, werden mit Sicherheit noch etliche Jahre vergehen ….

  6. BESORGTER Hallenser sagt:

    Vielleicht erst einmal den Baubeschluss von 82 Einfamilienhäuser, in der Alten Heerstraße realisieren und nicht immer was neues suchen!!!

  7. Bingo! sagt:

    Die alte JVA kan man doch bestens als Abschiebeknast benutzen. Flughafen ist auch nicht weit…

  8. Nee nee nee sagt:

    Aha, also dann auch doppeltes Personal? Blödsinn.