Wird Corona-Lockdown auch bei Inzidenz unter 50 verlängert? Haushaltsdisziplin, Privatisierungen

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15 Antworten

  1. Schulle sagt:

    Also ich weiß nicht was die Pfeifen nehmen aber das ist nicht mehr tragbar. Abwählen und damit meine ich alle.

  2. Karl Eduard sagt:

    Das war eine rhetorische Frage. Natürlich wird er verlängert. Begründung prophylaktisch, als Schutz vor den Mutationen aus England und Südafrika. Die Mutation aus Brasilien ist schon auf dem Weg.

  3. xxx sagt:

    „Außerdem könnte die Privatisierung staatlicher Beteiligungen Geld in die Kassen spülen.“

    Privatisierungen in der Vergangenheit haben selten etwas Gutes gebracht. Inzwischen haben Kommunen wieder für teuer Geld zurückgekauft, weil es auf längere Sicht das kleinere Übel zu sein scheint. Bezahlen dürfen die Steuerzahler sowieso immer.

  4. wien 3000 sagt:

    Die Beschränkungen bei einer Inzidenz von unter 50 über längere Zeit aufrecht zu halten, dürfte politisch unmöglich sein. Zum einen wurde 50 immer als Zielmarke kommuniziert und die Geduld in der Bevölkerung nimmt auch langsam aber sicher ab, gerade wenn die 50er-Marke längere Zeit unterschritten wurde.

    • Janaki sagt:

      Sie haben doch nicht ernsthaft erwartet, dass am ersten Tag, an dem eine Inzidenz von 49,9 gemeldet wird, der Lockdown automatisch fällt? Nein, so ähnlich wie das hier in Halle mit der Öffnung des Wochenmarkts geregelt war (5 Tage am Stück Inzidenz unter 200) so ähnlich wird das auch mit dem Lockdown-Ende sein. Vielleicht sind es sogar ein paar Tage mehr als 5 – um absolut sicherzugehen, dass die Inzidenz auch unter 50 bleibt)

    • Schnuppi sagt:

      Dann gibt es halt nach der Verdopplungszeit, dem R-Wert, dem Inzidenzwert einen neuen CoV-MGG (Coronavirus-Mutationsgefahrengrad) als neuen Maßstab zur Begründung der Einschränkungen. Es gibt nichts was es nicht gibt. Alles ist möglich.

  5. Hastalavista sagt:

    Der dicke glatzköpfige Mann kriegt doch nichts auf die Reihe.
    Ebenso Spahn, Merkel, Leyen und der kleine Bayern – Napoleon Söder.
    Mit anderen Politikern wird es auch nicht besser, aber sie könnten
    aus den Fehlern ihrer Vorgänger lernen. Zuerst – ich diene dem deutschen
    Volk und belüge es nicht, ich halte es auch nicht hin und stelle deren Nerven
    auf die Zerreißprobe.

  6. Mal alternative Maßnahmen diskutieren sagt:

    Die Argumentation von Altmaier ergibt wenig Sinn. Wenn der Inzidenzwert dauerhaft unter 50 pro 100.000 Ew bliebe, ist es egal, wie verbreitet die Mutationen zwischenzeitlich sind. Denn das hieße, dass man auch mit den Mutationen ein wieder geregeltes Leben führen kann. Im Übrigen hat der Gtoßteil der Gesellschaft ihren Beitrag unter wirtschaftlichen Einbußem und mit psychischen Belastungen geleistet, sodass nun die Risikogruppen bis zur kurz bevorstehenden Impfung ihren Beitrag leisten können, ohne dass der Großteil der Bevölkerung mit Langzeitschäden in allen Bereichen leben muss.

  7. T.S. sagt:

    Solange z.B. der Profi-Sport trotz täglicher Meldungen über bestätigte Corona – Fälle noch weiter läuft habe ich jedenfalls immer weniger Verständnis für diverse Maßnahmen deren Wirksamkeit ohnehin umstritten ist. Bei der ersten Welle wurde noch akribisch auf die Hygienebestimmungen geachtet und Einkaufswagen usw. desinfiziert – ist jetzt offensichtlich nicht mehr erforderlich. Und die Einzelhändler hatten im Gegensatz zu den Sport-Millionären keine Zeit sich ein Polster anzulegen.
    Was bei Privatisierungen herauskommt sieht man am Gesundheitswesen – wichtig ist hauptsächlich die Rendite der Aktionäre der Krankenkassen und Krankenhausgesellschaften. Sonst würde nicht trotz Corona über Standortschließungen gesprochen. Verluste werden sowieso sozialisiert und von den wenigen Bürgern getragen die in dem Land noch den Buckel krumm machen und Steuern zahlen. Da ist es natürlich wichtig noch mehr Einrichtungen zu privatisieren damit die Gewinne von Privatpersonen vereinnahmt werden – die darauf ganz sicher keine Steuern zahlen …
    Wie lang wollen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen ?

  8. Freiheit sagt:

    Nach dieser Aussage von dem Altmaier sollte eigentlich auch der Gutgläubigste und Wohlmeinendste langsam begreifen, daß wir schon längst in einer Diktatur leben. Man höre sich doch nur die Rede Merkels auf dem virtuellen Weltwirtschaftsgipfel an. Dummdreister geht es nicht mehr. Die ziehen den weltweiten Umbau durch, ohne Rücksicht auf Verluste.

  9. Achso sagt:

    Abgesehen davon, dass wir gerade zwar unter erheblich eingeschränkten Bedingungen leben, aber keinesfalls unter einem echten Lockdown à la Wuhan Frühjahr 2020, ist mir die Aussage zur „Länge des Lockdowns“ zu pauschal. Da gibt es doch kein „Ganz oder gar nicht“. Man kann auch einzelne Beschränkungen lockern. Es ist natürlich klar, dass ein Wert von 49 nicht gleich sämtliche Regeln außer Kraft setzen kann, weil sonst die Infektionen nach kurzer Zeit wieder zunehmen. Siehe Irland, wo man die Infektionen ordentlich drücken konnte und es dann für eine gute Idee hielt, kurz vor Weihnachten weitgehend zu lockern.

  10. Hallenser 55 sagt:

    Ja und wenn dann alle Kneipen und Hotels sowie kleinere Einzelhändler pleite sind, können die ja den“Lockdown“ aufheben. Hauptsache die 25-jährigen Multimillionäre vom Fussball können ungestört weitermachen.

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