Zahl der ausländischen Personen in Sachsen-Anhalt steigt auf fast 190.000 – Ukraine an Top-Position, gefolgt von Syrien und Polen

Nach der neusten Auswertung des Ausländerzentralregisters lebten am Jahresende 2024 insgesamt 189 100 Ausländerinnen und Ausländer in Sachsen-Anhalt. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes waren das 7 730 Personen bzw. 4,3 % mehr als 2023.

Die größte Gruppe unter ihnen stellten mit 36 165 Personen (19,1 %) die Ukrainerinnen und Ukrainer dar. Die zweit- und drittgrößten Gruppen wurden durch 29 740 Personen aus Syrien (15,7 %) sowie 14 455 Personen aus Polen (7,6 %) gebildet. Auf dem 4. und 5. Platz folgten die 11 180 Rumäninnen und Rumänen (5,9 %) sowie 9 145 Personen aus Afghanistan (4,8 %). Die Reihenfolge entsprach auch der Reihenfolge des Vorjahres.

Die im Ausländerzentralregister registrierte ausländische Bevölkerung aus NichtEU-Staaten stieg im letzten Jahr um etwa 7 275 Personen bzw. 5,4 %. Das Wachstum war vor allem weiterhin auf Personen aus der Ukraine (2 405) zurückzuführen. Danach folgten Syrien (935), Indien (860) sowie Personen aus der Türkei (505).

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

3 Antworten

  1. Detlef sagt:

    Alles klar. Das zum Thema Remigration und Grenzen schließen

  2. PaulusHallenser sagt:

    In Sachsen-Anhalt ist jeder Mensch ungeachtet der Herkunft willkommen.

    Außerdem gibt es hier inzwischen einen krassen Fach- und Arbeitskräftemangel. Menschen aus dem Ausland helfen, diesen Mangel zu lindern.

    • 10010110 sagt:

      Haha, die sind nur so lange willkommen, wie sie dir nicht über den Weg laufen. Wie willkommen dir Ausländer sind, sieht man daran, wie oft du dich zu Fuß durch Halle-Neustadt bewegst.

      Steck dir deine Heuchelei da hin wo die Sonne nie scheint.

  3. Manuengel sagt:

    @PH wieviel von den willkommenen Menschen gehen denn auch arbeiten? Gibt’s Fakten von ihnen?

    • Laco sagt:

      Viele der willkommenen Menschen dürfen nicht arbeiten oder ihre Abschlüsse werden nicht anerkannt. Deutschkurse werden oft nicht im erforderlichen Umfang angeboten. Und selbst für einfache Putzjobs sind Bewerbungen von Migrant:innen oft nicht erfolgreich, weil sie nicht das vom Betrieb gewünschte Sprachniveau vorweisen können.

    • Thomas sagt:

      Welche Rolle spielt das eigentlich? Warum ist das wichtig?